Im Rahmen des ESF-Bundesprogramms (BMAS) „Fachkräfte sichern – weiterbilden und Gleichstellung fördern“ nahmen die Euro-Schulen Sachsen-Anhalt Süd GmbH im Sommer 2015 an einem bundesweiten Ideenwettbewerb teil. Unter den mehr als 130 Interessenbekundungen und letztlich nur 37 Teilnehmern, die einen Antrag einreichen durften, erhielt ihr Projekt „Berufliche Kompetenzentwicklung und Retention- Management im Hotel- und Gaststättengewerbe (HoGA.Retention)“ neben 16 weiteren Projekten den Zuschlag.
Die Euro-Schulen Sachsen-Anhalt Süd GmbH setzt ihre Projektidee unter dem Logo Qualität durch Qualifizierung um. Beteiligen können sich an diesem Projekt, welches bis Ende 2018 gefördert wird, Mitglieder des Verbandes DEHOGA Sachsen-Anhalt e.V. .
Dabei hat Retention Management (engl. Retention = Beibehaltung) nicht nur das Ziel, die eigenen Mitarbeiter nachhaltig zu motivieren, sondern sie sogar zu begeistern und sie dadurch möglichst langfristig ans Unternehmen zu binden. Der Personalerhaltung kommt mittlerweile eine immer bedeutendere Rolle im Management zu. Ein Grund dafür ist, dass der Wert des Wissens der Mitarbeiter heutzutage einen sehr hohen Stellenwert einnimmt. Mitarbeiter, die ein Unternehmen verlassen, bedeuten auch immer einen Verlust von Wissen. Zum anderen sorgen Faktoren wie der Demographische Wandel dafür, dass dem Arbeitsmarkt immer weniger Personal zur Verfügung steht. Das Retention Management ist somit heute zu einer existenziellen Frage für Unternehmen geworden.
Ziel des Projektes ist zum einen die berufliche Kompetenzentwicklung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im HoGa-Gewerbe, die zielgruppenspezifische Qualifikation entsprechend des unternehmens- und personenspezifischen Bedarfs zu den Themen: Eventmanagement, Sprachen, Public Relations und die Entwicklung der innerbetrieblichen Organisation. Dabei kann die Euro-Schulen Organisation auf langjährige Erfahrungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung im HoGa-Bereich und kompetente Partner zurückgreifen.
Im Rahmen des Projektes nahmen die verantwortlichen Mitarbeiter bereits erfolgreich an einer zweitägigen Ausbildung zum Qualitätscoach-Service Qualität Deutschland, organisiert vom Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V., teil.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Sabine Stabbert-Kühl, Euro-Schulen Sachsen-Anhalt Süd GmbH unter stabbert-kuehl.sabine@eso.de.

Neue „VORREiTER“ sucht das Reiseland

Mit dem Tourismuspreis des Landes werden 2016 erneut originelle und innovative Projekte und Geschäftsideen ausgezeichnet. Das Museum Luthers Sterbehaus in Eisleben – 2014 selbst einer der Preisträger – zeigt, wie Geschichte und Kreativität in einer einzigartigen Touristenattraktion zusammenfließen können.

Sterben und Tod gelten gemeinhin als Tabuthemen. Dass sich damit trotzdem eine gefragte Touristenattraktion gestalten lässt, beweist die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt mit dem Museum Luthers Sterbehaus in Eisleben, dem Geburts- und Sterbeort des weltberühmtem Reformators Martin Luther.

Die 2013 eröffStiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt_Luthers Sterbehaus_Foto Anne Eilersnete Ausstellung „Luther letzter Weg“ berichtet nicht nur von dessen persönlichem Schicksal bis zu seinem Tod am 18. Februar 1546. Sie erzählt daran anknüpfend auch die Kulturgeschichte von Todes- und Jenseitsvorstellungen bis ins unsere Zeit.

Verschiedenste Exponate und Medienstationen laden zu Gedankenspielen ein. Wie würde wohl eine Grabbeigabe anno 2016 aussehen? Vielleicht würde man dem Verstorbenen einen Powerriegel und einen Energydrink mit auf den Weg ins Jenseits geben. Der ausgestellte Stoßzahn eines Narwals berichtet von der heilenden Wirkung, die dem daraus gewonnenen „Einhornpulver“ zu Luthers Zeiten zugesprochen wurde.

Am Ende blickt der Besucher Luther mit den für immer geschlossen Augen direkt ins Gesicht und es stellt sich die Frage, ob und wie der Weg vom Totenbett – nicht nur für ihn – wohl weitergeht?

Eine Frage, die sich inzwischen jährlich rund 20.000 Besucher stellen, die in einem anderen Teil des Museums auch das im 19. Jahrhundert nachgebildete St

Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt_Luthers-Sterbehaus_Foto Tobias Wille_5

erbezimmer Luthers besichtigen können. „Darunter begrüßen wir auch zahlreiche ausländische Gäste, allen voran Besucher aus Skandinavien, Amerika und Korea“, sagt Daniel Leis von der Stiftung Luthergedenkstätten.

Neben Wittenberg als Hauptziel für Lutherreisende liegen auch die Nebenplätze wie Luthers Geburtshaus, Elternhaus oder eben das Sterbehaus im Trend und bereiten sich auf besonders großes Interesse im Lutherjahr 2017 vor. Dabei profitieren laut Leis die Luthergedenkstätten in Eisleben auch von Tagestouristen, die Luther in ihr Urlaubsprogramm im nahen Harz mit einbauen.

„Luthers letzter Weg“ als attraktives Tagesziel trägt seinen Teil dazu bei. Die Jury des sachsen-anhaltischen Tourismuspreises „VORREiTER“ hatte 2014 deshalb auch den ersten Preis dafür vergeben. „Die Auszeichnung von Luthers Sterbehaus war für uns als Stiftung wichtig, da damit erstmals unsere Bemühungen gewürdigt wurden, unsere Ausstellungen auch touristisch gut aufzubereiten“, sagt Florian Trott, Pressesprecher der Stiftung Luthergedenkstätten. „Wir haben den Preis vor allem auch als wichtiges Binnenmarketinginstrument für das Mansfelder Land verstanden“, ergänzt er.

Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt_Luthers-Sterbehaus_Foto Tobias Wille_3

 

Touristische Schätze in Sachsen-Anhalt wie diesen noch bekannter zu machen, ist auch in diesem Jahr das Anliegen des Tourismuspreises, den die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) erneut ausgelobt hat. Vergeben wird er in drei Kategorien: touristische Produkte, innovative Kommunikation und barrierefreie Urlaubsangebote. Bewerben um den „VORREiTER 2016“ können sich Unternehmen, Verbände, Vereine, Stiftungen und Kommunen aus Sachsen-Anhalt bis zum 31. Mai 2016 mit originellen und innovativen Projekten und Geschäftsideen. Neben dem Preisgeld von 3.500 Euro erhält jeder Gewinner der drei Kategorien ein Seminar d

er Initiative „ServiceQualität Deutschland“ sowie die Möglichkeit, sich 2017 kostenfrei auf der ITB, der international führenden Messe der Tourismus¬branche, an einem eigenen Stand zu präsentieren. Zusätzlich wird ein Publikumspreis vergeben, dessen Gewinner ein Marketingpaket der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) bekommt.

Die Preisverleihung erfolgt am 23. November beim Tourismustag in der Lutherstadt Wittenberg. Ausführliche Informationen und die Teilnahmeunterlagen gibt es online unter www.sachsen-anhalt-tourismus.de.

Sie Sieger der diesjährigen Landesjugendmeisterschaften der gastgewerblichen Ausbildungsberufe stehen fest.

Hotelfach

 

  1. Lea Cara Lange – Dorint Charlottenhof Halle (Saale)
  2. Wilhelm Tell – Maritim Hotel Magdeburg
  3. Geraldine Michel – Ringhotel Weißer Hirsch Wernigerode (Praxissieger)

 

Restaurantfach

 

  1. Tim Vogler – Flair Hotel Deutsches Haus Arendsee (Praxissieger)
  2. Mandy Braun – Maritim Hotel Magdeburg
  3. Christine Schneider – Avecio Cafe Halle

 

Köche

 

  1. Maureen Oestereich – NH Hotel Dessau (Praxissieger)
  2. Christoph Julian Wendt – Dorint Charlottenhof (Saale)
  3. Paul Poege – Ringhotel Weißer Hirsch

 

Manschaftssieger – Sachsen-Anhalt Süd

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Originelle Projekte, neue Geschäftsideen und kreative Angebote: Es werden wieder die „Vorreiter“ für den Tourismus in Sachsen-Anhalt gesucht / Bewerbung bis zum 31. Mai 2016

Magdeburg/Berlin, 9. März 2016 – „Ob Wandern und Natur im Harz, Radeln auf dem beliebtesten Radweg Deutschlands entlang der Elbe, ob Luther, Cranach oder Bauhaus – Sachsen-Anhalt hat überraschende und wunderschöne Angebote für Touristen aus dem In- und Ausland. In 2015 haben die Buga oder die Landesausstellung zu Cranach dem Jüngeren gezeigt, dass es hier viel zu erleben gibt. Das spricht sich herum. Durch gezieltes und effektives Marketing wurden diese Themen zu Besuchermagneten. Solche Effekte müssen wir künftig noch besser nutzen. Der Tourismuspreis ist dafür ein hervorragendes Mittel“, sagte Hartmut Möllring, Minister für Wissenschaft und Wirtschaft. Er hat am Mittwoch, 9. März, in Berlin bei der Internationalen Tourismusbörse (ITB) den offiziellen Startschuss für den diesjährigen Tourismuspreis Sachsen-Anhalts gegeben.

Möllring: „Ziel ist es, die zahlreichen touristischen Schätze des Landes noch bekannter zu machen, eine überragende Qualität der Hotels und Gastronomie zu erreichen und so zum Geheimtipp zu werden. Schlüssel dafür sind die innovativen und kreativen Köpfe der Tourismusbranche. Sie sorgen mit ihren Ideen dafür, dass Sachsen-Anhalt bei Gästen immer beliebter wird. Es sind genau diese Vorreiter, die den Tourismus in Sachsen-Anhalt weiter voranbringen.“

Bis zum 31. Mai 2016 können touristische Unternehmen, Verbände, Vereine, Stiftungen, Privatpersonen und Kommunen mit Sitz in Sachsen-Anhalt ihre Bewerbungen für den Wettbewerb in drei Kategorien einreichen: Touristische Produkte, innovative Kommunikationsformen und barrierefreie Urlaubsangebote. Voraussetzung: Die eingereichten Projekte sollen bereits auf dem Markt eingeführt sein. Prämiert werden originelle, innovative, serviceorientierte und markttaugliche Projekte, Produkte und Geschäftsideen, die sich an potenzielle Gäste und Multiplikatoren richten.

Die Schirmherrschaft für den Tourismuspreis Sachsen-Anhalt hat auch 2016 das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft übernommen. Neben dem Preisgeld von 3.500 Euro erhält jeder Gewinner der drei Kategorien ein Seminar der Initiative „ServiceQualität Deutschland“ sowie die Möglichkeit, sich 2017 kostenfrei auf der ITB, der international führenden Messe der Tourismus­branche, an einem eigenen Stand zu präsentieren. Zusätzlich wird ein Publikumspreis vergeben, dessen Gewinner ein Marketingpaket der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) bekommt.

Die drei VORREiTER-Preisträger ermittelt eine Jury, die mit Vertretern aus sachsen-anhaltischen Wissenschafts-, Marketing- und Fachverbänden sowie Journalisten und deutschlandweit anerkannten Reise-Experten besetzt ist.

Die Preisübergabe und die Würdigung innovativer Projekte, die der nachhaltigen Förderung der Tourismusentwicklung in Sachsen-Anhalt dienen, erfolgt am 23. November 2016 beim Tourismustag Sachsen-Anhalt in der Lutherstadt Wittenberg.

Ausführliche Informationen zum VORREiTER und die Teilnahmeunterlagen zum Herunterladen gibt es im Internet: www.sachsen-anhalt-tourismus.de.
Die Bewerbungen können ausschließlich im PDF-Format eingereicht werden.

Pressekontakt:
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG), Pressestelle, Telefon: 0391- 568 99 87, presse@img-sachsen-anhalt.de

 

Engagiert für den Tourismus in Deutschland: DEHOGA-Präsident Ernst Fischer dankt dem Tourismusausschuss für diese besondere Anerkennung seines Einsatzes

(Foto: Bildschön/Hannes Albert) Engagiert für den Tourismus in Deutschland: DEHOGA-Präsident Ernst Fischer dankt dem Tourismusausschuss für diese besondere Anerkennung seines Einsatzes

 

Ernst Fischer erhält den Ehrenpreis 2016 des Tourismusausschusses

 

Ernst Fischer erhält den Ehrenpreis 2016 des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestages. Der Preis wurde im Rahmen der ITB an den DEHOGA-Präsidenten verliehen.

„Mit Ernst Fischer ehrt der Tourismusausschuss eine Persönlichkeit, die sich seit vielen Jahren in zahlreichen Funktionen mit Leidenschaft, Kampfgeist und Überzeugungskraft erfolgreich für die Interessen der Gastronomen und Hoteliers einsetzt“, erklärte die Vorsitzende des Tourismusausschusses Heike Brehmer bei der Preisverleihung im Rahmen der Internationalen Tourismusbörse. Dieses Engagement ehrt der Tourismusausschuss mit seinem Ehrenpreis, einer Bleikristallkugel.

Ausgezeichnet: DEHOGA-Präsident Ernst Fischer (2.v.r.) erhält den Ehrenpreis des Tourismusausschusses aus den Händen der Vorsitzenden Heike Brehmer (2.v.l.). Hier zusammen mit ihrem Stellvertreter Klaus Brähmig und den Ausschussmitgliedern Gabriele Hiller-Ohm (r.) und Kerstin Kassner bei der Preisverleihung am 10. März 2016 im Rahmen des Parlamentarischen Abends der Deutschen Zentrale für Tourismus auf der ITB.

(Foto: Bildschön/Hannes Albert) Ausgezeichnet: DEHOGA-Präsident Ernst Fischer (2.v.r.) erhält den Ehrenpreis des Tourismusausschusses aus den Händen der Vorsitzenden Heike Brehmer (2.v.l.). Hier zusammen mit ihrem Stellvertreter Klaus Brähmig und den Ausschussmitgliedern Gabriele Hiller-Ohm (r.) und Kerstin Kassner bei der Preisverleihung am 10. März 2016 im Rahmen des Parlamentarischen Abends der Deutschen Zentrale für Tourismus auf der ITB.

Das Gastgewerbe zählt mit gut 1,97 Millionen Erwerbstätigen zu den beschäftigungsintensivsten Branchen in Deutschland. Es ist ein starker Jobmotor, seine Arbeitsplätze bleiben im Land und sind zukunftsfähig. Die Gastronomie und Hotellerie bildet rund 56.000 junge Menschen aus, denen vielfältige Einsatz- und Karrieremöglichkeiten offen stehen. „Ernst Fischer ist er ein aktiver und erfolgreicher Unternehmer, der bereits über 500 Auszubildende durch ihre Lehre begleitet hat“, hob die Ausschussvorsitzende bei der Preisverleihung hervor.

Seit 2002 verleiht der Tourismusausschuss die Bleikristallkugel an Personen, die sich auf herausragende Weise für den Tourismus in Deutschland engagiert haben. Vergangenes Jahr hat die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Zentrale für Tourismus Petra Hedorfer den Preis erhalten.

Zur Förderung praxisnaher, digitaler Produktentwicklungen für die Hotellerie in Deutschland richtet der Hotelverband Deutschland (IHA) am 8. Juni 2016 im Rahmen seines Jahreskongresses in Heidelberg erstmals einen Innovation Summit aus. Hierzu lobt die IHA mit Unterstützung der VC-Fondsmanager HOWZAT Asset Managers s.à.r.l. und HR Ventures GmbH – des Beteiligungsarms der Hahn Air – einen mit 100.000 Euro dotierten Branchenaward für Start-up-Unternehmen aus.

Teilnahmeberechtigt sind Start-ups, deren hotellerienahes Produkt seit maximal zwei Jahren am Markt und in deutscher Sprache verfügbar ist und die zumindest eine inländische Zweigstelle unterhalten. Die innovativen B2B- oder B2C-Produkte können u.a. den Bereichen Haussteuerung, Technik, Arbeitsorganisation, PMS, CRS oder Marketing entstammen. „Mit unserem Innovation Summit und dem Award wollen wir neue Technologien frühzeitig einem Praxischeck unterziehen, Start-up-Unternehmen zum intensiven Dialog mit unserer spannenden Branche ermutigen und sie durch ein individuelles Coaching auch bestmöglich auf ihrem weiteren Weg begleiten“, erläutert Fritz G. Dreesen.

Die Finanzierungsexperten der unterstützenden Fonds werden – ggf. nach Durchführung einer Zwischenrunde im April / Mai 2016 am Sitz des Hotelverbandes in Berlin – aus allen Einreichungen maximal 5 Start-ups auswählen, die zum Innovation Summit am 8. Juni 2016 nach Heidelberg eingeladen werden. Dort erhalten sie Gelegenheit zu einer Pitchpräsentation und Diskussion mit den Kongressteilnehmern, die dann in offener Abstimmung darüber entscheiden, welches Start-up den Award erhält. Jedem der höchstens 5 Endrunden-Teilnehmer wird ein Mitglied des IHA-Beirats zur Vorbereitung als Coach und Sparringspartner zur Verfügung stehen.

Sämtliche Bewerber erhalten eine Listung auf der Verbands-Website www.hotellerie.de/go/start-ups. Die Teilnehmer der Endrunde erhalten darüber hinaus zwei Teilnahme-Tickets für den Hotelkongress inklusive Abendveranstaltungen, eine Präsentationsmöglichkeit vor Ort und eine Darstellungsmöglichkeit auf der Verbands-Website. Der Gewinner wird im Rahmen des Kongressprogramms zudem Gelegenheit zu einer weiteren, ausführlicheren Darstellung erhalten und wird von seinem Coach 12 Monate bis zum nächsten Innovation Summit begleitet. Der Branchenaward ist als Wandeldarlehen in einer Höhe von 100.000 Euro zu marktüblichen Konditionen (20% Abschlag, 6% Zinsen, 24 Monate Laufzeit, nachrangig) ausgelegt.

Interessierte Start-up-Unternehmen können die detaillierten Teilnahmebedingungen unter www.hotellerie.de/go/start-ups abrufen und sich für eine Teilnahme verbindlich anmelden. Bewerbungsfrist ist der 31. März 2016. Verbandsmitglieder dürfen am Wettbewerb nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Über den Hotelverband Deutschland (IHA):

Der Hotelverband Deutschland (IHA) ist der Branchenverband der Hotellerie in Deutschland. Er zählt rund 1.400 Häuser aus allen Kategorien der Individual-, Ketten- und Kooperationshotellerie zu seinen Mitgliedern. Die IHA vertritt die Interessen der Hotellerie in Deutschland und Europa gegenüber Politik und Öffentlichkeit und bietet zahlreiche hotelleriespezifische Dienstleistungen an. Das Kürzel „IHA“ steht für die ehemalige deutsche Sektion der International Hotel Association.

Über die HR Ventures GmbH:

HR Ventures ist die Beteiligungsgesellschaft der Hahn Air Group, mit Standort in Dreieich bei Frankfurt. HR Ventures wurde 2012 gegründet und investiert in innovative und skalierbare Technologien mit dem Fokus auf Travel Tech und Mobility.

Über die HOWZAT Asset Managers s.à.r.l.:

HOWZAT Asset Managers s.à.r.l., Teil von HOWZAT Partners, ist ein in Luxemburg ansässiger Venture Capital Investor mit internationalem Portfolio. Die Fonds der HOWZAT Partners, gegründet in 2006, konzentrieren sich auf Investments in Start-up-Unternehmen in internetaffinen Branchen zwischen der frühen Seed- bis hin zur Series-A-Phase. Weitere Informationen sowie eine Liste der derzeitigen Investments unter: www.howzatpartners.com.

Eine EU-Verordnung sorgt ab dem 9. Januar 2016 für die Pflicht, einen Link auf die neue Online-Plattform für die Beilegung von Streitigkeiten im Online-Handel zu setzen.

Es handelt sich um die sogenannte European Online Dispute Resolution Platform (europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform; OS-Plattform) nach der EU-Verordnung (EU) Nr. 524/2013.

Zwar führt der vorgeschriebene Link bisher nur auf den Hinweis, dass die Seite erst ab dem 15. Februar funktionsfähig sein wird, jedoch raten wir an die Verordnung nicht zu ignorieren, da sonst theoretisch Abmahngefahr besteht.

Auch eine funktionierende E-Mail-Adresse ist verpflichtend.

Wir empfehlen allen Hotels und Gaststätten:

  • Link zur EU-Plattform etwa im Impressum einfügen
  • der Link muss „leicht zugänglich“ sein
  • die eigene E-Mail-Adresse im Zusammenhang mit dem Link angeben
  • Link zur EU-Plattform in den AGB einfügen

Textvorschlag für Ihre Website (etwa im Punkt Impressum):

„Informationen zur Online-Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO:

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit. Die Plattform finden Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/

Falls Sie Angebote per E-Mail versenden, sollte folgender Text auch in der Angebots-E-Mail auftauchen:

„Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie hier finden: http://ec.europa.eu/consumers/odr/. Verbraucher haben die Möglichkeit, diese Plattform für die Beilegung ihrer Streitigkeiten zu nutzen.“


Quelle: Rechtsanwälte Dr. Latuske, Meyer & Kollegen | Bergstraße 46a | 14727 Premnitz  – Telefon: 03386 27 050

Mindestlohn-Umfrage zeigt erhebliche Probleme auf

Gut ein Jahr nach Einführung des Mindestlohngesetzes haben sich die Befürchtungen der Branche bestätigt. Dies belegen die Ergebnisse der DEHOGA-Online-Umfrage.

Kostensteigerungen, belastende Bürokratie und Probleme mit den starren Regelungen des Arbeitszeitgesetzes zwingen viele Betriebe zu Einschränkungen bei Angebot und Servicezeiten und drücken auf den Ertrag – so lassen sich die Ergebnisse der bundesweiten Umfrage zusammenfassen, an der sich auch zahlreiche DEHOGA Mitglieder aus Sachsen-Anhalt beteiligt haben. „Die große Antwortbereitschaft zeigt, wie drängend die Probleme sind. Herzlichen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen, die mitgemacht haben – ihre Antworten stärken unsere Argumentation gegenüber der Politik“, betont DEHOGA-Präsident Michael Schmidt.

Die wichtigsten Fakten zur Umfrage im Überblick:

Höhere Kosten, weniger Ertrag: 51,9 Prozent der Umfrageteilnehmer aus Sachsen-Anhalt meldeten Ertragseinbußen, mehr als zwei Drittel gestiegene Personal- und Lieferantenkosten.

Höhere Preise, weniger Angebote: Zwei Drittel der Umfrageteilnehmer aus Sachsen-Anhalt hat aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen die Preise erhöht, 48,4 Prozent reduzierten Öffnungszeiten, 23,2 Prozent haben jetzt kürzere Küchenzeiten und 14,7 Prozent der Umfrageteilnehmer führten einen zusätzlichen Ruhetag ein.

Probleme mit dem Arbeitszeitgesetz: Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer aus dem Bundesland (54,7 Prozent) hat Probleme, die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes immer einzuhalten. 83,0 Prozent befürworten den DEHOGA-Vorschlag, von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit umzustellen um so mehr Flexibilität bei Auslastungsschwankungen zu gewinnen.

Für den DEHOGA-Präsidenten Michael Schmidt sind die Umfrageergebnisse ein klares Signal: „Bei der Bürokratie, aber auch bei den Kosten ist für viele Betriebe die Schmerzgrenze längst erreicht. Wir werden deshalb weiter für dringend notwendige Änderungen kämpfen.“ An erster Stelle stehe dabei „die Anpassung des starren Arbeitszeitgesetzes an die Lebenswirklichkeit“.

Vielen Dank an alle, die sich an der Umfrage beteiligt haben!

 

Ergebnisse “DEHOGA Sachsen-Anhalt”

Pressemitteilung “DEHOGA- Bundesverband”

Tarifstreit beigelegt // Kompromiss für strukturelle Änderungen bei Radio und Tonträgerwiedergabe erzielt

(Berlin, 12. Januar 2016) „Nach langwierigen Verhandlungen haben sich die Bundesvereinigung der Musikveranstalter (BVMV) und die GEMA Ende Dezember 2015 auf eine vertragliche Regelung bezüglich struktureller Änderungen in den sehr häufig genutzten Radio- und regelmäßige Tonträgerwiedergabetarifen verständigt“, erklärt Ernst Fischer, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes und Vorsitzender der BVMV. „Zahlreiche weitere GEMA-Forderungen, die noch erhebliche Kostensteigerungen mit sich gebracht hätten, konnten im Interesse der Mitgliedsverbände der BVMV und deren Verbandsmitgliedern erfolgreich abgewehrt werden“, so Fischer.

Vor dem Hintergrund der in den letzten Jahren zur GEMA-Tarifreform ergangenen Rechtsprechung der Schiedsstelle und entsprechender Forderungen der Aufsichtsbehörde, dem Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA), mussten diese Tarife angepasst und in ihren Strukturen stufenweise bis zum Jahr 2019 weiter linearisiert werden.

Praxis-Beispiele der neuen GEMA-Tarife

Die neuen, ab 1. Januar 2016 in Kraft getretenen Tarife für Radio- (R) und regelmäßige Tonträgerwiedergabe zur Unterhaltung ohne Veranstaltungscharakter und ohne Tanz (MU III) führen für die große Mehrheit der Musiknutzer, insbesondere für Kleinbetriebe, zu moderaten Erhöhungen: So erhöhen sich die GEMA-Gebühren (ohne Zuschläge anderer Verwertungsgesellschaften) zum Beispiel für gastronomische Betriebe in der Stufe bis 100 Quadratmeter Raumgröße von 185,80 Euro (2015) auf 194,90 Euro (2019) pro Jahr. Einzelhandelsbetriebe mit 500 Quadratmeter müssen für die Radionutzung statt 189,30 Euro (2015) künftig 241,14 Euro (2019) jährlich zahlen.

Nur wenige Großbetriebe werden aufgrund in der Vergangenheit bestehender degressiver Tarifstrukturen etwas stärker belastet. Auch diese profitieren grundsätzlich von der mit der GEMA vereinbarten, über mehrere Jahre verteilten Anpassung bis zum Jahr 2019. So erhöhen sich beispielweise für einen 400 Quadratmeter großen gastronomischen Betrieb mit Tonträgerwiedergabe die GEMA-Gebühren von 541,30 Euro (2015) auf jährlich 682,15 Euro (2019). Einzelhandelsbetriebe mit 800 Quadratmeter müssen für die Tonträgernutzung statt 200,70 Euro (2015) künftig 306,88 Euro (2019) zahlen.

Moderate Tarifanpassung für sonstige Tarife um 1,3 Prozent

Weitere Tarife, soweit sie nicht mehrjährigen Einführungsphasen anderer Regelungen  unterliegen (zum Beispiel Tarife für Einzelveranstaltungen mit Live- oder Tonträgermusik, für Musikkneipen oder Discotheken), erhöhen sich zum 1. Januar 2016 um 1,3 Prozent (zum Beispiel Fernsehtarif, Hotelsendetarif, Tarif für Musikaufführungen mit Musikern in Tanzlokalen etc.).

Über die Bundesvereinigung der Musikveranstalter e.V. (BVMV): Die BVMV ist die größte und älteste Musiknutzervereinigung in Deutschland. Sie vertritt die Interessen von mehr als 200.000 musiknutzenden Betrieben und schließt für diese seit vielen Jahrzehnten Gesamtverträge mit Verwertungsgesellschaften ab. Zu den Mitgliedsverbänden der BVMV gehören u.a. der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA), der Handelsverband Deutschland e.V. (HDE), die Bundesvereinigung der kommunaler Spitzenverbände und der Europäische Verband der Veranstaltungszentren e.V. (EVVC).

Ihr Ansprechpartner:

RA Stephan Büttner
Geschäftsführer
Bundesvereinigung der
Musikveranstalter
c/o DEHOGA
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin
Fon 030/72 62 52-32
Fax 030/72 62 52-42
buettner​[at]​veranstalterverband.de
www.veranstalterverband.de
www.dehoga.de

Quelle: DEHOGA Bundesverband

DIE GASTGEBER