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7 Prozent

chef preparing meal

 „Fair schmeckts besser“jetzt erst recht! Das ist unsere Reaktion auf das Schweizer Abstimmungsergebnis. Im Sinne eines fairen Steuersystems und der gesellschaftlichen Realitäten bleibt es Kernforderung des  DEHOGA, zubereitete Speisen steuerlich gleich zu behandeln – unabhängig vom Ort des Verzehrs und von der Art der Zubereitung. Die steuerliche Gleichbehandlung würde nicht nur den Steuer-Wirrwarr beenden und wäre ein Signal für mehr Esskultur. Das Wirtshaussterben auf dem Land sowie das Verschwinden klassischer Restaurants aus den Innenstadtlagen machen deutlich, dass die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe dringend einer Stärkung bedarf. In Deutschland hat derjenige, der Speisen frisch zubereitet und serviert, einen Kalkulationsnachteil von 12 Prozentpunkten. Würden seine Umsätze so behandelt wie im Lebensmitteleinzelhandel, –handwerk und Take-Away hätten die Betriebe Spielräume für Investitionen, neue Arbeitsplätze, bessere Bezahlung und Preisgestaltung. Darum geht es! Das Schweizer Abstimmungsergebnis hat demnach vor allem eins gezeigt: Dass noch immer viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist. Die Mehrzahl der Bürger, in der Schweiz und hierzulande, weiß eben nicht um die unterschiedlichen MwSt-Sätze für Lebensmittel und Speisen im Handel, in Bäckereien, Metzgereien sowie der Gastronomie. Die Devise muss also weiterhin lauten: Informieren, informieren, informieren! Und das sympathisch und mit guten Sachargumenten. Es geht nicht um den wirtschaftlichen Vorteil eines einzelnen Wirtes, sondern um die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der klassischen Full-Service-Gastronomie.”

Die Entscheidung der vorherigen Bundesregierung, der Mehrwertsteuer für Beherbergungsleistungen zu senken, war ein wichtiger Etappensieg für das jahrelangen Bemühen des DEHOGA, die umsatzsteuerlichen Benachteiligungen für das Gastgewerbe zu beseitigen. Die Politik hat sich dazu durchgerungen, die steuerpolitischen Nachteile zumindest eines Teils unserer Branche zu beseitigen.

Gleichwohl ist aber auch klar, dass die Arbeit des DEHOGA weitergehen muss – und wird. Wir werden uns mit guten Sachargumenten und ganzer Kraft dafür einsetzen, dass die massiven Wettbewerbsnachteile auch für die Gastronomie endlich beseitigt werden, damit aus dem jetzt errungenen Teilerfolg ein Erfolg für die gesamte Branche wird!

Dazu müssen wir aber immer wieder verdeutlichen, dass die Branche Wort gehalten hat, nämlich den Spielraum, der durch die Mehrwertsteuersenkung entstanden ist, in die Betriebe zu investieren. Deshalb haben wir uns entschlossen, eine Investitionskarte/-uhr ins Netz zu stellen, in der alle Betriebe, die sich eintragen, auf einer Landkarte mit dem Namen und der Investitionssumme erscheinen.

 

Leider müssen wir feststellen, dass sich aus Sachsen-Anhalt bisher nur 6 Beherbergungsbetriebe an dieser Aktion beteiligt haben. Die angezeigten ca. 3 Mio. € spiegeln nicht das wirkliche Ergebnis wieder. In Baden-Württemberg haben bereits sich bereits hunderte von Betrieben in die Investitionsdatenbank/-uhr eingetragen.

 

Wir möchten Sie bitten, sich mit Ihrem Betrieb auch einzutragen, damit auch das Sachsen-Anhalt mit seinen Betrieben den Beweis antritt, dass Investitionen in einer respektabelen Größenordnung durchgeführt worden sind.. Wir sind sicher, dass auch Sie investiert haben. Zeigen Sie es. Es gibt nichts zu verbergen, im Gegenteil!

Hier der Link zu der Investitionsdatenbank/-uhr:

http://www.dehoga-sachsen-anhalt.de/mehr-investition-dank-7prozent/

 

Bitte helfen Sie mit, die 7% zu behalten, bzw. für die ganze Branche, also auch Gastronomie, durchzusetzen.

 

Danke!

Michael-Pirl_klein

Liebe DEHOGA-Mitglieder,

zum Januar 2010 wurde die Mehrwertsteuer für Beherbergungsdienstleistungen von 19 auf 7 Prozent reduziert. Ein Schritt, der innerhalb Europas endlich für Wettbewerbsgerechtigkeit gesorgt hat. Inzwischen gelten in 24 von 28 EU-Staaten reduzierte Mehrwertsteuersätze.

Wir freuen uns, dass auch die neue Bundesregierung, die Große Koalition, an der Mehrwertsteuersenkung festhält.

Für unsere politische Überzeugungsarbeit war und ist es insbesondere sehr hilfreich, möglichst konkret aufzuzeigen, in welch großem Umfang unsere Betriebe investiert haben bzw. Investitionen planen.

Die deutsche Hotellerie hat Wort gehalten und Milliarden investiert

Wie viel wurde bis heute investiert? Diese Frage taucht seitens der Politik und Medien bis heute immer wieder auf. Bisher gibt es folgende Erhebungen:

 Im Jahr 2012 hat die Fachhochschule Westküste im Auftrag des DEHOGA 5000 Betriebe befragt. Das Ergebnis: Allein 2010 und 2011 waren es fast 1 Milliarde Euro!

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Weit über eine Millionen Gastgeber gibt es in Deutschland. Rund 100.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze sind in den letzten 10 Jahren im Gastgewerbe entstanden. Knapp 80.000 junge Menschen lernen derzeit einen der sechs gastgewerblichen Ausbildungsberufe. Auf den gleichen Umsatz kommen in der Gastronomie sechs Mal mehr Beschäftigte als im Lebensmitteleinzelhandel. Im Vergleich zur Automobilindustrie sind es sogar 15 Mal so viele. Tag für Tag schaffen all die Menschen mit ihrem persönlichen Einsatz etwas Besonderes: entspannte Geselligkeit mit Freunden, Genuss bei einem köstlichen Essen, Freude an einem gepflegten Getränk. Unsere Branche erfüllt eine zentrale Aufgabe für das Funktionieren unserer Gesellschaft. Weiterlesen

Fair schmeckt´s besser! Mehr Wertschätzung für Deutschlands Gastgeber

WLayout 1eit über eine Millionen Gastgeber gibt es in Deutschland. Rund 100.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze sind in den letzten 10 Jahren im Gastgewerbe entstanden. Knapp 80.000 junge Menschen lernen derzeit einen der sechs gastgewerblichen Ausbildungsberufe. Auf den gleichen Umsatz kommen in der Gastronomie sechs Mal mehr Beschäftigte als im Lebensmitteleinzelhandel. Im Vergleich zur Automobilindustrie sind es sogar 15 Mal so viele. Tag für Tag schaffen all die Menschen mit ihrem persönlichen Einsatz etwas Besonderes: entspannte Geselligkeit mit Freunden, Genuss bei einem köstlichen Essen, Freude an einem gepflegten Getränk. Unsere Branche erfüllt eine zentrale Aufgabe für das Funktionieren unserer Gesellschaft. Weiterlesen

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