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Aktivitäten

Heutige Auszubildende stellen hohe Anforderungen an Unternehmen. Die Generation Z – die Jahr­ gänge, die jetzt mit der Ausbildung beginnen – ist mit digitalen und sozialen Medien aufgewachsen. Smartphone und Apps sind für sie alltägliche Begleiter, während gedruckte Informationen immer un­ wichtiger werden. Im Wettbewerb um die besten Bewerber der Generation Z sollten Unternehmen deshalb auf modernste Lernsysteme wie azubi:web setzen . Mit Hilfe des Computers und des Smart­ phone macht azubi :web Spaß aufs Lernen.

azubi:web ist eine Lernplattform aus Website und Smartphone-Applikation .Ähnlich wie populäre Quiz­ spiele fürs Smartphone beantworten die Auszubildenden Fragen rund um ihren Beruf-am Computer oder mit ihrem Android- und Apple-Smartphone. Die Inhalte entsprechen dabei dem Rahmenlehrplan für die gastgewerblichen Berufe und den Vorgaben der AKA-Prüfungskataloge. Spielerisch, orts- und zeitunabhänging können sich Auszubildende mit azubi : web auf die Praxis im Betrieb, die Klausur in der Berufsschule und die Zwischen- sowie Abschlussprüfung vorbereiten . Solch ein digitales und einfaches Lernsystem basierend auf dem Rahmenlehrplan für Auszubildende gibt es bislang nicht .

Dabei greift azubi :web auf die langjährige Erfahrung im Hotelgewerbe von Michael Hoffmann zurück. Hoffmann war 15 Jahre lang bei der lnterContinental Hotels Group (IHG) Direktor für Learning and Training Delivery und hat 2014 das Unternehmen Generation:L gegründet. Azubi : web ist ein Produkt der Generation:L. Hoffmann kennt die Sorgen der Personaler: “Bewerber wägen heute genau ab, wel­ cher Betrieb ihnen die besten Leistungen bietet.” Eine Ausbildung, die mit azubi :web lehrreich ist und Spaß macht, ist deshalb für viele Bewerber ein Grund, sich für ein Unternehmen zu entscheiden.

azubi:web ist speziell für die heutige Ausbildungsgeneration gemacht. “Wir bereiten den Lerninhalt in kleinen ,Happen’ auf, sodass die Lernenden nicht die Lust verlieren”, sagt Hoffmann. Die Generation Z will keine dicken Bücher wälzen und mitschleppen. Wissen soll für sie Spaß machen und Lernen be­ quem sein: azubi:web ist deshalb eine hervorragende Ergänzung zur Berufsschule und betrieblichen Ausbildung . Es soll aber das duale System nicht ersetzen, sondern durch einen zeitgemäßen Zusatz bereichern.

Azubi :web bereitet die Ausbildungsinhalte für verschiedene Lehrberufe so auf, dass sie den Lehrge­ wohnheiten der heutigen Ausbildungsgeneration entspricht . Die Generation Z lernt schon heute am liebsten online und mit dem Computer/Smartphone. Beim Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen ist E-Learning zum Beispiel ein erfolgreich erprobtes und häufig angewandtes Instrument. Vokabeln mit dem Smartphone lernen, gehört für die heutige Ausbildungsgeneration zum Alltag .

Das Lernsystem azubi:web ist mit dem Beruf des Hotelfachmanns gestartet. Seit August 2015 sind alle gastgewerblichen Berufe abgebildet. Azubi:web ist Partner des Feldhaus Verlags in Hamburg, der ein umfassendes Werk mit allen Inhalten der Ausbildung in den gastronomischen Berufen in Druckform anbietet. Azub i: web wird künftig auch in englischer Sprache zur Verfügung stehen . Es kann damit auch im Ausland zur dualen Ausbildung eingesetzt werden.

So funktioniert azubi:web:

Der Ausbildungsbetrieb erwirbt für seine Auszubildenden Lizenzen für azubi : web. Für den Ler­ nenden ist die Nutzung kostenfrei.
Die Auszubildenden melden sich an und können mit der App oder am Computer auf der Webs­ ite azubiweb.com die Lerninhalte gemäß AKA-Prüfungskatalog üben.
ln Themenbereiche (abhängig vom Ausbildungsberuf) gegliedert, beantworten die Auszubil ­
denden Fragen. Dabei können die Nutzer so viele Spiele absolvieren, wie sie möchten.
Aus vier Antworten wählen die Azubis aus. Wer die Frage richtig beantwortet, wird belohnt. Wer falsch antwortet, bekommt die richtige Lösung anschaulich und in einfachen Worten er­ klärt. So klappt es beim nächsten Mal besser.
Auf der Website azubiweb.com finden die Lernenden vertiefendes Hintergrundwissen zu den einzelnen Fragen und können eigenständig bestehende Lücken schließen und vorhandenes Wissen erweitern.
Über die Ausbildungsjahre hinweg beantworten die Lernenden mindestens 15.000 Fragen um zur Abschlussprüfung im System eingeladen zu werden .
Falsch beantwortete Fragen werden so lange wiederholt, bis die Lernenden in jedem Themen­ bereich mindestens 80 Prozent der Fragen richtig beantworten .
ln einem weiteren Entwicklungsschritt von azubi :web ist geplant, dass die Azubis wie in popu­
lären Quizspielen gegeneinander antreten können, um ihr Wissen spielerisch zu testen . So motivieren sich die Auszubildenden gegenseitig, immer besser zu werden . Das Lernsystem macht noch mehr Spaß .
ln einem dritten Entwicklungsschritt wird azubi:web zur Sociallearning Plattform ausgebaut.

Diese Vorteile bietet azubi:web den teilnehmenden Unternehmen:

Ausbilder können nach Freigabe durch den Azubi die Stärken und Schwächen der Auszubilden­ den mit Hilfe eines Tools auf der Website azubiweb.com analysieren . So können sie schon vor relevanten Prüfungen Wissenslücken erkennen und schließen. Auf der Website stehen vertie­ fende Lernmaterialen zum Download bereit.
Dieses gezielte Erkennen und Schließen von Wissenslücken spart den Unternehmen Geld: Der Ausbilder kann passgenau nachsteuern . Das fördert Effektivität und spart Zeit, die der Ausbil­ der für andere Tätigkeiten übrig hat.
Um datenschutzrechtliche Bedenken auszuräumen, hat Generation:L bei der Entwicklung von azubi :web eine Fachkanzlei beauftragt . Diese hat sichergestellt, dass alle datenschutzrelevan­ ten Maßnahmen ergriffen wurden .
Die Lerninhalte können jederzeit aktualisiert und damit auf dem neuestenStand gehalten wer­
den . Gedruckte Bücher und Lerninhalte müssen hingegen aufwändig und teuer erneut heraus­ gegeben werden .
Azubi : web lässt sich einfach und individuell an die Bedürfnisse des Unternehmens anpassen:
So können etwa der betriebseigene Verhaltenskodex/Leitbilder in die Lernplattform sowie auf das Unternehmen zugeschnittene Lerninhalte künftig integriert werden.
Gewinn der besten Köpfe : Das Unternehmen ist für die Generation Z attraktiver als Konkur­ renten, die die Lernplattform nicht einsetzen .

Kostenlose Postkarten für Mitglieder zum auslegen in Ihrem Unternehmen

Seit Inkrafttreten des Tarifautonomiestärkungsgesetz reißt die Debatte auf Landes- und Bundesebene nicht ab. Immer mehr muss der Gastronom aufzeichnen, wertvolle Zeit für unsere Gäste im Land geht dabei verloren.

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Postkarten Vorderseite

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Posrkarten – Rückseite

 

 

Die Postkarten können Sie bestellen unter:

E-Mail: s.schindler@dehoga-sachsen-anhalt.de

Tel.: 0391/56 171 93

 

 

 

PRESSEMITTEILUNG

24 . Landesjugendmeisterschaft der gastgewerblichen Berufe

Auszubildende aus den gastgewerblichen Berufen Hotelfach, Restaurantfach und Koch kämpften um den 1. Platz und um das Ticket nach Bonn zu den Deutschen Jugendmeisterschaften 2015. 

 

Am 19. & 20. April 2015 war es wieder soweit. Im Travel Charme Hotel „Gothisches Haus“ in Wernigerode traten 15 Regionalmeister aus der Altmark, Anhalt/Dessau, Halle/Anhalt Süd, Harz und Magdeburg/Börde an, um sich im Wettkampf zu messen. Jedes Jahr steht die Landesjugendmeisterschaft unter einem anderen Motto, welches erst am Tag der Veranstaltung bekannt gegeben wird. In diesem Jahr wurde „BUGA 2015“ als Thema ausgewählt.

Neben den theoretischen Prüfungen, mussten viele unterschiedliche praktischen Aufgaben durch die Auszubildenden bewältigt werden.

So mussten die Köche, neben der Warenerkennung, ein 4- Gang Menü aus einem vorher unbekannten Warenkorb schreiben und für die 40 geladen Gästen aus Politik und Wirtschaft zubereiten. Dabei mussten sie vor der 5-köpfigen Jury unter anderem mit Kreativität, Arbeitstechniken, Wirtschaftlichkeit und guten Geschmack überzeugen.

Die Berufsgruppe der Restaurantfachleute war mit der Aufgabe betraut, die Tische für das Festmenü fachlich richtig einzudecken. Ihre praktischen Aufgaben bestanden unter anderem darin, ein Tatar beim Gast zuzubereiten und eine einen perfekten Service am Tisch der geladenen Gäste zu erbringen.

Als Hotelfachfrau/ -mann standen die Auszubildenden aus dem 2. oder 3. Lehrjahr vor der Aufgabe ein Hotelzimmer nach der Reinigung zu überprüfen und mehrere Gesprächsszenarien an der Rezeption zu bewältigen. Zum Beispiel ein Telefonat auf Englisch zu führen und mit einer nachgestellten Gastbeschwerde richtig umzugehen. Ein Blumengesteck musste passend zum Thema für das Festmenü angefertigt werden, außerdem unterstützt er die Restaurantfachleute beim Service am Gast.

Die Vertreter der Politik ließen es sich nicht nehmen den Auszubildenden persönlich zu gratulieren. In der Ansprache von Staatssekretärin Frau Dr. Tamara Zieschang wurde das Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewürdigt: „Der hochwertige Dienst am Gast ist eine große Herausforderung. Umso mehr Respekt verdient es, wenn sich junge Menschen im Rahmen ihrer Ausbildung einem solchen Wettbewerb stellen und hier Spitzenleistungen erbringen.“

Sichtlich stolz waren die Ausbilder und Unternehmer, als Sie die Platzierungen ihrer Auszubildenden erfuhren.

Köche

  1. Platz – Fabian Schröter – Travel Charme Haus „Gothisches Haus“ Wernigerode – Praxissieger

  2. Platz – Florian Witter – Maritim Hotel Halle (Saale)

  3. Platz – Maximilian-Paul Laue – Maritim Hotel Magdeburg

Restaurantfach

  1. Platz – Sara Trojan – Travel Charme Haus „Gothisches Haus“ Wernigerode – Praxissieger

  2. Platz – Sophie Rählert – Hotel & Restaurant Jägerhof

  3. Platz – Sandra Bölke – Hotel Ratswaage Magdeburg

Hotelfach

  1. Platz – Paul Lehmann – Radisson Blu Dessau-Roßlau – Praxissieger

  2. Platz – Bruno Klösgen – Dorint Charlottenhof Halle (Saale)

  3. Platz – Dana Zimmermann – Hotel Ratswaage Magdeburg

Mannschaftssieger

Harz

Sara Trojan – Travel Charme Haus „Gothisches Haus“ Wernigerode

Fabian Schröter – Travel Charme Haus „Gothisches Haus“ Wernigerode

Stefanie Schlüricke – Landhaus zu den „Rothen Forellen“ Isenburg

 

 

Michael Schmidt, Präsident des DEHOGA Sachsen-Anhalt e.V., wünschte allen Teilnehmern viel Erfolg für die weitere Zukunft und bedankt sich bei ihnen und allen ehrenamtlichen Organisatoren sowie Prüfern aus allen Teilen Sachen-Anhalts.

Die Landesmeister sind somit für die Deutschen Jugendmeisterschaften 2015, vom 30. Oktober – 2. November 2015, in Bonn auf den Petersberg nominiert und werden dort unser Bundesland vertreten.

 

Ansprechpartner

Hauptgeschäftsführer

René Kauschus

Kantstr. 3

39104 Magdeburg

Tel. 0391 / 56 171 93

Fax. 0391 / 56 171 94

E-Mail: magdeburg@dehoga-sachsen-anhalt.de

Website: www.dehoga-sachsen-anhalt.de

Facebook: https://www.facebook.com/DEHOGA.SachsenAnhalt

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Am 08. und 09. März 2015 fanden im Travel Charme Hotel Wernigerode die regionalen Jugendmeisterschaften des DEHOGA Kreisverband Harz statt.

Am ersten Tag mussten alle Teilnehmer sich einem umfangreichen theoretischen Wissenstest unterziehen, ehe am Abend feststand wer sich für den Praxis-Wettbewerb am nächsten Tag qualifiziert hat.

Für die Köche stand die Aufgabe, aus einem vorher nicht bekannten Warenkorb, in dem sich u.a. Gorgonzola, Lachs, Muscheln, Paprika, Rinderfilet und Waldbeeren befanden, ein 4-Gang-Menü zu erstellen und dieses zu kochen.

Für die Hotelfachleute gab es unter andern die Aufgabe eine Bankettvereinbarung vorzubereiten und Blumengestecke zu arrangieren, während die Restaurantfachleute neben dem Eindecken der Festtafel und der Zubereitung von Cocktails und das Servieren der Festmenüs (mit Hilfe der Hotelfachleute) und das Filetieren von Scholle zu bewältigen hatten.

Der Jury unter der bewährten Gesamtleitung von Gabriele und Kristof Kuhnt gehörten auch in diesem Jahr wieder erfahrene Fachleute aus der Region an, die dankenswerter Weise im Küchenbereich hervorragend von Küchenmeister Gerhard Dammert (Fachbuchautor und langjähriger Leiter der deutschen und schwedischen Köche-Nationalmannschaft) aus Hannover unterstützt wurde.

Die Hoteldirektorin Frau Antje Märker und der Küchenchef Herr Ronny Kallmeyer schufen exzellente Voraussetzungen für eine Veranstaltung auf hohem Niveau. Dies wurde nicht nur von den zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft, sondern auch von Herrn Gerhard Dammert, dem Gesamtleiter Herrn Kristof Kuhnt und dem Präsidenten des Landesverbandes Michael Schmidt so eingeschätzt.

Der besondere Dank des Kreisvorsitzenden René Maksimcev galt den Sponsoren, dem Team des Hotels Travel Charme Gothisches Haus und dem Organisatoren vom DEHOGA Kreisverband Harz unter der Federführung von Kollegin Kerstin Nagy vom Hotel Am Anger in Wernigerode

 

 

 

Das Bundeskartellamt hat mit Booking.com auch den Marktführer unter den Buchungsportalen in Deutschland wegen der Verwendung von Meistbegünstigungsklauseln gegenüber Hotelpartnern formell abgemahnt. Mit solchen Vertragsklauseln verpflichtet Booking.com die Hotels, nirgendwo günstigere Zimmerraten oder noch freie Kapazitäten als auf seinem Online-Portal anzubieten. „Wir begrüßen das konsequente Einschreiten des Bundeskartellamtes außerordentlich. Das ist für die Hotellerie ein weiterer Zwischenschritt zur Wiedererlangung der unternehmerischen Entscheidungsfreiheit und zu fairerem Wettbewerb in der immer wichtiger werdenden Online-Distribution“, erklärt Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA).

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Der Hauptausschuss der Berliner Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg wird auf seiner heutigen 47. Sitzung die Genehmigung erteilen, nicht benötigte Zimmer des Bürgeramtes im Rathaus Schöneberg über Vermietungsportale im Internet anzubieten. Mit dieser Initiative möchte der Bezirk die stadteigene Immobilie einer lukrativen Zweitverwendung außerhalb der behördlichen Öffnungszeiten zuführen und den öffentlichen Raum mit Touristen aus aller Welt teilen. Besonders starke Nachfrage erwartet sich die BVV dabei von ihrem JFK-Pauschalarrangement „Ich bin ein Berliner“, bei dem die private Nutzung des weltberühmten Balkons inklusive ist.

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 Was gilt in Sachen Wein, Piktogramme und Kreuzkontaminationen

Wie wir aus zahlreichen Telefonaten, E-Mails und Fragen von Seminarteilnehmern zum Thema Allergenkennzeichnung wissen, stellen sich in der praktischen Umsetzung der seit Dezember geltenden neuen Regelungen nach wie vor verschiedenste Fragen. Deshalb möchten wir Ihnen heute exemplarisch noch einmal drei der häufigsten Fragen auch hier in beantworten.

1. Muss eine Allergeninformation/-kennzeichnung durch den Gastronom/Hotelier auch bei offenen Weinen und/oder Flaschenweinen erfolgen?

  • Da auch Getränke unter den Lebensmittelbegriff fallen, müssen auch bei diesen Allergene ausgewiesen werden (z. B. in Ihrer separaten Allergikerspeisekarte). Dies gilt nach der vorläufigen deutschen Verordnung insbesondere für den offenen Ausschank von Wein-Erzeugnissen (u. a. Wein, Likörwein, Schaumwein etc.).
  • Bei Flaschenweinen ist eine Information in der Speise- bzw. Getränkekarte/separaten Allergikerspeisekarte entbehrlich, solange dem Gast die Flasche mit ihren Informationen vorher zugänglich ist. Dies dürfte z. B. beim Dekantieren des Weines am Tisch sowie beim anschließenden Belassen der Flasche am Tisch des Gastes oder in dessen greifbarer Nähe üblicherweise der Fall sein.

2. Darf die Angabe der Allergene auch mit Hilfe von Bildern bzw. Piktogrammen und Symbolen erfolgen?

  • Die Angaben sind laut europäischer Verordnung grundsätzlich in Worten und Zahlen zu machen. Eine Veranschaulichung der Informationen mit Hilfe von Piktogrammen und Symbolen ist nur zusätzlich möglich. Worte und Zahlen dürfen nicht ersetzt, sondern lediglich ergänzt werden. Außerdem dürfen Piktogramme und Symbole die Worte und Zahlen nicht verdecken.

3. Muss ich meine Gäste auch auf sog. Kreuzkontaminationen hinweisen?

  • Nach der europäischen Verordnung besteht keine Pflicht zur Information über Kreuzkontaminationen. Die Verordnung regelt nur die Angabe von Zutaten, also solcher Lebensmittel, die wissentlich und willentlich verwendet wurden.
    Im Sinne eines vorbeugenden betrieblichen Allergen-Managements (Gewährung von Lebensmittelsicherheit; Produkthaftung) sind Hinweise zu Kreuzkontaminationen („Kann Spuren von … enthalten.“) dennoch ratsam.
    Bei einem solchen Hinweis muss allerdings darauf geachtet werden, dass nur die tatsächlich im Betrieb verwendeten Lebensmittel benannt werden. Das pauschale Benennen aller Allergene kann eine unzulässige Irreführung des Gastes darstellen.

Zahlreiche weitere Informationen und Praxishilfen rund um die Umsetzung der neuen Regelungen zur Allergenkennzeichnung finden Sie im DEHOGA Shop unter http://www.dehoga-shop.de/.

 

Quelle: DEHOGA-Bundesverband.de

Seit 13. Dezember 2014 wird in der Europäischen Union das Lebensmittelkennzeichnungsrecht durch die europäische Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV) vereinheitlicht. Im Zuge dessen müssen Gastronomen und Hoteliers bei nicht vorverpackten Lebensmitteln (lose Ware) ihre Gäste verpflichtend über allergene Zutaten und Stoffe in ihren Gerichten informieren. Wie dies geschehen kann, regelt die Vorläufige Lebensmittelinformations-Ergänzungsverordnung (VorlLMIEV). Diese wurde heute veröffentlicht und tritt am 13. Dezember 2014 in Kraft. Der DEHOGA hatte sich auf EU-Ebene sowie  im nationalen Verordnungsverfahren intensiv eingebracht. „Ziel war es, neue bürokratische Belastungen von unserer Branche fernzuhalten“, so Ernst Fischer, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes.

 

„Unsere Betriebe stehen nun vor der großen Herausforderung, die neuen Regeln umzusetzen“, so Fischer, „wir als DEHOGA werden sie dabei bestmöglich unterstützen.“ Laut Vorläufiger Lebensmittelinformations-Ergänzungsverordnung ist es Betrieben möglich, den Gästen die Informationen schriftlich sowie unter bestimmten Voraussetzungen auch mündlich zukommen zu lassen. Zulässig sind zum Beispiel Informationen auf Schildern, in Klammern oder Fußnoten in der Speisekarte, in einer „Kladde“/Aktenordner oder mit Hilfe moderner elektronischer Medien.

 

„Wichtig ist, dass wir die Branche so konkret und praxisnah wie möglich informieren – das ist unser erklärtes Ziel“, so Fischer. So steht zum Beispiel ein Formblatt zur Identifikation und Dokumentation allergener Zutaten und Stoffe als ausfüllbares PDF-Dokument für alle Betriebe des Gastgewerbes zum kostenlosen Download unter www.dehoga-shop.de bereit (siehe auch PDF im Anhang).

 

Zudem können Mitglieder (Vorzugspreis) sowie Nicht-Mitglieder den neuen „Leitfaden zur Allergeninformation“ unter www.dehoga-shop.de bestellen. Dieser unterstützt die Betriebe des Gastgewerbes in Form von Checklisten, Plakaten und Formblättern umfassend, um die neuen Allergeninformationen umzusetzen.

Der Bundesrat hat am 28. November 2014 der Verordnung zur Ergänzung der unionsrechtlichen Vorschriften zur Allergeninformation/-kennzeichnung (VorlLMIEV)zugestimmt.

Mit ihr soll die Verbraucherinformation bei loser Ware künftig praxisnah ausgestaltet werden. Zu diesem Zweck wird die Möglichkeit der mündlichen Auskunft – neben den vorgesehenen schriftlichen und elektronischen Informationsmöglichkeiten – ausgeweitet.

Derzeit bestehen insbesondere in der Wirtschaft große Unsicherheiten hinsichtlich der konkreten nationalen Ausgestaltung der ab dem 13. Dezember 2014 europaweit geltenden Allergenkennzeichnung. Mit der Verordnung wird ein lückenloses Ineinandergreifen von EU-Recht und nationalem Recht erreicht.

http://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2014/0501-0600/566-14(B).pdf?__blob=publicationFile&v=1

Quelle bundesrat.de
http://www.bundesrat.de/DE/plenum/plenum-kompakt/14/928/046.html

DIE GASTGEBER