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Aktivitäten

Nach einem spannenden Wettbewerbswochenende stehen die Sieger der 35. Deutschen Jugendmeisterschaften in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen fest.

51 angehende Hotelfachleute, Restaurantfachleute sowie Köche aus 17 DEHOGA-Landesverbänden traten vom 4. bis 6. Oktober im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königswinter bei Bonn in Theorie und Praxis gegeneinander an.

„Sie alle sind großartige Botschafter unserer Branche“, rief Ernst Fischer Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) den Wettkampfteilnehmern aus ganz Deutschland zu. Weiterhin appellierte er an seine Kollegen aus Gastronomie und Hotellerie, im Zuge der Nachwuchssicherung weiter in die Qualität der Ausbildung zu investieren. Die Politik fordert er zu mehr Wertschätzung des dualen Ausbildung Systems auf und betonte: „Leider wird Schülerinnen und Schülern immer noch das Bild vermittelt, man müsse Abitur machen und studieren. Die duale Ausbildung bekommt nicht mehr den Stellenwert, der ihr gebührt. Wir sagen: Wer eine Ausbildung abgeschlossen hat, besitzt vielfältige Schlüsselqualifikationen und ist fit für die Berufswelt – national wie international.“

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei CarConCept33 GmbH die uns ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt hat und bei DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH in Hermsdorf/Magdeburg mit deren Unterstützung wir das einkleiden unserer Teilnehmer in Professionelle Hände legen konnten.

Aus Sachsen-Anhalt nahmen erfolgreich an der Deutschen Meisterschaft in den gastgewerblichen Berufen teil:

 

Koch (Platz 13)

Maximilian Weise, Dorint Charlottenhof Halle (Saale), Halle/Saale

 

Restaurantfachmann (Platz 14)

Steve Friedrich, Parkrestaurant Vogelherd, Zerbst

 

Hotelfachfrau (Platz 15)

Felicitas Lill , Atrium Hotel „Amadeus“, Osterfeld

h.l. Lutz Wabnitz  h.r. Maximilian Weise (Koch)

h.l. Lutz Wabnitz h.r. Maximilian Weise (Koch)
 v.l. Felicitas Lill (Hotelfachfrau), Steve Friedrich (Restaurantfachmann), Dagmar Thomas

v.l. Felicitas Lill (Hotelfachfrau), Steve Friedrich (Restaurantfachmann), Maximilian Weise (Koch)

v.l. Felicitas Lill (Hotelfachfrau), Steve Friedrich (Restaurantfachmann), Maximilian Weise (Koch)

 

 

Auf nach Berlin! 7. DEHOGA-Branchentag am 11. Novem­ber 2014

Auf nach Berlin! 7. DEHOGA-Branchentag am 11. Novem­ber 2014

Auf nach Berlin! 7. DEHOGA-Branchentag am 11. Novem­ber 2014

 

Die Bun­des­kanz­le­rin Angela Mer­kel spricht auf dem 7. DEHOGA-Branchentag am 11. Novem­ber 2014 Nach zwei Jah­ren War­te­zeit heißt es end­lich wie­der: Auf nach Ber­lin!

Am 11. Novem­ber 2014 kom­men zum 7. Mal Gas­tro­no­men und Hote­liers aus der gan­zen Repu­blik zum DEHOGA-Branchentag im Hotel Mari­tim Ber­lin zusam­men. Zu die­sem Top-Event des Gast­ge­wer­bes lädt Sie der DEHOGA Bun­des­ver­band herz­lich ein. Ein attrak­ti­ves Pro­gramm und hoch­ka­rä­tige Refe­ren­ten aus Poli­tik und Wirt­schaft erwar­ten Sie.

Wir freuen uns sehr, dass in die­sem Jahr Bun­des­kanz­le­rin Dr. Angela Mer­kel zur Bran­che spre­chen wird. Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter und Vize­kanz­ler Sig­mar Gabriel hat ebenso sein Kom­men zuge­sagt. Über beide Zusa­gen freuen wir uns sehr, denn sie zei­gen auch die Wert­schät­zung der bun­des­deut­schen Spit­zen­po­li­tik für den DEHOGA als aner­kannte Inter­es­sen­ver­tre­tung unse­rer Bran­che.

Mit Cem Özde­mir, Bun­des­vor­sit­zen­der von Bünd­nis 90/Die Grü­nen, und Wolf­gang Kubi­cki, Stellv. Bun­des­vor­sit­zen­der der FDP, ist auch die par­la­men­ta­ri­sche wie außer­par­la­men­ta­ri­sche Oppo­si­tion sehr pro­mi­nent vertreten. Dar­über hin­aus dis­ku­tie­ren Spit­zen­un­ter­neh­mer der Bran­che über die Zukunft des Luxus und ver­ra­ten ihre Erfolgs­re­zepte. Für gute Unter­hal­tung sorgt Kaba­ret­tist Django Asül, für Moti­va­tion Erfolgs­trai­ner Jörg Löhr.

Mode­riert wird der Bran­chen­tag von Jour­na­list und Autor Dr. Hajo Schumacher. Nut­zen Sie die Mög­lich­keit für Gesprä­che mit Kol­le­gen und Ken­nern. Knüp­fen Sie neue Kon­takte und genie­ßen Sie einen unter­halt­sa­men sowie kuli­na­ri­schen Abend im Mari­tim Hotel Ber­lin. Den per­fek­ten Rah­men dafür bie­tet die DEHOGA-Branchenparty. Über das voll­stän­dige Pro­gramm sowie alle Details zur Anmel­dung wer­den wir Sie in Kürze infor­mie­ren.

Teil­neh­men kön­nen alle Hote­liers, Gas­tro­no­men und deren Mit­ar­bei­ter. Die Teil­nah­me­ge­bühr beträgt 129 Euro pro Per­son inkl. Mehrwertsteuer. Die ver­gan­ge­nen Ver­an­stal­tun­gen haben gezeigt: Der DEHOGA-Branchentag ist ein Tag, der sich lohnt. Seien Sie dabei, wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie das komplette Programm finden Sie unter nachfolgendem Link.

http://www.dehoga-bundesverband.de/branchentermine/dehoga-branchentag-2014-11-11-31/

Die Online-Anmeldung ist unter folgendem Link direkt möglich.

http://www3.backoffice.bookatable.de/dehoga/addInternetReservation.asp

Mindestlohn (Lohn, Einkommen, Tarifvertrag)

Die Fragen zum Thema Mindestlohn sind umfangreich.

Für Unternehmer ist die Tragweite des Mindestlohnes in vielen Einzelfällen noch unklar und die Umsetzung eines gesetzlichen Mindestlohnes mit vielen Fragen verbunden. Deshalb möchte der DEHOGA Sachsen-Anhalt seine Mitglieder mit der Veranstaltung “Herausforderung Mindestlohn”, am 09. September 2014, aktuell informieren.

Gern können Sie uns auch vorab Ihre Fragen zum Thema Mindestlohn zukommen lassen.

Die Veranstaltung findet am 09.09.14 von 11.00 Uhr bis ca. 15.00 Uhr im

MERCURE HOTEL HALLE-LEIPZIG
An der Windmühle 1
06188 Landsberg / OT Peissen

statt.


Bitte planen Sie für die Veranstaltung eine Tagungsgebühr von 25,00 € ein. Diese können Sie vor Ort entrichten

Wir möchten Sie bitten, sich aus organisatorischen Gründen über das DEHOGA-Hauptamt für diese Veranstaltung anzumelden.

Tel: 0391 56 171 93 Fax: 0391 56 171 94 oder per eMail: magdeburg@dehoga-sachsen-anhalt.de

Die Entscheidung der vorherigen Bundesregierung, der Mehrwertsteuer für Beherbergungsleistungen zu senken, war ein wichtiger Etappensieg für das jahrelangen Bemühen des DEHOGA, die umsatzsteuerlichen Benachteiligungen für das Gastgewerbe zu beseitigen. Die Politik hat sich dazu durchgerungen, die steuerpolitischen Nachteile zumindest eines Teils unserer Branche zu beseitigen.

Gleichwohl ist aber auch klar, dass die Arbeit des DEHOGA weitergehen muss – und wird. Wir werden uns mit guten Sachargumenten und ganzer Kraft dafür einsetzen, dass die massiven Wettbewerbsnachteile auch für die Gastronomie endlich beseitigt werden, damit aus dem jetzt errungenen Teilerfolg ein Erfolg für die gesamte Branche wird!

Dazu müssen wir aber immer wieder verdeutlichen, dass die Branche Wort gehalten hat, nämlich den Spielraum, der durch die Mehrwertsteuersenkung entstanden ist, in die Betriebe zu investieren. Deshalb haben wir uns entschlossen, eine Investitionskarte/-uhr ins Netz zu stellen, in der alle Betriebe, die sich eintragen, auf einer Landkarte mit dem Namen und der Investitionssumme erscheinen.

 

Leider müssen wir feststellen, dass sich aus Sachsen-Anhalt bisher nur 6 Beherbergungsbetriebe an dieser Aktion beteiligt haben. Die angezeigten ca. 3 Mio. € spiegeln nicht das wirkliche Ergebnis wieder. In Baden-Württemberg haben bereits sich bereits hunderte von Betrieben in die Investitionsdatenbank/-uhr eingetragen.

 

Wir möchten Sie bitten, sich mit Ihrem Betrieb auch einzutragen, damit auch das Sachsen-Anhalt mit seinen Betrieben den Beweis antritt, dass Investitionen in einer respektabelen Größenordnung durchgeführt worden sind.. Wir sind sicher, dass auch Sie investiert haben. Zeigen Sie es. Es gibt nichts zu verbergen, im Gegenteil!

Hier der Link zu der Investitionsdatenbank/-uhr:

http://www.dehoga-sachsen-anhalt.de/mehr-investition-dank-7prozent/

 

Bitte helfen Sie mit, die 7% zu behalten, bzw. für die ganze Branche, also auch Gastronomie, durchzusetzen.

 

Danke!

In diesem Jahr führte der DEHOGA Sachsen-Anhalt das 2. Sommerfest durch.

An diesem Tage konnten sich gastgewerbliche Unternehmer, Kooperationspartner des DEHOGA und Gäste in entspannter Atmosphäre zu interessanten Themen rund um die gastgewerbliche Branche austauschen. Als besonders gern gesehener Gast konnten Frau Dr. Tamara Zischang, Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft Sachsen-Anhalt, durch den Präsident, Frank Doepelheuer, begrüßt werden. Bei bestem Wetter, angenehmer Hintergrundmusik und kulinarischen Leckerbissen wurde geplaudert und gefachsimpelt. Jeder Gast hatte die Möglichkeit sich über die Arbeit des DEHOGA Landesverbandes zu informieren. Die Berater des Verbandes waren vor Ort und gaben gerne Informationen zu ihren Beratungsdienstleistungen, die die Mitgliedsbetriebe umfangreich und kostenlos nutzen können. Das Fest wurde organisiert und finanziert durch die Partner und fördernden Mitglieder des Landesverbandes. Weitere Höhepunkte des Festes waren die fesselnde und sehr bewegte Modenschau der Fa. dbl kuntze & burgheim – Miettextilien – aus Hermsdorf. Das Zwerchfell der Gäste strapazierte Frank-Erich Hengstmann. Bei dem weit über die Grenzen Magdeburgs hinaus bekannten Kabarettist, Autor und Regisseur blieb kein Auge trocken. Für zahlreiche Überraschungen sorgte die Tombola des Landesverbandes, deren Erlös in Höhe von 375 Euro dem Anhaltisches Berufsschulzentrum “Hugo Junkers” Dessau-Roßlau – BbS II – für die Ausrichtung der Landesjugendmeisterschaften in den gastgewerblichen Berufen übergeben wurde.

 

 

Der DEHOGA Sachsen-Anhalt bedankt sich herzlich für die großzügige Unterstützung bei der Organisation und Ausrichtung des Sommerfestes bei folgenden Firmen:

 

Anheuser Busch Inbev GmbH&Co.KG / Hasseröder Brauer GmbH

CHEFS CULINAR Ost GmbH & Co. KG

DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH

Envia Mitteldeutsche Energie AG

Erlebnisland Sachsen-Anhalt

 

Gemeinsam besser GmbH

Harzer Mineralquelle Blankenburg GmbH

Höpfner Vollservice GmbH

KPM Energie GmbH

Little John Bikes Fahrrad EH GmbH Magdeburg

MIOS Großhandel GmbH

Sener Tec Center Harz + Börde

Vital Fettrecycling GmbH

 

Der DEHOGA beschäftigt sich derzeit mit einer Novellierung der gastgewerblichen Ausbildungsordnungen. Zu den grundsätzlichen Fragen und den vielen Einzelaspekten, die dabei eine Rolle spielen, möchten wir Ihre Meinung wissen. Wir bitten Sie sehr herzlich, sich dafür ein wenig Zeit zu nehmen. Schließlich werden jetzt die Weichen gestellt für die Berufsausbildung der Branche für die nächsten 15 – 20 Jahre!

 

Uns liegt an einem breiten Feedback aller in der gastgewerblichen Ausbildung engagierten Akteure. Besonders wichtig ist uns als Wirtschaftsverband natürlich die Einschätzung der rund 20.000 Ausbildungsbetriebe der Branche. Aber auch andere Beteiligte wie Berufsschulen, Berufsfachverbände, Träger außerbetrieblicher Ausbildung oder auch Auszubildende sind herzlich eingeladen, ihre Erfahrung einzubringen.

 

Über diesen Link kommen Sie zur Befragung: http://www.dehoga-bundesverband.de/mitglieder-befragung/

 

Sprechen Sie gerne auch andere Ausbildungsbetriebe auf die Befragung an und rufen Sie diese zur Teilnahme auf.

Wir danken Ihnen im Voraus für Ihre Unterstützung!

Hotel-WLAN von der Störerhaftung befreien

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Zur heutigen Beratung des Deutschen Bundestages zum Antrag der Fraktionen von CDU/CSU und SPD „Moderne Netze für ein modernes Land – Schnelles Internet für alle“ erklärt der Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA), Markus Luthe: „Die Haftungsregelungen für Betreiber kleiner, öffentlicher WLAN-Netze müssen gelockert werden. Andernfalls ist ein Hotel durch das hier nicht mehr zeitgemäße Konstrukt der sogenannten Störerhaftung der Gefahr ausgesetzt, für strafbare Downloads seiner Gäste zur Rechenschaft gezogen zu werden. Diese kostentreibende und innovationsfeindliche Besonderheit des deutschen Rechts muss korrigiert werden.“

CDU/CSU und SPD wollen mit ihrem Antrag (Bundestags-Drucksache 18/1973) erreichen, dass die Potenziale lokaler Funknetze als Zugang zum Internet im öffentlichen Raum ausgeschöpft werden und Rechtssicherheit für die WLAN-Betreiber besteht. Heute sehen sich WLAN-Betreiber, die wie Hotels keine Accessbetreiber sind, mit unabsehbaren Forderungen aus potentiellen Rechtsverletzungen ihrer Nutzer im WLAN konfrontiert. „Wir befürworten daher die Initiative der Großen Koalition, eine gesetzliche Klarstellung der Haftungsregelungen analog zu den Accessprovidern vorzunehmen“, erläutert Markus Luthe.

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Über den Hotelverband Deutschland (IHA):

Der Hotelverband Deutschland (IHA) ist der Branchenverband der Hotellerie in Deutschland. Er zählt rund 1.400 Häuser aus allen Kategorien der Individual-, Ketten- und Kooperationshotellerie zu seinen Mitgliedern. Die IHA vertritt die Interessen der Hotellerie in Deutschland und Europa gegenüber Politik und Öffentlichkeit und bietet zahlreiche hotelleriespezifische Dienstleistungen an. Das Kürzel „IHA“ steht für die ehemalige deutsche Sektion der International Hotel Association.

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Sommerfest 2013

Es ist wieder soweit!

Das Sommerfest des DEHOGA Sachsen-Anhalt 2014

Der Landesvorstand die fördernden Mitglieder und die Kooperationspartner des DEHOGA Landesverbandes laden alle Unternehmer des Gastgewerbe zum diesjährigen Sommerfest ein. Ab 13.00 Uhr dürfen Sie im Hotel zum Lindenweiler in Magdeburg einen entspannten Tag verbringen. Sie haben es sich verdient! Wir würden uns freuen in lockerer Atmosphäre, zwischen Bratwurst und Bier, Gedanken auszutauschen und über Verbandsthemen zu sprechen. Sie könne sich dort persönlich über die Vorteile der Verbandszugehörigkeit informieren, alle Kooperationspartner und Berater stehen ihnen dort zur Verfügung. Gutes Wetter ist bestellt, die gute Laune darf mitgebracht werden. Für das leibliche Wohl wird selbstverständlich gesorgt. Die Teilnahme ist für Mitglieder des Landesverbandes selbstverständlich kostenfrei.

Vertreter der Landespolitik werden ebenfalls geladen. Hier haben Sie die Möglichkeit ihre Fragen zu stellen und auf Ihre Interessen hinzuweisen. Ein Verband lebt mit dem Engagement des Einzelnen. Darüber hinaus werden wir alle Unternehmen des Gastgewerbes Sachsen-Anhalts einladen. Hier werden Sie benötigt um unseren Arbeitgeberverband kompetent und sympathisch zu vertreten.

Gleichzeitig bieten wir an diesem Tag unseren Unternehmern eine kostenlose Hygieneschulung an. Bitte beachten Sie, dass diese Schulung ausschließlich den Unternehmern oder leitenden Angestellten vorbehalten ist. Die Schulung beginnt um 11.00 Uhr. Einladungen zu beiden Veranstaltungen gehen Ihnen zeitnah zu.

Die rechtliche Situation ist weiterhin ungeklärt, ob sog. DVB-T-Hotels, die die von Fernsehsendern digital-terrestrisch (DVB-T) verbreiteten TV-Programmsignale in ihren Hotelzimmern (mittels DVB-T-Zimmerantenne)  empfangen, zahlungspflichtig sind. Nach Auffassung des DEHOGA besteht keine Zahlungspflicht, da der Hotelier weder eine Verteileranlage betreibt, mit der Sendesignale an die Fernsehgeräte weitergeleitet werden, noch Einfluss darauf hat, welche Programme empfangen und verbreitet werden. Die GEMA hingegen ist der Ansicht, dass bereits das bloße Aufstellen eines Fernsehgerätes auf dem Hotelzimmer in Urheberrechte eingreift und somit eine Vergütungspflicht auslöst.

Der DEHOGA, der Hotelverband Deutschland und einige Hoteliers unterstützen daher ein seit Anfang 2014 anhängiges Musterverfahren vor dem Bundesgerichtshof (BGH), in dem die Zahlungspflicht von DVB-T-Hotels überprüft wird. Mit einem Urteil des BGH dürfte erfahrungsgemäß erst in ca. 2-3 Jahren zu rechnen sein.

Um bis zur Urteilverkündung weitere, gerichtliche Streitigkeiten einzelner Hotels mit der GEMA zu vermeiden, konnte der DEHOGA nun mit der GEMA folgende Vereinbarung für DEHOGA-Mitglieder treffen:

 

  • Alle DVB-T-Hotels müssen auch weiterhin bzgl. des Hotelsendetarifes Lizenzverträge mit der GEMA abschließen und die Gebühren (für GEMA, GVL, VG Media etc.) zahlen.

 

  • Aufgrund des mit der GEMA vereinbarten, besonderen Zahlungsvorbehaltes erhalten die Hotels ihre ab dem 1.5.2014 fällig gewordenen und geleisteten Zahlungen unverzüglich zurück, wenn vor dem BGH gewonnen wird.

 

  • Voraussetzung ist allerdings, dass sich die betroffenen DVB-T-Hotels (DEHOGA-Mitglieder) direkt beim DEHOGA Bundesverband melden/registrieren (per Mail an Herrn RA Stephan Büttner: buettner@dehoga.de) unter Angabe, in welchem DEHOGA-Landesverband eine Mitgliedschaft besteht. In der Email muss schriftlich versichert werden, dass das Hotel die von Fernsehsendern digital-terrestrisch (DVB-T) verbreiteten TV-Programmsignale in ihren Hotelzimmern mittels DVB-T-Zimmerantenne  empfängt. Zudem muss eine Kopie der aktuellen GEMA-Rechnung oder GEMA-Änderungsmitteilung oder GEMA-Fälligkeitshinweis beigefügt werden.

 

  • Achtung: Hotels, die die Programmsignale über Satellit oder Kabel empfangen, sind von dieser Vereinbarung nicht betroffen.

 

Gerne stehen wir Ihnen für Rückfragen zur Verfügung.

Mit der Förderalismusreform 2006 war die Regelungskompetenz für das Recht der Gaststätten vom Bund auf die Länder übergegangen. Die bundeseinheitliche Regelung hatte für den Betrieb einer Gaststätte eine objekt- und personenbezogene Erlaubnis vorgesehen. Mit dem vorgelegten Gesetzentwurf hätte Sachsen-Anhalt zu einer Harmonisierung der Rechtslage im mitteldeutschen Wirtschaftsraum beitragen können. Entsprechende Landesgaststättengesetze haben bereits die Bundesländer Thüringen, Sachsen, Niedersachsen und Brandenburg beschlossen. Auch für unser Bundesland besteht für diese Regelung ein großes gesamtwirtschaftliches Interesse und eine zwingende Notwendigkeit.

Die Schwerpunkte im vorliegenden Gesetzentwurf liegen bei einem vereinfachten Erlaubnisverfahren, der wirtschaftlichen Absicherung des Gaststättengewerbes in Flächengebieten, der verbesserten Kontrolle und Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben des Jugendschutzgesetzes und letztendlich auch der Grundabsicherung der Gäste in Hinblick der Vorgaben für den Gesundheitsschutz.

Der Tourismus ist eine der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren unseres Bundeslandes. Viele Institutionen werben für eine Willkommenskultur in unserem Bundesland, die Landesregierung unterhält große Anstrengungen, um Sachsen-Anhalt attraktiver für Gäste zu gestalten. Nur wer soll diese Willkommenskultur letztendlich umsetzen? Die gastgewerblichen Betriebe sind die Partner, die genau diese Aufgaben wahrnehmen, das Bundesland maßgeblich gestalten und einen nachhaltigen Eindruck bei unseren Gästen hinterlassen. Seit Jahren müssen wir allerdings Verwerfungen in der Ausrichtung der gastronomischen Versorgung feststellen. Dem massenhaften Wegsterben gastronomischer Betriebe in den ländlichen Gebieten muss Einhalt geboten werden! Wir fordern die Stärkung der Wirtschaftsstrukturen in ländlichen Bereichen und keine indirekte Unterstützung einer entstehenden Selbstversorgungskultur und die damit verbundene Abkehr jeglichen wirtschaftlichen Verständnisses. Illegale und extensiv genehmigte Festivitäten von Vereinen, Partyveranstaltern und sonstigen Organisationen werden immer mehr zu einem existentiellen Problem für die Gastronomie. Diese wettbewerbsverzerrenden Veranstaltungen, in der Branche „Schwarzgastronomie,, genannt, sind für viele Gastronomen das Problem Nummer eins und sind ein unhaltbarer Zustand. Dieser Fakt ist kein reines sachsen-anhaltinisches Problem, sondern in der gesamten Bundesrepublik zu verzeichnen.

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DIE GASTGEBER