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Allgemein

Am vergangenen Donnerstag den 17. August 2017 wurden die Verhandlungen zum neuen Entgelttarifvertrag Sachsen-Anhalt abgeschlossen. Diese Treffen hätten gut auch seitens der NGG zur Kommunikation dieser Punkte genutzt werden können. Da diese Verhandlungen von Herrn Holger Willem (Geschäftsführer Region Magdeburg) und unter anderem Claudia Schwalenberg (Vorsitzende Tarifkommission, DEHOGA Sachsen-Anhalt) geführt wurden, wundert sich Schwalenberg über diese Aussagen kurze Zeit später. Es kann nur zu Lösungen führen kann, wenn auch der Weg zur Lösung gesucht und verhandelt wird. Das Schweigen, wenn man den Vertretern des DEHOGA Sachsen-Anhalt direkt gegenüber sitzt, ist dem in der Mitteilung zu vernehmenden Kampfgeist nicht gleich zu setzen, sagt Claudia Schwalenberg.

Den Schwerpunkt auf die Nachwuchsförderung zu setzen, das ist seit vielen Jahren eines der Hauptziele des Verbandes. Erfolgreiche regionale Meisterschaften, Landes- und Bundesmeisterschaften zählen dazu, um die Begeisterung und sehenswerten Ergebnisse einer Ausbildung in der Hotellerie- und Gastronomie auch positiv nach außen zu tragen. Der Wegfall von vielen gastronomischen Anbietern, gerade im ländlichen Raum, hat natürlich auch zum Wegfall von Ausbildungsbetrieben geführt. Das ist aber nicht den schlechten Arbeitgebern anzurechnen, sondern auch eine Auswirkung des demografischen Wandels. Dieser macht weder vor unserer Branche noch vor vielen anderen Branchen halt.

Link zur kompletten Pressemitteilung

Gastronomie und Hotellerie läuten Wahlkampfjahr 2017 ein // DEHOGA-Präsident Zöllick: „Wochenarbeitszeit und  steuerliche Gleichbehandlung der Gastronomie sind unsere zentralen Branchenforderungen“

(Berlin/Frankfurt am Main, 31. Januar 2017) In seiner heutigen Rede anlässlich des Neujahrempfangs beim DEHOGA Hessen in Frankfurt am Main hat Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband), die politische Agenda des Verbandes vorgestellt.  Im Fokus seiner Ansprache vor rund 300 Gästen standen die Reform des lebensfremden Arbeitszeitgesetzes sowie die steuerliche Gleichbehandlung von Essen in Deutschland. „Diese beiden Themen sind elementar wichtig, wenn es um die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit gerade der klassischen Gastronomie geht“, so Zöllick. Bis Sommer 2017 stehen im Saarland, in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen drei Landtagswahlen an, gefolgt von der Bundestagswahl am 24. September.

Der DEHOGA macht sich stark für eine Umstellung von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit, so wie es die EU-Arbeitszeitrichtlinie vorsieht. Arbeitszeiten könnten dadurch individuell und flexibel auf die Woche verteilt werden. „Keiner will die Gesamtarbeitszeit verlängern, die Gewerkschaft NGG muss keine Schnappatmung bekommen“, so Zöllick. „Freitag länger arbeiten, dafür Montag kürzer – das nennt sich schlichtweg Flexibilität, die Unternehmer, Mitarbeiter und unsere Gäste im 21. Jahrhundert erwarten.“

Zweite zentrale Branchenforderung ist die steuerliche Gleichbehandlung der Gastronomie, wie diese in 15 von 28 EU-Staaten der Fall ist. In Deutschland dagegen hat die Branche mit 19 Prozent Mehrwertsteuer einen Kalkulationsnachteil von 12 Prozentpunkten gegenüber Discountern, Bäckern und Metzgern, obwohl diese immer stärker ins gastronomische Geschäft vordringen. „Das ist kein fairer Wettbewerb – und das, obwohl die klassische Gastronomie für frische, regionale und gesunde Küche steht und deutlich arbeitsintensiver ist“, kritisierte Zöllick. „Wir erwarten, dass die frisch zubereitete, servierte Suppe in Deutschlandsteuerlich nicht schlechter gestellt wird als die Tütensuppe aus dem Discounter.“

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Ihr Ansprechpartner:

Christopher Lück
Pressesprecher
DEHOGA Bundesverband
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin

Fon 030/72 62 52-32
Fax 030/72 62 52-42
lueck@dehoga.de

www.dehoga.de

Am 23.11. war es wieder soweit gemeinsam mit der Investition- und Marketinggesellschaft mbH (Sachsen-Anhalt Tourismus) und dem Tourismusverband Sachsen-Anhat veranstalten wir den diesjährigen Tourismustag im Luther-Hotel Wittenberg . Der Tag stand ganz im Zeichen der Digitalisierung. Unter dem MOTTO „Future Travelling” – wie der digitale Wandel den Tourismus verändert organisierten die Investition- und Marketinggesellschaft mbH und der Tourismusverband Sachsen-Anhalt unterschiedliche Vorträge/Workshop (weitere Informationen) . Als weiteres Highlight sorgte Günter Exel auf Twitter unter dem Hashtag #ttst16 für die passende Liveberichterstattung. Zudem wurde der Tourismuspreis Sachsen-Anhalt verliehen, an dem sich in diesem Jahr so viele Akteure wie noch nie beteiligten. Eine Übersicht aller 19 Nominierten finden Sie hier! Am Abend konnten wir bzw. eine Handvoll der besten Köche Sachsen-Anhalts zeigen was Sie Können. In Form einer kulinarischen Reise durch die 5 touristischen Regionen unseres Bundeslandes präsentierten ein 5-Gang-Menü mit regionalen Produkten. Vielen Dank an BEST Western Hotel Schlossmühle (Vorbereitung Menügang 1); Gasthaus & Hotel “Zur Henne” in Naumburg/Saale (Vorort Menügang 1); Flair Hotel Deutsches Haus & Altmark Hotel Gasthof Gose (Menügang 2); Wasserburg Zu Gommern (Menügang 3); Luther-Hotel Wittenberg (Menügang 4); Jägerhof Weißenfels & Flair Hotel & Restaurant Villa Ilske (Menügang 5). Begleitet wurde das Menü von den Weinen des Weingut Herzer. Vorgestellt wurden die Weine von Andrea Herzer und der Weinkönigin Saale-Unstrut.

 

 

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“Future Travelling” – wie der digitale Wandel den Tourismus verändert

Der Tourismustag Sachsen-Anhalt widmet sich am 23.11.2016 dem aktuellen Thema Digitalisierung. Fundierte Vorträge, Workshops bei ausgesprochenen Experten und spannende Diskussionen – der Tourismustag Sachsen-Anhalt 2016 gibt wertvolle Impulse und praktische Anregungen für die erfolgreiche Digitalisierung der Reisewelt Sachsen-Anhalt.

Melden Sie sich jetzt an!

Programm

  • bis 10:30 Uhr: Eintreffen der Gäste, Kaffeepause im Foyer
  • 10:30 Uhr: Grußwort und Eröffnung durch Minister Felgner
  • 10:45 Uhr: Verleihung des Siegels ServiceQualität Deutschland, Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V.
  • 11:10 Uhr: Keynote: Digitalisierung der Gesellschaft und Herausforderungen für den Tourismus, Referent: Florian Bauhuber, Tourismuszukunft
  • 12:30 Uhr: Mittagspause, Imbiss im Restaurant
  • 13:15 Uhr: Beginn der Info-Sessions und Workshops
  • 15:15 Uhr: Kaffeepause
  • 16:00 Uhr: Ende der Tagung
  • 18:00 Uhr: Beginn der Abendveranstaltung und Preisverleihung VORREITER 2016

Die Abendveranstaltung wird begleitet durch eine kulinarische Reise durch die 5 touristischen Regionen unseres Bundeslandes in Form eines 5-Gang-Menüs aus regionalen Produkten federführend durch den DEHOGA Sachsen-Anhalt und eine handvoll der besten Köche aus den jeweiligen Regionen.

Weitere Informationen zum Programm, den Referenten und dem Veranstaltungsort finden Sie auch unter www.sachsen-anhalt-tourismus.de

 

 

Stellenausschreibung: Haupgeschäftsführer des DEHOGA Sachsen-Anhalt

Wir sind…

 …der Landesverband DEHOGA Sachsen-Anhalt e.V.. Als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband vertritt der DEHOGA Sachsen-Anhalt die interessen der rund 800 Mitgliedsbetriebe gegenüber der Politik und den Behörden.


Wir suchen…

 …zum 1.1.2017 einen/eine Hauptgeschäftsführer/In

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Im Rahmen des ESF-Bundesprogramms (BMAS) „Fachkräfte sichern – weiterbilden und Gleichstellung fördern“ nahmen die Euro-Schulen Sachsen-Anhalt Süd GmbH im Sommer 2015 an einem bundesweiten Ideenwettbewerb teil. Unter den mehr als 130 Interessenbekundungen und letztlich nur 37 Teilnehmern, die einen Antrag einreichen durften, erhielt ihr Projekt „Berufliche Kompetenzentwicklung und Retention- Management im Hotel- und Gaststättengewerbe (HoGA.Retention)“ neben 16 weiteren Projekten den Zuschlag.
Die Euro-Schulen Sachsen-Anhalt Süd GmbH setzt ihre Projektidee unter dem Logo Qualität durch Qualifizierung um. Beteiligen können sich an diesem Projekt, welches bis Ende 2018 gefördert wird, Mitglieder des Verbandes DEHOGA Sachsen-Anhalt e.V. .
Dabei hat Retention Management (engl. Retention = Beibehaltung) nicht nur das Ziel, die eigenen Mitarbeiter nachhaltig zu motivieren, sondern sie sogar zu begeistern und sie dadurch möglichst langfristig ans Unternehmen zu binden. Der Personalerhaltung kommt mittlerweile eine immer bedeutendere Rolle im Management zu. Ein Grund dafür ist, dass der Wert des Wissens der Mitarbeiter heutzutage einen sehr hohen Stellenwert einnimmt. Mitarbeiter, die ein Unternehmen verlassen, bedeuten auch immer einen Verlust von Wissen. Zum anderen sorgen Faktoren wie der Demographische Wandel dafür, dass dem Arbeitsmarkt immer weniger Personal zur Verfügung steht. Das Retention Management ist somit heute zu einer existenziellen Frage für Unternehmen geworden.
Ziel des Projektes ist zum einen die berufliche Kompetenzentwicklung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im HoGa-Gewerbe, die zielgruppenspezifische Qualifikation entsprechend des unternehmens- und personenspezifischen Bedarfs zu den Themen: Eventmanagement, Sprachen, Public Relations und die Entwicklung der innerbetrieblichen Organisation. Dabei kann die Euro-Schulen Organisation auf langjährige Erfahrungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung im HoGa-Bereich und kompetente Partner zurückgreifen.
Im Rahmen des Projektes nahmen die verantwortlichen Mitarbeiter bereits erfolgreich an einer zweitägigen Ausbildung zum Qualitätscoach-Service Qualität Deutschland, organisiert vom Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V., teil.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Sabine Stabbert-Kühl, Euro-Schulen Sachsen-Anhalt Süd GmbH unter stabbert-kuehl.sabine@eso.de.

Neue „VORREiTER“ sucht das Reiseland

Mit dem Tourismuspreis des Landes werden 2016 erneut originelle und innovative Projekte und Geschäftsideen ausgezeichnet. Das Museum Luthers Sterbehaus in Eisleben – 2014 selbst einer der Preisträger – zeigt, wie Geschichte und Kreativität in einer einzigartigen Touristenattraktion zusammenfließen können.

Sterben und Tod gelten gemeinhin als Tabuthemen. Dass sich damit trotzdem eine gefragte Touristenattraktion gestalten lässt, beweist die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt mit dem Museum Luthers Sterbehaus in Eisleben, dem Geburts- und Sterbeort des weltberühmtem Reformators Martin Luther.

Die 2013 eröffStiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt_Luthers Sterbehaus_Foto Anne Eilersnete Ausstellung „Luther letzter Weg“ berichtet nicht nur von dessen persönlichem Schicksal bis zu seinem Tod am 18. Februar 1546. Sie erzählt daran anknüpfend auch die Kulturgeschichte von Todes- und Jenseitsvorstellungen bis ins unsere Zeit.

Verschiedenste Exponate und Medienstationen laden zu Gedankenspielen ein. Wie würde wohl eine Grabbeigabe anno 2016 aussehen? Vielleicht würde man dem Verstorbenen einen Powerriegel und einen Energydrink mit auf den Weg ins Jenseits geben. Der ausgestellte Stoßzahn eines Narwals berichtet von der heilenden Wirkung, die dem daraus gewonnenen „Einhornpulver“ zu Luthers Zeiten zugesprochen wurde.

Am Ende blickt der Besucher Luther mit den für immer geschlossen Augen direkt ins Gesicht und es stellt sich die Frage, ob und wie der Weg vom Totenbett – nicht nur für ihn – wohl weitergeht?

Eine Frage, die sich inzwischen jährlich rund 20.000 Besucher stellen, die in einem anderen Teil des Museums auch das im 19. Jahrhundert nachgebildete St

Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt_Luthers-Sterbehaus_Foto Tobias Wille_5

erbezimmer Luthers besichtigen können. „Darunter begrüßen wir auch zahlreiche ausländische Gäste, allen voran Besucher aus Skandinavien, Amerika und Korea“, sagt Daniel Leis von der Stiftung Luthergedenkstätten.

Neben Wittenberg als Hauptziel für Lutherreisende liegen auch die Nebenplätze wie Luthers Geburtshaus, Elternhaus oder eben das Sterbehaus im Trend und bereiten sich auf besonders großes Interesse im Lutherjahr 2017 vor. Dabei profitieren laut Leis die Luthergedenkstätten in Eisleben auch von Tagestouristen, die Luther in ihr Urlaubsprogramm im nahen Harz mit einbauen.

„Luthers letzter Weg“ als attraktives Tagesziel trägt seinen Teil dazu bei. Die Jury des sachsen-anhaltischen Tourismuspreises „VORREiTER“ hatte 2014 deshalb auch den ersten Preis dafür vergeben. „Die Auszeichnung von Luthers Sterbehaus war für uns als Stiftung wichtig, da damit erstmals unsere Bemühungen gewürdigt wurden, unsere Ausstellungen auch touristisch gut aufzubereiten“, sagt Florian Trott, Pressesprecher der Stiftung Luthergedenkstätten. „Wir haben den Preis vor allem auch als wichtiges Binnenmarketinginstrument für das Mansfelder Land verstanden“, ergänzt er.

Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt_Luthers-Sterbehaus_Foto Tobias Wille_3

 

Touristische Schätze in Sachsen-Anhalt wie diesen noch bekannter zu machen, ist auch in diesem Jahr das Anliegen des Tourismuspreises, den die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) erneut ausgelobt hat. Vergeben wird er in drei Kategorien: touristische Produkte, innovative Kommunikation und barrierefreie Urlaubsangebote. Bewerben um den „VORREiTER 2016“ können sich Unternehmen, Verbände, Vereine, Stiftungen und Kommunen aus Sachsen-Anhalt bis zum 31. Mai 2016 mit originellen und innovativen Projekten und Geschäftsideen. Neben dem Preisgeld von 3.500 Euro erhält jeder Gewinner der drei Kategorien ein Seminar d

er Initiative „ServiceQualität Deutschland“ sowie die Möglichkeit, sich 2017 kostenfrei auf der ITB, der international führenden Messe der Tourismus¬branche, an einem eigenen Stand zu präsentieren. Zusätzlich wird ein Publikumspreis vergeben, dessen Gewinner ein Marketingpaket der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) bekommt.

Die Preisverleihung erfolgt am 23. November beim Tourismustag in der Lutherstadt Wittenberg. Ausführliche Informationen und die Teilnahmeunterlagen gibt es online unter www.sachsen-anhalt-tourismus.de.

Sie Sieger der diesjährigen Landesjugendmeisterschaften der gastgewerblichen Ausbildungsberufe stehen fest.

Hotelfach

 

  1. Lea Cara Lange – Dorint Charlottenhof Halle (Saale)
  2. Wilhelm Tell – Maritim Hotel Magdeburg
  3. Geraldine Michel – Ringhotel Weißer Hirsch Wernigerode (Praxissieger)

 

Restaurantfach

 

  1. Tim Vogler – Flair Hotel Deutsches Haus Arendsee (Praxissieger)
  2. Mandy Braun – Maritim Hotel Magdeburg
  3. Christine Schneider – Avecio Cafe Halle

 

Köche

 

  1. Maureen Oestereich – NH Hotel Dessau (Praxissieger)
  2. Christoph Julian Wendt – Dorint Charlottenhof (Saale)
  3. Paul Poege – Ringhotel Weißer Hirsch

 

Manschaftssieger – Sachsen-Anhalt Süd

Mindestlohn-Umfrage zeigt erhebliche Probleme auf

Gut ein Jahr nach Einführung des Mindestlohngesetzes haben sich die Befürchtungen der Branche bestätigt. Dies belegen die Ergebnisse der DEHOGA-Online-Umfrage.

Kostensteigerungen, belastende Bürokratie und Probleme mit den starren Regelungen des Arbeitszeitgesetzes zwingen viele Betriebe zu Einschränkungen bei Angebot und Servicezeiten und drücken auf den Ertrag – so lassen sich die Ergebnisse der bundesweiten Umfrage zusammenfassen, an der sich auch zahlreiche DEHOGA Mitglieder aus Sachsen-Anhalt beteiligt haben. „Die große Antwortbereitschaft zeigt, wie drängend die Probleme sind. Herzlichen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen, die mitgemacht haben – ihre Antworten stärken unsere Argumentation gegenüber der Politik“, betont DEHOGA-Präsident Michael Schmidt.

Die wichtigsten Fakten zur Umfrage im Überblick:

Höhere Kosten, weniger Ertrag: 51,9 Prozent der Umfrageteilnehmer aus Sachsen-Anhalt meldeten Ertragseinbußen, mehr als zwei Drittel gestiegene Personal- und Lieferantenkosten.

Höhere Preise, weniger Angebote: Zwei Drittel der Umfrageteilnehmer aus Sachsen-Anhalt hat aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen die Preise erhöht, 48,4 Prozent reduzierten Öffnungszeiten, 23,2 Prozent haben jetzt kürzere Küchenzeiten und 14,7 Prozent der Umfrageteilnehmer führten einen zusätzlichen Ruhetag ein.

Probleme mit dem Arbeitszeitgesetz: Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer aus dem Bundesland (54,7 Prozent) hat Probleme, die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes immer einzuhalten. 83,0 Prozent befürworten den DEHOGA-Vorschlag, von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit umzustellen um so mehr Flexibilität bei Auslastungsschwankungen zu gewinnen.

Für den DEHOGA-Präsidenten Michael Schmidt sind die Umfrageergebnisse ein klares Signal: „Bei der Bürokratie, aber auch bei den Kosten ist für viele Betriebe die Schmerzgrenze längst erreicht. Wir werden deshalb weiter für dringend notwendige Änderungen kämpfen.“ An erster Stelle stehe dabei „die Anpassung des starren Arbeitszeitgesetzes an die Lebenswirklichkeit“.

Vielen Dank an alle, die sich an der Umfrage beteiligt haben!

 

Ergebnisse “DEHOGA Sachsen-Anhalt”

Pressemitteilung “DEHOGA- Bundesverband”

Tarifstreit beigelegt // Kompromiss für strukturelle Änderungen bei Radio und Tonträgerwiedergabe erzielt

(Berlin, 12. Januar 2016) „Nach langwierigen Verhandlungen haben sich die Bundesvereinigung der Musikveranstalter (BVMV) und die GEMA Ende Dezember 2015 auf eine vertragliche Regelung bezüglich struktureller Änderungen in den sehr häufig genutzten Radio- und regelmäßige Tonträgerwiedergabetarifen verständigt“, erklärt Ernst Fischer, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes und Vorsitzender der BVMV. „Zahlreiche weitere GEMA-Forderungen, die noch erhebliche Kostensteigerungen mit sich gebracht hätten, konnten im Interesse der Mitgliedsverbände der BVMV und deren Verbandsmitgliedern erfolgreich abgewehrt werden“, so Fischer.

Vor dem Hintergrund der in den letzten Jahren zur GEMA-Tarifreform ergangenen Rechtsprechung der Schiedsstelle und entsprechender Forderungen der Aufsichtsbehörde, dem Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA), mussten diese Tarife angepasst und in ihren Strukturen stufenweise bis zum Jahr 2019 weiter linearisiert werden.

Praxis-Beispiele der neuen GEMA-Tarife

Die neuen, ab 1. Januar 2016 in Kraft getretenen Tarife für Radio- (R) und regelmäßige Tonträgerwiedergabe zur Unterhaltung ohne Veranstaltungscharakter und ohne Tanz (MU III) führen für die große Mehrheit der Musiknutzer, insbesondere für Kleinbetriebe, zu moderaten Erhöhungen: So erhöhen sich die GEMA-Gebühren (ohne Zuschläge anderer Verwertungsgesellschaften) zum Beispiel für gastronomische Betriebe in der Stufe bis 100 Quadratmeter Raumgröße von 185,80 Euro (2015) auf 194,90 Euro (2019) pro Jahr. Einzelhandelsbetriebe mit 500 Quadratmeter müssen für die Radionutzung statt 189,30 Euro (2015) künftig 241,14 Euro (2019) jährlich zahlen.

Nur wenige Großbetriebe werden aufgrund in der Vergangenheit bestehender degressiver Tarifstrukturen etwas stärker belastet. Auch diese profitieren grundsätzlich von der mit der GEMA vereinbarten, über mehrere Jahre verteilten Anpassung bis zum Jahr 2019. So erhöhen sich beispielweise für einen 400 Quadratmeter großen gastronomischen Betrieb mit Tonträgerwiedergabe die GEMA-Gebühren von 541,30 Euro (2015) auf jährlich 682,15 Euro (2019). Einzelhandelsbetriebe mit 800 Quadratmeter müssen für die Tonträgernutzung statt 200,70 Euro (2015) künftig 306,88 Euro (2019) zahlen.

Moderate Tarifanpassung für sonstige Tarife um 1,3 Prozent

Weitere Tarife, soweit sie nicht mehrjährigen Einführungsphasen anderer Regelungen  unterliegen (zum Beispiel Tarife für Einzelveranstaltungen mit Live- oder Tonträgermusik, für Musikkneipen oder Discotheken), erhöhen sich zum 1. Januar 2016 um 1,3 Prozent (zum Beispiel Fernsehtarif, Hotelsendetarif, Tarif für Musikaufführungen mit Musikern in Tanzlokalen etc.).

Über die Bundesvereinigung der Musikveranstalter e.V. (BVMV): Die BVMV ist die größte und älteste Musiknutzervereinigung in Deutschland. Sie vertritt die Interessen von mehr als 200.000 musiknutzenden Betrieben und schließt für diese seit vielen Jahrzehnten Gesamtverträge mit Verwertungsgesellschaften ab. Zu den Mitgliedsverbänden der BVMV gehören u.a. der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA), der Handelsverband Deutschland e.V. (HDE), die Bundesvereinigung der kommunaler Spitzenverbände und der Europäische Verband der Veranstaltungszentren e.V. (EVVC).

Ihr Ansprechpartner:

RA Stephan Büttner
Geschäftsführer
Bundesvereinigung der
Musikveranstalter
c/o DEHOGA
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin
Fon 030/72 62 52-32
Fax 030/72 62 52-42
buettner​[at]​veranstalterverband.de
www.veranstalterverband.de
www.dehoga.de

Quelle: DEHOGA Bundesverband

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