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Ausbildung

Am 2. April & 3. April 2017 fanden die 26. Jugendmeisterschaften der gastgewerblichen Ausbildungsberufe statt. Bei dem Wettkampfessen die letzten Prüfung vor der Siegerehrung. Viele Gäste darunter Heike Brehmer Staatssekretär Thomas Wünsch Vertreter der IHK Magdeburg und IHK Halle-Dessau folgten der Einladung. Jede Region bediente ein Tisch und wurde dabei mit Argusaugen von der Jury beobachtet. Nach dem Dessert standen Sie fest, die diesjährigen Platzierungen.

 

 

Hotelfachfach
1. Max Mittag Landhaus „Zu den Rothen Forellen“ & Praxissieger
2. Corinna Pook Maritim Hotel Magdeburg
3. Teresa Nitzsche Hotel Kuhfelder Hof

Restaurantfach
1. Cordula Preikschas – Hotel Gasthof Gose & Praxissieger
2. Marvin Max Fahnert – Gasthaus Pretzsch
3. Christian Droletz – Maritim Hotel Magdeburg

Koch
1. Johannes Schmidt – Gasthaus Pretzsch
2. Gerrit Denke – Travel Charme Gothisches Haus / Wernigerode & Praxissieger
3. Erik Gabrieljan – Hotel Gasthof Gose

 

Der Manschaftssieger in diesem Jahr ist die Altmark.

 

Besonderen Dank gebührt der Jury und den Sponsoren.

Mitglieder der Jury waren:

Marlen Kretschmar, Sascha Bannier, Werner Piehler, Markus Söchting, Ines Bauer, Frank Moritz, Raimund Schultz, Iris & Hans Dieter Hibbeler, Susann Hildebrand, Dagmar Thomas, Bettina Fischer, Matthias Konrad, Thomas Wolffgang, Kai Gose, Andreas Richter, Lutz Köllner, Uwe Müller, Ronny Kalmayer, Günter Sandt, Jürgen Gose, Burghard Bannier

Unsere Sponsoren:

IHK Magdeburg, IHK Halle/Dessau, Altmark Hotel “Gasthof Gose”, Blankenburger Wiesenquell, CHEFS CULINAR Zorbau, DUNI Professional, DICK , DBL Kuntze & Burgheim
D/W Elektrofunk, EnviaM / MITGAS, Energieeffizienz Holger Klimas Planungsbüro, Flair Hotel Deutsches Haus, german hotspot, Gasthaus & Hotel “Zur Henne” in Naumburg/Saale, MIOS LIVE TrainingsCenter / MIOS Footservice, Matthaes Buchverlag, Port Culinaire, Thomas Ruhl, Fachbuchverlag Pfanneberg GmbH & Co. KG, Ringhotel Zum Stein, Salzwedeler Baumkuchen GmbH, Schierker Feuerstein, Weingut Herzer

 

 

Heutige Auszubildende stellen hohe Anforderungen an Unternehmen. Die Generation Z – die Jahr­ gänge, die jetzt mit der Ausbildung beginnen – ist mit digitalen und sozialen Medien aufgewachsen. Smartphone und Apps sind für sie alltägliche Begleiter, während gedruckte Informationen immer un­ wichtiger werden. Im Wettbewerb um die besten Bewerber der Generation Z sollten Unternehmen deshalb auf modernste Lernsysteme wie azubi:web setzen . Mit Hilfe des Computers und des Smart­ phone macht azubi :web Spaß aufs Lernen.

azubi:web ist eine Lernplattform aus Website und Smartphone-Applikation .Ähnlich wie populäre Quiz­ spiele fürs Smartphone beantworten die Auszubildenden Fragen rund um ihren Beruf-am Computer oder mit ihrem Android- und Apple-Smartphone. Die Inhalte entsprechen dabei dem Rahmenlehrplan für die gastgewerblichen Berufe und den Vorgaben der AKA-Prüfungskataloge. Spielerisch, orts- und zeitunabhänging können sich Auszubildende mit azubi : web auf die Praxis im Betrieb, die Klausur in der Berufsschule und die Zwischen- sowie Abschlussprüfung vorbereiten . Solch ein digitales und einfaches Lernsystem basierend auf dem Rahmenlehrplan für Auszubildende gibt es bislang nicht .

Dabei greift azubi :web auf die langjährige Erfahrung im Hotelgewerbe von Michael Hoffmann zurück. Hoffmann war 15 Jahre lang bei der lnterContinental Hotels Group (IHG) Direktor für Learning and Training Delivery und hat 2014 das Unternehmen Generation:L gegründet. Azubi : web ist ein Produkt der Generation:L. Hoffmann kennt die Sorgen der Personaler: “Bewerber wägen heute genau ab, wel­ cher Betrieb ihnen die besten Leistungen bietet.” Eine Ausbildung, die mit azubi :web lehrreich ist und Spaß macht, ist deshalb für viele Bewerber ein Grund, sich für ein Unternehmen zu entscheiden.

azubi:web ist speziell für die heutige Ausbildungsgeneration gemacht. “Wir bereiten den Lerninhalt in kleinen ,Happen’ auf, sodass die Lernenden nicht die Lust verlieren”, sagt Hoffmann. Die Generation Z will keine dicken Bücher wälzen und mitschleppen. Wissen soll für sie Spaß machen und Lernen be­ quem sein: azubi:web ist deshalb eine hervorragende Ergänzung zur Berufsschule und betrieblichen Ausbildung . Es soll aber das duale System nicht ersetzen, sondern durch einen zeitgemäßen Zusatz bereichern.

Azubi :web bereitet die Ausbildungsinhalte für verschiedene Lehrberufe so auf, dass sie den Lehrge­ wohnheiten der heutigen Ausbildungsgeneration entspricht . Die Generation Z lernt schon heute am liebsten online und mit dem Computer/Smartphone. Beim Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen ist E-Learning zum Beispiel ein erfolgreich erprobtes und häufig angewandtes Instrument. Vokabeln mit dem Smartphone lernen, gehört für die heutige Ausbildungsgeneration zum Alltag .

Das Lernsystem azubi:web ist mit dem Beruf des Hotelfachmanns gestartet. Seit August 2015 sind alle gastgewerblichen Berufe abgebildet. Azubi:web ist Partner des Feldhaus Verlags in Hamburg, der ein umfassendes Werk mit allen Inhalten der Ausbildung in den gastronomischen Berufen in Druckform anbietet. Azub i: web wird künftig auch in englischer Sprache zur Verfügung stehen . Es kann damit auch im Ausland zur dualen Ausbildung eingesetzt werden.

So funktioniert azubi:web:

Der Ausbildungsbetrieb erwirbt für seine Auszubildenden Lizenzen für azubi : web. Für den Ler­ nenden ist die Nutzung kostenfrei.
Die Auszubildenden melden sich an und können mit der App oder am Computer auf der Webs­ ite azubiweb.com die Lerninhalte gemäß AKA-Prüfungskatalog üben.
ln Themenbereiche (abhängig vom Ausbildungsberuf) gegliedert, beantworten die Auszubil ­
denden Fragen. Dabei können die Nutzer so viele Spiele absolvieren, wie sie möchten.
Aus vier Antworten wählen die Azubis aus. Wer die Frage richtig beantwortet, wird belohnt. Wer falsch antwortet, bekommt die richtige Lösung anschaulich und in einfachen Worten er­ klärt. So klappt es beim nächsten Mal besser.
Auf der Website azubiweb.com finden die Lernenden vertiefendes Hintergrundwissen zu den einzelnen Fragen und können eigenständig bestehende Lücken schließen und vorhandenes Wissen erweitern.
Über die Ausbildungsjahre hinweg beantworten die Lernenden mindestens 15.000 Fragen um zur Abschlussprüfung im System eingeladen zu werden .
Falsch beantwortete Fragen werden so lange wiederholt, bis die Lernenden in jedem Themen­ bereich mindestens 80 Prozent der Fragen richtig beantworten .
ln einem weiteren Entwicklungsschritt von azubi :web ist geplant, dass die Azubis wie in popu­
lären Quizspielen gegeneinander antreten können, um ihr Wissen spielerisch zu testen . So motivieren sich die Auszubildenden gegenseitig, immer besser zu werden . Das Lernsystem macht noch mehr Spaß .
ln einem dritten Entwicklungsschritt wird azubi:web zur Sociallearning Plattform ausgebaut.

Diese Vorteile bietet azubi:web den teilnehmenden Unternehmen:

Ausbilder können nach Freigabe durch den Azubi die Stärken und Schwächen der Auszubilden­ den mit Hilfe eines Tools auf der Website azubiweb.com analysieren . So können sie schon vor relevanten Prüfungen Wissenslücken erkennen und schließen. Auf der Website stehen vertie­ fende Lernmaterialen zum Download bereit.
Dieses gezielte Erkennen und Schließen von Wissenslücken spart den Unternehmen Geld: Der Ausbilder kann passgenau nachsteuern . Das fördert Effektivität und spart Zeit, die der Ausbil­ der für andere Tätigkeiten übrig hat.
Um datenschutzrechtliche Bedenken auszuräumen, hat Generation:L bei der Entwicklung von azubi :web eine Fachkanzlei beauftragt . Diese hat sichergestellt, dass alle datenschutzrelevan­ ten Maßnahmen ergriffen wurden .
Die Lerninhalte können jederzeit aktualisiert und damit auf dem neuestenStand gehalten wer­
den . Gedruckte Bücher und Lerninhalte müssen hingegen aufwändig und teuer erneut heraus­ gegeben werden .
Azubi : web lässt sich einfach und individuell an die Bedürfnisse des Unternehmens anpassen:
So können etwa der betriebseigene Verhaltenskodex/Leitbilder in die Lernplattform sowie auf das Unternehmen zugeschnittene Lerninhalte künftig integriert werden.
Gewinn der besten Köpfe : Das Unternehmen ist für die Generation Z attraktiver als Konkur­ renten, die die Lernplattform nicht einsetzen .

PRESSEMITTEILUNG

24 . Landesjugendmeisterschaft der gastgewerblichen Berufe

Auszubildende aus den gastgewerblichen Berufen Hotelfach, Restaurantfach und Koch kämpften um den 1. Platz und um das Ticket nach Bonn zu den Deutschen Jugendmeisterschaften 2015. 

 

Am 19. & 20. April 2015 war es wieder soweit. Im Travel Charme Hotel „Gothisches Haus“ in Wernigerode traten 15 Regionalmeister aus der Altmark, Anhalt/Dessau, Halle/Anhalt Süd, Harz und Magdeburg/Börde an, um sich im Wettkampf zu messen. Jedes Jahr steht die Landesjugendmeisterschaft unter einem anderen Motto, welches erst am Tag der Veranstaltung bekannt gegeben wird. In diesem Jahr wurde „BUGA 2015“ als Thema ausgewählt.

Neben den theoretischen Prüfungen, mussten viele unterschiedliche praktischen Aufgaben durch die Auszubildenden bewältigt werden.

So mussten die Köche, neben der Warenerkennung, ein 4- Gang Menü aus einem vorher unbekannten Warenkorb schreiben und für die 40 geladen Gästen aus Politik und Wirtschaft zubereiten. Dabei mussten sie vor der 5-köpfigen Jury unter anderem mit Kreativität, Arbeitstechniken, Wirtschaftlichkeit und guten Geschmack überzeugen.

Die Berufsgruppe der Restaurantfachleute war mit der Aufgabe betraut, die Tische für das Festmenü fachlich richtig einzudecken. Ihre praktischen Aufgaben bestanden unter anderem darin, ein Tatar beim Gast zuzubereiten und eine einen perfekten Service am Tisch der geladenen Gäste zu erbringen.

Als Hotelfachfrau/ -mann standen die Auszubildenden aus dem 2. oder 3. Lehrjahr vor der Aufgabe ein Hotelzimmer nach der Reinigung zu überprüfen und mehrere Gesprächsszenarien an der Rezeption zu bewältigen. Zum Beispiel ein Telefonat auf Englisch zu führen und mit einer nachgestellten Gastbeschwerde richtig umzugehen. Ein Blumengesteck musste passend zum Thema für das Festmenü angefertigt werden, außerdem unterstützt er die Restaurantfachleute beim Service am Gast.

Die Vertreter der Politik ließen es sich nicht nehmen den Auszubildenden persönlich zu gratulieren. In der Ansprache von Staatssekretärin Frau Dr. Tamara Zieschang wurde das Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewürdigt: „Der hochwertige Dienst am Gast ist eine große Herausforderung. Umso mehr Respekt verdient es, wenn sich junge Menschen im Rahmen ihrer Ausbildung einem solchen Wettbewerb stellen und hier Spitzenleistungen erbringen.“

Sichtlich stolz waren die Ausbilder und Unternehmer, als Sie die Platzierungen ihrer Auszubildenden erfuhren.

Köche

  1. Platz – Fabian Schröter – Travel Charme Haus „Gothisches Haus“ Wernigerode – Praxissieger

  2. Platz – Florian Witter – Maritim Hotel Halle (Saale)

  3. Platz – Maximilian-Paul Laue – Maritim Hotel Magdeburg

Restaurantfach

  1. Platz – Sara Trojan – Travel Charme Haus „Gothisches Haus“ Wernigerode – Praxissieger

  2. Platz – Sophie Rählert – Hotel & Restaurant Jägerhof

  3. Platz – Sandra Bölke – Hotel Ratswaage Magdeburg

Hotelfach

  1. Platz – Paul Lehmann – Radisson Blu Dessau-Roßlau – Praxissieger

  2. Platz – Bruno Klösgen – Dorint Charlottenhof Halle (Saale)

  3. Platz – Dana Zimmermann – Hotel Ratswaage Magdeburg

Mannschaftssieger

Harz

Sara Trojan – Travel Charme Haus „Gothisches Haus“ Wernigerode

Fabian Schröter – Travel Charme Haus „Gothisches Haus“ Wernigerode

Stefanie Schlüricke – Landhaus zu den „Rothen Forellen“ Isenburg

 

 

Michael Schmidt, Präsident des DEHOGA Sachsen-Anhalt e.V., wünschte allen Teilnehmern viel Erfolg für die weitere Zukunft und bedankt sich bei ihnen und allen ehrenamtlichen Organisatoren sowie Prüfern aus allen Teilen Sachen-Anhalts.

Die Landesmeister sind somit für die Deutschen Jugendmeisterschaften 2015, vom 30. Oktober – 2. November 2015, in Bonn auf den Petersberg nominiert und werden dort unser Bundesland vertreten.

 

Ansprechpartner

Hauptgeschäftsführer

René Kauschus

Kantstr. 3

39104 Magdeburg

Tel. 0391 / 56 171 93

Fax. 0391 / 56 171 94

E-Mail: magdeburg@dehoga-sachsen-anhalt.de

Website: www.dehoga-sachsen-anhalt.de

Facebook: https://www.facebook.com/DEHOGA.SachsenAnhalt

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Am 08. und 09. März 2015 fanden im Travel Charme Hotel Wernigerode die regionalen Jugendmeisterschaften des DEHOGA Kreisverband Harz statt.

Am ersten Tag mussten alle Teilnehmer sich einem umfangreichen theoretischen Wissenstest unterziehen, ehe am Abend feststand wer sich für den Praxis-Wettbewerb am nächsten Tag qualifiziert hat.

Für die Köche stand die Aufgabe, aus einem vorher nicht bekannten Warenkorb, in dem sich u.a. Gorgonzola, Lachs, Muscheln, Paprika, Rinderfilet und Waldbeeren befanden, ein 4-Gang-Menü zu erstellen und dieses zu kochen.

Für die Hotelfachleute gab es unter andern die Aufgabe eine Bankettvereinbarung vorzubereiten und Blumengestecke zu arrangieren, während die Restaurantfachleute neben dem Eindecken der Festtafel und der Zubereitung von Cocktails und das Servieren der Festmenüs (mit Hilfe der Hotelfachleute) und das Filetieren von Scholle zu bewältigen hatten.

Der Jury unter der bewährten Gesamtleitung von Gabriele und Kristof Kuhnt gehörten auch in diesem Jahr wieder erfahrene Fachleute aus der Region an, die dankenswerter Weise im Küchenbereich hervorragend von Küchenmeister Gerhard Dammert (Fachbuchautor und langjähriger Leiter der deutschen und schwedischen Köche-Nationalmannschaft) aus Hannover unterstützt wurde.

Die Hoteldirektorin Frau Antje Märker und der Küchenchef Herr Ronny Kallmeyer schufen exzellente Voraussetzungen für eine Veranstaltung auf hohem Niveau. Dies wurde nicht nur von den zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft, sondern auch von Herrn Gerhard Dammert, dem Gesamtleiter Herrn Kristof Kuhnt und dem Präsidenten des Landesverbandes Michael Schmidt so eingeschätzt.

Der besondere Dank des Kreisvorsitzenden René Maksimcev galt den Sponsoren, dem Team des Hotels Travel Charme Gothisches Haus und dem Organisatoren vom DEHOGA Kreisverband Harz unter der Federführung von Kollegin Kerstin Nagy vom Hotel Am Anger in Wernigerode

 

 

 

Die Auszubildende Stephanie Birke (Hotelfach), Lukasz Strzelec (Restaurantfach) und Tim Vogler (Koch) sind die Gewinner der 20. Altmark-Meisterschaft. Die Freude darüber steht Hotelier Burkhard Bannier förmlich ins Gesicht geschrieben, denn alle 3 Auszubildenden lernen unter seiner Führung. Neben dem theoretischen Teil, der einer Facharbeiterprüfung gleicht, müssen die Auszubildenden in ihrer jeweiligen Berufsgruppe eine Vielzahl von praktischen Aufgaben meistern. Die Köche zum Beispiel standen neben der Warenkunde vor der Aufgabe aus einem bestehenden Warenkorb ein 4-Gang Festmenü zusammen zu stellen und zu kochen. Bei den Hotelfachfrauen und -männern stand unteranderem der Check eines Hotel Zimmers auf den Plan. Die Berufsgruppe Restaurantfach musste neben der Warenerkennung die Aufgabe lösen eine Menükarte zu erstellen. In seiner Ansprache an die Gäste lobte Burghard Bannier das Engagement der Jugendlichen, für die die Meisterschaft eine absolute Herausforderung

darstellte. Des Weiteren bedankte er sich bei den zahlreichen Sponsoren ohne deren Großzügigkeit kein Gericht die Küche verlassen hätte. Für Hotelfachfrau Stephanie Birke und Koch Tim Vogler geht es somit zu den Landes-Jugendmeisterschaft in das Travel Charme Hotel „Gothisches Haus“ nach Wernigerode. Lukasz Strzelec kann aufgrund seines Alters leider nicht an den Meisterschaften teilnehmen, für Ihn nimmt Marco Gancino (Auszubildender im Restaurant „Einar Krause“ Salzwedel) am 19. u. 20. April 2015 in Wernigerode teil.

Während seine Ansprache nutzte Peter Lehmann (Direktor BBS Salzwedel) die Gelegenheit sich bei den Kollegen, die die Altmark-Meisterschaften vor 20 Jahren zum ersten Mal durchführten, zu bedanken. Neben Jürgen Gose (Altmarkhotel Gasthof Gose) und Burghard Bannier (Flair Altmark Hotel „Deutsches Haus“ Arendsee), sind das die Berufsschullehrer Karola Kujat, Dieter und Gudrun Stiller.

 

 

Teilnehmer der 24. Landes Jugendmeisterschaft am 19. und 20. April 2015

Restaurantfachmann: Marco Gancino Restaurant „Einar Krause“ Salzwedel

Hotelfachfrau: Stephanie Birke Flair Altmark Hotel „Deutsches Haus“ Arendsee

Koch: Tim Vogler Flair Altmark Hotel „Deutsches Haus“ Arendsee

Nach einem spannenden Wettbewerbswochenende stehen die Sieger der 35. Deutschen Jugendmeisterschaften in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen fest.

51 angehende Hotelfachleute, Restaurantfachleute sowie Köche aus 17 DEHOGA-Landesverbänden traten vom 4. bis 6. Oktober im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königswinter bei Bonn in Theorie und Praxis gegeneinander an.

„Sie alle sind großartige Botschafter unserer Branche“, rief Ernst Fischer Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) den Wettkampfteilnehmern aus ganz Deutschland zu. Weiterhin appellierte er an seine Kollegen aus Gastronomie und Hotellerie, im Zuge der Nachwuchssicherung weiter in die Qualität der Ausbildung zu investieren. Die Politik fordert er zu mehr Wertschätzung des dualen Ausbildung Systems auf und betonte: „Leider wird Schülerinnen und Schülern immer noch das Bild vermittelt, man müsse Abitur machen und studieren. Die duale Ausbildung bekommt nicht mehr den Stellenwert, der ihr gebührt. Wir sagen: Wer eine Ausbildung abgeschlossen hat, besitzt vielfältige Schlüsselqualifikationen und ist fit für die Berufswelt – national wie international.“

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei CarConCept33 GmbH die uns ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt hat und bei DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH in Hermsdorf/Magdeburg mit deren Unterstützung wir das einkleiden unserer Teilnehmer in Professionelle Hände legen konnten.

Aus Sachsen-Anhalt nahmen erfolgreich an der Deutschen Meisterschaft in den gastgewerblichen Berufen teil:

 

Koch (Platz 13)

Maximilian Weise, Dorint Charlottenhof Halle (Saale), Halle/Saale

 

Restaurantfachmann (Platz 14)

Steve Friedrich, Parkrestaurant Vogelherd, Zerbst

 

Hotelfachfrau (Platz 15)

Felicitas Lill , Atrium Hotel „Amadeus“, Osterfeld

h.l. Lutz Wabnitz  h.r. Maximilian Weise (Koch)

h.l. Lutz Wabnitz h.r. Maximilian Weise (Koch)
 v.l. Felicitas Lill (Hotelfachfrau), Steve Friedrich (Restaurantfachmann), Dagmar Thomas

v.l. Felicitas Lill (Hotelfachfrau), Steve Friedrich (Restaurantfachmann), Maximilian Weise (Koch)

v.l. Felicitas Lill (Hotelfachfrau), Steve Friedrich (Restaurantfachmann), Maximilian Weise (Koch)

 

 

Burghard Bannier

Burghard Bannier
Vorsitzender Berufsbildungsausschuss DEHOGA Sachsen-Anhalt
Flair Hotel Deutsches Haus ,Arendsee

Lehrjahre sind keine Herrenjahre …

Dieser Satz geistert immer noch vielen erwachsenen Menschen durch die Köpfe, wenn es um das Thema Ausbildung geht. Aber wo liegen die Ursachen in unserer Ausbildungskrise? Viele Arbeitgeber selektieren Bewerber, nach wie vor, nach guter alter Art. Personalchefs bemängeln Unreife, fehlende Sozialkompetenz, ein Versagen der schulischen Ausbildung, zu viele offensichtliche Tätowierungen und vieles mehr. Und noch nie gab es so viele unbesetzte Ausbildungsstellen und noch nie gab es eine so hohe Zahl von Ausbildungsabbrüchen wie in den letzten Jahren. Oftmals wird jetzt die öffentliche Meinung vertreten, dass die Branche unattraktiv wäre und die Arbeitnehmervertreter wettern erfahrungsgemäß über katastrophale Ausbildungsbedingungen. Für mich klingt das allerdings ebenfalls hilf- bis ratlos. Nicht nur die gastgewerbliche Branche, sondern das gesamte Ausbildungssystem Deutschland scheint in einem Dilemma zu stecken. Die gesamte Wirtschaft sucht händeringend nach Auszubildenden. Mittlerweile rekrutieren wir über die Landesgrenzen hinaus auch gezielt in anderen Ländern, wie zum Beispiel in Spanien oder Griechenland. Nichts desto trotz bleiben viele junge Menschen bei uns ohne Chancen auf einen Ausbildungsplatz und somit auf echte Perspektiven. Dramatisch ist daneben die Entwicklung innerhalb des Übergangssystems zwischen Schule und Ausbildung. Ursprünglich war es für Jugendliche gedacht, die in der schulischen Ausbildung gescheitert sind. Teil dieses Systems ist das Berufsvorbereitungsjahr ( BVJ ). Doch statt der erwarteten ´´Schulversager´´ trifft man dort fast 80 Prozent jugendlicher Schulungsteilnehmer mit einem Haupt-und Realabschluss. Warum? Mittlerweile befinden sich in diesem Übergangssystem insgesamt mehr als eine viertel Million Menschen! Andererseits ist die Zahl der geschlossenen Ausbildungsverträge gegenwärtig auf einen historischen Tiefstand gesunken obwohl die deutsche Wirtschaftslage, trotz europäischer Krise, erstaunlich gut ist. Auch die viel genannte demographische Entwicklung ist nicht die Ursache. Denn es gab, laut Berufsausbildungsbericht 2014 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, keine sinkenden Schulabgängerzahlen. Insgesamt muss man die tiefgründigen Herausforderungen differenzierter betrachten. Einerseits existieren beispielsweise Bildungs- und Sprachdefizite oder fehlende Konfliktfähigkeit, andererseits grassieren allzu oft fatale Vorstellungen des Berufsalltags. Genau darin liegen aber auch Lösungsansätze. Es wird hier deutlich, das Thema Ausbildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe geworden. Ich wünsche mir eine intensivere Zusammenarbeit aller Beteiligten um genauer die Schnittstellen, also genau die Übergänge in den einzelnen Lebensabschnitten der jungen Generation zu betrachten um ehrliche Konzepte zu entwickeln. Wir sind bereit alles umzusetzen um unseren jungen Menschen klare Perspektiven und solide Karrieren zu ermöglichen.

Also bitte nicht diskutieren, machen!

 

 

Als erster Unternehmerverband nimmt der DEHOGA Sachsen-Anhalt die Akquise von Lehrlingen jetzt selbst in die Hand.
azubiAlle reden von Fachkräftemangel und ebenso so viele reden auch über europäische Kräfte, die nach Deutschland kommen sollen. Immerhin liegt die Jugendarbeitslosigkeit allein in Spanien bei über 53 %. Doch tatsächlich wagen allenfalls ein paar Akademiker den Sprung über die Ländergrenzen während die Mehrzahl der deutschen Unternehmen gar keine Akademiker sondern berufserfahrene Gesellen oder Meister sucht. Diese lassen sich allerdings in Europa gar nicht finden, weil das duale Berufsausbildungssystem in ihrer Kombination “Ausbildungsbetrieb-Berufsschule-Kammerprüfung” weltweit einzigartig nur im deutschsprachigen Kulturraum existiert.”Wir hören stets die Mär vom deutschen >Exportschlager Berufsausbildung< aber niemand vermarktet sie in der Welt,” empört sich DEHOGA-Präsident Frank Doepelheuer, “wenn jedoch niemand weiß, wie wir in unseren Betrieben junge Menschen ausbilden und damit ganze Generationen vor der Arbeitslosigkeit schützen, dann kommt auch keiner.

Stein_Okt_07_0056Haben Sie offene Ausbildungsstellen?

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