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Gesetze

Am vergangenen Donnerstag den 17. August 2017 wurden die Verhandlungen zum neuen Entgelttarifvertrag Sachsen-Anhalt abgeschlossen. Diese Treffen hätten gut auch seitens der NGG zur Kommunikation dieser Punkte genutzt werden können. Da diese Verhandlungen von Herrn Holger Willem (Geschäftsführer Region Magdeburg) und unter anderem Claudia Schwalenberg (Vorsitzende Tarifkommission, DEHOGA Sachsen-Anhalt) geführt wurden, wundert sich Schwalenberg über diese Aussagen kurze Zeit später. Es kann nur zu Lösungen führen kann, wenn auch der Weg zur Lösung gesucht und verhandelt wird. Das Schweigen, wenn man den Vertretern des DEHOGA Sachsen-Anhalt direkt gegenüber sitzt, ist dem in der Mitteilung zu vernehmenden Kampfgeist nicht gleich zu setzen, sagt Claudia Schwalenberg.

Den Schwerpunkt auf die Nachwuchsförderung zu setzen, das ist seit vielen Jahren eines der Hauptziele des Verbandes. Erfolgreiche regionale Meisterschaften, Landes- und Bundesmeisterschaften zählen dazu, um die Begeisterung und sehenswerten Ergebnisse einer Ausbildung in der Hotellerie- und Gastronomie auch positiv nach außen zu tragen. Der Wegfall von vielen gastronomischen Anbietern, gerade im ländlichen Raum, hat natürlich auch zum Wegfall von Ausbildungsbetrieben geführt. Das ist aber nicht den schlechten Arbeitgebern anzurechnen, sondern auch eine Auswirkung des demografischen Wandels. Dieser macht weder vor unserer Branche noch vor vielen anderen Branchen halt.

Link zur kompletten Pressemitteilung

Eine EU-Verordnung sorgt ab dem 9. Januar 2016 für die Pflicht, einen Link auf die neue Online-Plattform für die Beilegung von Streitigkeiten im Online-Handel zu setzen.

Es handelt sich um die sogenannte European Online Dispute Resolution Platform (europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform; OS-Plattform) nach der EU-Verordnung (EU) Nr. 524/2013.

Zwar führt der vorgeschriebene Link bisher nur auf den Hinweis, dass die Seite erst ab dem 15. Februar funktionsfähig sein wird, jedoch raten wir an die Verordnung nicht zu ignorieren, da sonst theoretisch Abmahngefahr besteht.

Auch eine funktionierende E-Mail-Adresse ist verpflichtend.

Wir empfehlen allen Hotels und Gaststätten:

  • Link zur EU-Plattform etwa im Impressum einfügen
  • der Link muss „leicht zugänglich“ sein
  • die eigene E-Mail-Adresse im Zusammenhang mit dem Link angeben
  • Link zur EU-Plattform in den AGB einfügen

Textvorschlag für Ihre Website (etwa im Punkt Impressum):

„Informationen zur Online-Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO:

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit. Die Plattform finden Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/

Falls Sie Angebote per E-Mail versenden, sollte folgender Text auch in der Angebots-E-Mail auftauchen:

„Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie hier finden: http://ec.europa.eu/consumers/odr/. Verbraucher haben die Möglichkeit, diese Plattform für die Beilegung ihrer Streitigkeiten zu nutzen.“


Quelle: Rechtsanwälte Dr. Latuske, Meyer & Kollegen | Bergstraße 46a | 14727 Premnitz  – Telefon: 03386 27 050

Schein oder Sein – Selbstständige Köche und Kellner

Selbständiger  oder Angestellter – auch im Hotel- und Gaststättengewerbe bieten eine Vielzahl von Köchen oder Restaurantfachleuten ihre Dienste als Selbständige an. In der täglichen Praxis  stellt sich aber die Frage – sind sie tatsächlich selbständig?

Sehr häufig werden wir mit dieser Frage konfrontiert, und gerade vor dem Hintergrund der Personalsorgen in unserer Branche und des zum 01. Januar 2015 geltenden Mindestlohnes scheint dies ein Ausweg. Doch in der Regel ist es keiner, sondern eine abhängige Beschäftigung mit Sozialversicherungspflicht, für die im Nachhinein auch Sozialabgaben abgeführt werden müssen und zwar Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil.

Nur für DEHOGA – Mitglieder!

Sauna in Hotels ab 1. Juli 2015 mit 19 % MwSt.! Kostenlose Nutzung der Sauna nicht mehr möglich! Ab dem 1. Juli 2015 gilt der Regelsteuersatz von 19 % Umsatzsteuer auf Saunaleistungen. Dies gilt auch für Saunaangebote in Hotels! Eine “kostenlose Nutzung” der Sauna für Hotelgäste ist daher ab dem 1. Juli 2015 nicht mehr möglich. Der DEHOGA Bundesverband hat die Handlungsmöglichkeiten für den privaten und geschäftlichen Bereich für Sie zusammengestellt.

Mehr Informationen….

chef preparing meal

 „Fair schmeckts besser“jetzt erst recht! Das ist unsere Reaktion auf das Schweizer Abstimmungsergebnis. Im Sinne eines fairen Steuersystems und der gesellschaftlichen Realitäten bleibt es Kernforderung des  DEHOGA, zubereitete Speisen steuerlich gleich zu behandeln – unabhängig vom Ort des Verzehrs und von der Art der Zubereitung. Die steuerliche Gleichbehandlung würde nicht nur den Steuer-Wirrwarr beenden und wäre ein Signal für mehr Esskultur. Das Wirtshaussterben auf dem Land sowie das Verschwinden klassischer Restaurants aus den Innenstadtlagen machen deutlich, dass die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe dringend einer Stärkung bedarf. In Deutschland hat derjenige, der Speisen frisch zubereitet und serviert, einen Kalkulationsnachteil von 12 Prozentpunkten. Würden seine Umsätze so behandelt wie im Lebensmitteleinzelhandel, –handwerk und Take-Away hätten die Betriebe Spielräume für Investitionen, neue Arbeitsplätze, bessere Bezahlung und Preisgestaltung. Darum geht es! Das Schweizer Abstimmungsergebnis hat demnach vor allem eins gezeigt: Dass noch immer viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist. Die Mehrzahl der Bürger, in der Schweiz und hierzulande, weiß eben nicht um die unterschiedlichen MwSt-Sätze für Lebensmittel und Speisen im Handel, in Bäckereien, Metzgereien sowie der Gastronomie. Die Devise muss also weiterhin lauten: Informieren, informieren, informieren! Und das sympathisch und mit guten Sachargumenten. Es geht nicht um den wirtschaftlichen Vorteil eines einzelnen Wirtes, sondern um die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der klassischen Full-Service-Gastronomie.”

Aktuelle Beiträge und Interviews in Magazinen für die Gastronomie und Hotellerie zur Allergenkennzeichnung nehmen wir zum Anlass, die Branche erneut über dieses Thema zu informieren. Gleichzeitig möchten wir Sie ermutigen, sich von den teilweise reißerischen Beiträgen nicht beunruhigen zu lassen.

Die Branche darf versichert sein, dass der DEHOGA beim Thema Allergenkennzeichnung und -information für Sie am Ball ist und für Sie am Ball bleiben wird. Das bedeutet auch, dass der DEHOGA die Branche selbstverständlich mit umfassendem Informationsmaterial und Praxishilfen unterstützen wird.

Nur für DEHOGA – Mitglieder!

ISS GUT!

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DIE GASTGEBER