header_default.jpg

DEHOGA. WER SONST.

chef preparing meal

 „Fair schmeckts besser“jetzt erst recht! Das ist unsere Reaktion auf das Schweizer Abstimmungsergebnis. Im Sinne eines fairen Steuersystems und der gesellschaftlichen Realitäten bleibt es Kernforderung des  DEHOGA, zubereitete Speisen steuerlich gleich zu behandeln – unabhängig vom Ort des Verzehrs und von der Art der Zubereitung. Die steuerliche Gleichbehandlung würde nicht nur den Steuer-Wirrwarr beenden und wäre ein Signal für mehr Esskultur. Das Wirtshaussterben auf dem Land sowie das Verschwinden klassischer Restaurants aus den Innenstadtlagen machen deutlich, dass die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe dringend einer Stärkung bedarf. In Deutschland hat derjenige, der Speisen frisch zubereitet und serviert, einen Kalkulationsnachteil von 12 Prozentpunkten. Würden seine Umsätze so behandelt wie im Lebensmitteleinzelhandel, –handwerk und Take-Away hätten die Betriebe Spielräume für Investitionen, neue Arbeitsplätze, bessere Bezahlung und Preisgestaltung. Darum geht es! Das Schweizer Abstimmungsergebnis hat demnach vor allem eins gezeigt: Dass noch immer viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist. Die Mehrzahl der Bürger, in der Schweiz und hierzulande, weiß eben nicht um die unterschiedlichen MwSt-Sätze für Lebensmittel und Speisen im Handel, in Bäckereien, Metzgereien sowie der Gastronomie. Die Devise muss also weiterhin lauten: Informieren, informieren, informieren! Und das sympathisch und mit guten Sachargumenten. Es geht nicht um den wirtschaftlichen Vorteil eines einzelnen Wirtes, sondern um die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der klassischen Full-Service-Gastronomie.”

Aktuelle Beiträge und Interviews in Magazinen für die Gastronomie und Hotellerie zur Allergenkennzeichnung nehmen wir zum Anlass, die Branche erneut über dieses Thema zu informieren. Gleichzeitig möchten wir Sie ermutigen, sich von den teilweise reißerischen Beiträgen nicht beunruhigen zu lassen.

Die Branche darf versichert sein, dass der DEHOGA beim Thema Allergenkennzeichnung und -information für Sie am Ball ist und für Sie am Ball bleiben wird. Das bedeutet auch, dass der DEHOGA die Branche selbstverständlich mit umfassendem Informationsmaterial und Praxishilfen unterstützen wird.

Nur für DEHOGA – Mitglieder!

Mindestlohn (Lohn, Einkommen, Tarifvertrag)

Die Fragen zum Thema Mindestlohn sind umfangreich.

Für Unternehmer ist die Tragweite des Mindestlohnes in vielen Einzelfällen noch unklar und die Umsetzung eines gesetzlichen Mindestlohnes mit vielen Fragen verbunden. Deshalb möchte der DEHOGA Sachsen-Anhalt seine Mitglieder mit der Veranstaltung “Herausforderung Mindestlohn”, am 09. September 2014, aktuell informieren.

Gern können Sie uns auch vorab Ihre Fragen zum Thema Mindestlohn zukommen lassen.

Die Veranstaltung findet am 09.09.14 von 11.00 Uhr bis ca. 15.00 Uhr im

MERCURE HOTEL HALLE-LEIPZIG
An der Windmühle 1
06188 Landsberg / OT Peissen

statt.


Bitte planen Sie für die Veranstaltung eine Tagungsgebühr von 25,00 € ein. Diese können Sie vor Ort entrichten

Wir möchten Sie bitten, sich aus organisatorischen Gründen über das DEHOGA-Hauptamt für diese Veranstaltung anzumelden.

Tel: 0391 56 171 93 Fax: 0391 56 171 94 oder per eMail: magdeburg@dehoga-sachsen-anhalt.de

Die Entscheidung der vorherigen Bundesregierung, der Mehrwertsteuer für Beherbergungsleistungen zu senken, war ein wichtiger Etappensieg für das jahrelangen Bemühen des DEHOGA, die umsatzsteuerlichen Benachteiligungen für das Gastgewerbe zu beseitigen. Die Politik hat sich dazu durchgerungen, die steuerpolitischen Nachteile zumindest eines Teils unserer Branche zu beseitigen.

Gleichwohl ist aber auch klar, dass die Arbeit des DEHOGA weitergehen muss – und wird. Wir werden uns mit guten Sachargumenten und ganzer Kraft dafür einsetzen, dass die massiven Wettbewerbsnachteile auch für die Gastronomie endlich beseitigt werden, damit aus dem jetzt errungenen Teilerfolg ein Erfolg für die gesamte Branche wird!

Dazu müssen wir aber immer wieder verdeutlichen, dass die Branche Wort gehalten hat, nämlich den Spielraum, der durch die Mehrwertsteuersenkung entstanden ist, in die Betriebe zu investieren. Deshalb haben wir uns entschlossen, eine Investitionskarte/-uhr ins Netz zu stellen, in der alle Betriebe, die sich eintragen, auf einer Landkarte mit dem Namen und der Investitionssumme erscheinen.

 

Leider müssen wir feststellen, dass sich aus Sachsen-Anhalt bisher nur 6 Beherbergungsbetriebe an dieser Aktion beteiligt haben. Die angezeigten ca. 3 Mio. € spiegeln nicht das wirkliche Ergebnis wieder. In Baden-Württemberg haben bereits sich bereits hunderte von Betrieben in die Investitionsdatenbank/-uhr eingetragen.

 

Wir möchten Sie bitten, sich mit Ihrem Betrieb auch einzutragen, damit auch das Sachsen-Anhalt mit seinen Betrieben den Beweis antritt, dass Investitionen in einer respektabelen Größenordnung durchgeführt worden sind.. Wir sind sicher, dass auch Sie investiert haben. Zeigen Sie es. Es gibt nichts zu verbergen, im Gegenteil!

Hier der Link zu der Investitionsdatenbank/-uhr:

http://www.dehoga-sachsen-anhalt.de/mehr-investition-dank-7prozent/

 

Bitte helfen Sie mit, die 7% zu behalten, bzw. für die ganze Branche, also auch Gastronomie, durchzusetzen.

 

Danke!

Information zum Stand der Mindestlohn-Tarifverhandlungen zwischen DEHOGA und Gewerkschaft NGG

———————————————————————————
(Berlin, 1. Juli 2014) Der Entwurf eines Tarifautonomiestärkungsgesetzes sieht die Möglichkeit vor, für eine Übergangsfrist tarifvertragliche Überleitungen für das Erreichen des gesetzlichen Mindestlohns zu vereinbaren.

In konstruktiver und sachlicher Atmosphäre haben am 30. Juni 2014 die Vertreter der Gesamtheit der DEHOGA Landesverbände als Tarifvertragspartner in Hotellerie und Gastronomie mit der Gewerkschaft NGG die tarifvertraglichen Möglichkeiten verhandelt, um für beide Seiten zu sachgerechten Überleitungen zu kommen.

Im Rahmen der mehrstündigen Tarifverhandlungen wurden intensiv zahlreiche Grundsatz- und Detailfragen erörtert. Die Tarifpartner haben sich auf den 20. Juli 2014 vertagt.

———————————————————————————
Ihr Ansprechpartner:

René Kauschus

DEHOGA Sachsen-Anhalt
Kantstr. 3
39114 Magdeburg

 

Die rechtliche Situation ist weiterhin ungeklärt, ob sog. DVB-T-Hotels, die die von Fernsehsendern digital-terrestrisch (DVB-T) verbreiteten TV-Programmsignale in ihren Hotelzimmern (mittels DVB-T-Zimmerantenne)  empfangen, zahlungspflichtig sind. Nach Auffassung des DEHOGA besteht keine Zahlungspflicht, da der Hotelier weder eine Verteileranlage betreibt, mit der Sendesignale an die Fernsehgeräte weitergeleitet werden, noch Einfluss darauf hat, welche Programme empfangen und verbreitet werden. Die GEMA hingegen ist der Ansicht, dass bereits das bloße Aufstellen eines Fernsehgerätes auf dem Hotelzimmer in Urheberrechte eingreift und somit eine Vergütungspflicht auslöst.

Der DEHOGA, der Hotelverband Deutschland und einige Hoteliers unterstützen daher ein seit Anfang 2014 anhängiges Musterverfahren vor dem Bundesgerichtshof (BGH), in dem die Zahlungspflicht von DVB-T-Hotels überprüft wird. Mit einem Urteil des BGH dürfte erfahrungsgemäß erst in ca. 2-3 Jahren zu rechnen sein.

Um bis zur Urteilverkündung weitere, gerichtliche Streitigkeiten einzelner Hotels mit der GEMA zu vermeiden, konnte der DEHOGA nun mit der GEMA folgende Vereinbarung für DEHOGA-Mitglieder treffen:

 

  • Alle DVB-T-Hotels müssen auch weiterhin bzgl. des Hotelsendetarifes Lizenzverträge mit der GEMA abschließen und die Gebühren (für GEMA, GVL, VG Media etc.) zahlen.

 

  • Aufgrund des mit der GEMA vereinbarten, besonderen Zahlungsvorbehaltes erhalten die Hotels ihre ab dem 1.5.2014 fällig gewordenen und geleisteten Zahlungen unverzüglich zurück, wenn vor dem BGH gewonnen wird.

 

  • Voraussetzung ist allerdings, dass sich die betroffenen DVB-T-Hotels (DEHOGA-Mitglieder) direkt beim DEHOGA Bundesverband melden/registrieren (per Mail an Herrn RA Stephan Büttner: buettner@dehoga.de) unter Angabe, in welchem DEHOGA-Landesverband eine Mitgliedschaft besteht. In der Email muss schriftlich versichert werden, dass das Hotel die von Fernsehsendern digital-terrestrisch (DVB-T) verbreiteten TV-Programmsignale in ihren Hotelzimmern mittels DVB-T-Zimmerantenne  empfängt. Zudem muss eine Kopie der aktuellen GEMA-Rechnung oder GEMA-Änderungsmitteilung oder GEMA-Fälligkeitshinweis beigefügt werden.

 

  • Achtung: Hotels, die die Programmsignale über Satellit oder Kabel empfangen, sind von dieser Vereinbarung nicht betroffen.

 

Gerne stehen wir Ihnen für Rückfragen zur Verfügung.

Anwalt-der-Branche-Stand-140402.pdf

Anwalt-der-Branche-Stand-140402.pdf

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,

der DEHOGA kämpft mit Leidenschaft für seine Mitglieder, notfalls auch juristisch. Ob Musterprozesse, Rechtsgutachten, Gerichtsverfahren – in den vergangenen Jahren haben wir Millionen-Forderungen von unserer Branche abgewehrt! Ob Internetpranger, Gema & Co, Marken missbrauch oder Bettensteuer – an vier konkreten Beispielen möchten wir Ihnen zeigen, wo sich der DEHOGA erfolgreich durchgesetzt hat.

 

Gemeinsam sind wir stark. Ihr DEHOGA!

DIE GASTGEBER