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8. SARS-CoV-2-Ein­däm­mungs­ver­ord­nung — 8. SARS-CoV-2-Ein­dV

Beschrän­kun­gen gemäß der Ver­ord­nung vom 15.09.2020 gül­tig ab den 17.09.2020 zu befol­gen bis 18.11.2020

Wich­tigs­te Key­facts für das Wie­der­hoch­fah­ren des Gast­ge­wer­bes in Sach­sen-Anhalt:

  • Gül­tig­keit der neu­en Vor­ga­ben für das Wie­der­hoch­fah­ren für die Gas­tro­no­mie ab 17.09.2020 bis 18.11.2020. Gilt für Gast­stät­ten im Sin­ne des Gast­stät­ten­ge­set­zes des Lan­des Sach­sen-Anhalt und Beher­ber­gungs­be­trie­be.
  • Fol­gen­de Gewer­be­be­trie­be dür­fen nicht für den Publi­kums­ver­kehr geöff­net wer­den: Tanz­lust­bar­kei­ten (wie z. B. Clubs, Dis­ko­the­ken, Musik­clubs; ver­gleich­ba­re Ein­rich­tun­gen, in denen bei gewöhn­li­chem Betrieb Men­schen­an­samm­lun­gen mit räum­li­cher Enge nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kön­nen). Abwei­chend davon dür­fen Tanz­lust­bar­kei­ten ab dem 01.11.2020 für den Publi­kums­ver­kehr geöff­net unter fol­gen­den Vor­aus­set­zun­gen geöff­net wer­den: Ein­hal­tung der all­ge­mei­nen Hygie­ne­re­geln gemäß § 1 Abs. 1 der VO, Füh­rung eines Anwe­sen­heits­nach­wei­ses für die Besu­cher, Maxi­mal 60 von Hun­dert der in der Betriebs­er­laub­nis zuge­las­se­nen Per­so­nen dür­fen ein­ge­las­sen wer­den.

Vor­ga­ben für die Öff­nung der Gas­tro­no­mie:

  • Ab 17.09.2020 ent­fällt die bis dahin vor­ge­schrie­be­ne Pflicht zur Füh­rung einer Anwe­sen­heits­lis­te (Kon­takt­da­ten­er­fas­sung).
  • Publi­kums­ver­kehr nur an Tischen.
  • die Plät­ze durch Posi­tio­nie­rung der ein­zel­nen Tische müs­sen so ange­ord­net sein, dass ein Abstand von min­des­tens 1,5 Metern zu den Gäs­ten an ande­ren Tischen sicher­ge­stellt ist. An einem Tisch dür­fen höchs­tens zehn Per­so­nen oder Ange­hö­ri­ge aus maxi­mal zwei Haus­stän­den oder nahe Ver­wand­te sowie deren Ehe- und Lebens­part­ner zusam­men­kom­men. Bei Nut­zung geeig­ne­ter phy­si­scher Abtrenn­vor­rich­tun­gen (z. B. Ple­xi­glas­wän­den) darf der Abstand unter­schrit­ten wer­den.
  • Kei­ne expli­zi­te Rege­lung zu einer Mas­ken­pflicht zur Mit­ar­bei­ter in gas­tro­no­mi­schen Betrie­ben. Jedoch wird auf die Regeln der zustän­di­gen Berufs­ge­nos­sen­schaft ver­wie­sen. Danach gilt: Mas­ken­pflicht für Mit­ar­bei­ter, wenn Abstand von 1,5 Metern unter­ein­an­der nicht ein­ge­hal­ten wer­den kann. Kei­ne Mas­ken­pflicht für Gäs­te.
  • Kei­ne Reser­vie­rungs­pflicht.
  • Aus­hang­pflicht von Gäs­te­in­for­ma­ti­on bzw. Vor­la­gen am Tisch und bei der Begrü­ßung.
  • Ange­bo­te in Buf­fet­form mit Selbst­be­die­nung sind nur zuläs­sig, wenn der Betrei­ber neben der Ein­hal­tung der all­ge­mei­nen Hygie­ne­re­ge­lun­gen sicher­stellt, dass die Gäs­te sowohl bei der Ent­nah­me der Spei­sen und Geträn­ke als auch beim Auf­ent­halt in der War­te­schlan­ge eine Mund-Nasen-Bede­ckung tra­gen.
  • Kei­ne ein­ge­schränk­ten Öff­nungs­zei­ten.
  • Für Gäs­te muss die Mög­lich­keit der Hand­des­in­fek­ti­on bestehen.
  • Regel­mä­ßi­ges Lüf­ten in geschlos­se­nen Räu­men.
  • War­te­schlan­gen sind zu ver­mei­den.
  • Details erge­ben sich aus der oben ver­link­ten Ver­ord­nung.

Vor­ga­ben für die Öff­nung von Beher­ber­gungs­be­trie­ben:

  • Aktu­ell gilt: Die Beher­ber­gung von Per­so­nen, die ihren ers­ten Wohn­sitz in einer Regi­on (Land­kreis oder kreis­freie Stadt) inner­halb der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land haben, in wel­cher inner­halb eines Zeit­raums von 7 Tagen die Rate der Neu­in­fek­tio­nen mit dem Coro­na­vi­rus SARS-CoV‑2 laut der Ver­öf­fent­li­chun­gen des Robert Koch-Insti­tuts unterhttps://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html höher als 50 von 100.000 Ein­woh­nern ist, ist ver­bo­ten. Von die­ser Rege­lung nicht erfasst sind Per­so­nen, die über ein ärzt­li­ches Zeug­nis in deut­scher oder eng­li­scher Spra­che ver­fü­gen, wel­ches bestä­tigt, dass kei­ne Anhalts­punk­te für das Vor­lie­gen einer Infek­ti­on mit dem Coro­na­vi­rus SARS-CoV‑2 vor­han­den sind, und die­ses dem Betrei­ber des Beher­ber­gungs­be­triebs unver­züg­lich zur Kennt­nis brin­gen. Die­ses ärzt­li­che Zeug­nis muss sich auf eine mole­ku­lar­bio­lo­gi­sche Tes­tung auf das Vor­lie­gen einer Infek­ti­on mit dem Coro­na­vi­rus SARS-CoV‑2 stüt­zen, die in einem Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Uni­on oder einem sons­ti­gen durch das Robert Koch-Insti­tut ver­öf­fent­lich­ten Staat durch­ge­führt und höchs­tens 48 Stun­den vor Anrei­se vor­ge­nom­men wor­den ist. Das ärzt­li­che Zeug­nis ist durch die ein­rei­sen­de Per­son für min­des­tens 14 Tage nach der Anrei­se auf­zu­be­wah­ren.
  • Ab 17.09.2020 ent­fällt die bis dahin vor­ge­schrie­be­ne Pflicht zur Füh­rung einer Anwe­sen­heits­lis­te (Kon­takt­da­ten­er­fas­sung).
  • Hygie­ne­vor­schrif­ten sind zu beach­ten (Ein­hal­tung des Min­dest­ab­stands. Ver­stärk­tes Rei­ni­gungs- und Des­in­fek­ti­ons­re­gime. Regel­mä­ßi­ges Lüf­ten in geschlos­se­nen Räu­men. Aus­hang Gäs­te­in­for­ma­tio­nen.)
  • Gründ­li­che Rei­ni­gung des Zim­mers. Rei­ni­gungs­pro­to­koll ist anzu­fer­ti­gen und vier Wochen auf­zu­be­wah­ren.
  • Details erge­ben sich aus der oben ver­lin­ken Ver­ord­nung.

Vor­ga­ben für Ver­an­stal­tung:

  • Bei Ver­an­stal­tun­gen aus geschäft­li­chen, beruf­li­chen, dienst­li­chen oder ver­gleich­ba­ren Grün­den wie Mee­tings, Semi­na­re, Füh­run­gen, Fach­ver­an­stal­tun­gen, Fach­kon­gres­se, Mit­glie­der- und Dele­gier­ten­ver­samm­lun­gen, Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen für Volks­be­geh­ren und Volks­in­itia­ti­ven, Ver­an­stal­tun­gen von Ver­ei­nen, Orga­ni­sa­tio­nen, Ein­rich­tun­gen und Par­tei­en sowie kirch­li­che und stan­des­amt­li­che Trau­un­gen und Bei­set­zun­gen ist die Anzahl der Teil­neh­mer in geschlos­se­nen Räu­men auf 500, im Außen­be­reich auf 1 000 begrenzt. Ab 01. Novem­ber 2020 gilt Satz 1 mit der Maß­ga­be, dass die Anzahl der Teil­neh­mer in geschlos­se­nen Räu­men auf 1000 Per­so­nen begrenzt ist. Das vom Ver­an­stal­ter ein­ge­setz­te Per­so­nal zählt nicht als Teil­neh­mer. Pri­va­te Fei­ern, bei denen die Zahl der Teil­neh­mer 50 Per­so­nen über­schrei­tet, sind nur bei einer fach­kun­di­gen Orga­ni­sa­ti­on zuläs­sig. Bei allen Ver­an­stal­tun­gen hat der Ver­an­stal­ter Vor- und Fami­li­en­na­men, die voll­stän­di­ge Anschrift und die Tele­fon­num­mer der anwe­sen­den Per­so­nen zu erfas­sen zu füh­ren. Hier­von aus­ge­nom­men sind pri­va­te Fei­ern, bei denen die Zahl der Teil­neh­mer 50 Per­so­nen nicht über­schrei­tet.
  • Ver­an­stal­tun­gen im Sin­ne der Ver­ord­nung sind alle öffent­li­chen und nicht­öf­fent­li­chen, plan­mä­ßi­gen, zeit­lich ein­ge­grenz­ten Zusam­men­künf­te, die nach ihrem jeweils spe­zi­fi­schen Zweck von blo­ßen gemein­sa­men Ver­wei­len an einem Ort abge­grenzt sind, auf einer beson­de­ren Ver­an­las­sung beru­hen und regel­mä­ßig einem Ablauf­pro­gramm fol­gen. Es ist sicher­zu­stel­len, dass Grup­pen von höchs­tens zehn Per­so­nen Zusam­men­kom­men; dies gilt nicht für Zusam­men­künf­te mit Ange­hö­ri­gen aus maxi­mal zwei Haus­stän­den oder mit nahen Ver­wand­ten sowie deren Ehe- und Lebens­part­nern. Für das gas­tro­no­mi­sche Ange­bot gel­ten die Gas­tro­no­mie­auf­la­gen.
  • Groß­ver­an­stal­tun­gen, bei denen eine Kon­takt­ver­fol­gung und die Ein­hal­tung der all­ge­mei­nen Hygie­ne­re­ge­lun­gen nicht mög­lich ist, dür­fen bis zum Ablauf des 31. Dezem­ber 2020 nicht statt­fin­den.