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GEMA

Soeben infor­miert uns die GEMA dar­über, dass für den Zeit­raum, in dem die Betrie­be auf­grund behörd­li­cher Anord­nun­gen zur Ein­däm­mung der Pan­de­mie­aus­brei­tung schlie­ßen müs­sen, alle Monats‑, Quar­tals- und Jah­res­ver­trä­ge für Lizenz­neh­mer ruhen.

Es ent­fal­len wäh­rend die­ses Zeit­raums die GEMA-Ver­gü­tun­gen.

Bei­gefügt fin­den Sie den Wort­laut der GEMA-Infor­ma­ti­on und ger­ne ver­wei­sen wir hier auch auf die GEMA-Web­sei­te.

Wir dan­ken der GEMA und ihren Mit­glie­dern für die­se prag­ma­ti­sche Lösung und ihr damit gezeig­tes Ver­ständ­nis für die gro­ße Not unse­rer Betrie­be. In die­sem Fall zeigt sie sich wirk­lich von ihrer bes­ten Sei­te.

GEMA erhebt Nach­be­rech­nung für VG Media und GVL sowie für nicht ein­ge­reich­te Musik­fol­gen

Die GEMA wird Anfang Dezem­ber 2015 noch meh­re­re tau­send Musik­nut­zer anschrei­ben und ent­spre­chen­de Nach­be­rech­nun­gen vor­neh­men. Betrof­fen sind Ansprü­che der VG Media (Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft der pri­va­ten Medi­en­un­ter­neh­men wie RTL, Sat1, Pro7, Sport1, N24 etc.), die seit dem 1.1.2015 Gebüh­ren für die Fern­seh­wie­der­ga­be in Höhe von 25 % (für DEHO­GA-Mit­glie­der nur 20 %) und für die Radio­wie­der­ga­be in Höhe von 15 % (für DEHO­GA-Mit­glie­der nur 12%) jeweils auf die ent­spre­chen­den GEMA-Tari­fe erhebt, da ihr ent­spre­chen­de Fil­mur­he­ber­rech­te und Mode­ra­to­ren­rech­te der pri­va­ten Fern­seh- und pri­va­ten Radio­sen­der über­tra­gen wur­den. Das Inkas­so hat die VG Media auf die GEMA über­tra­gen, die nun­mehr die noch nicht lizen­zier­ten Zeit­räu­me in Rech­nung stellt.

Eben­falls wird die GEMA noch Ansprü­che der GVL gel­tend machen. Der GVL (Gesell­schaft zur Ver­wer­tung von Leis­tungs­schutz­rech­ten), die die Musi­ker und Inter­pre­ten ver­tritt, ste­hen rück­wir­kend ab dem 1. April 2013 bis zum 31. Dezem­ber 2015 Urhe­ber­rechts­ge­büh­ren für sog. Musik­ver­viel­fäl­ti­gun­gen (z. B. selbst­ge­brann­te CDs, MP3-Datei­en) zu. Auf den bestehen­den GEMA-Wie­der­ga­be­ta­rif für Tonträgermusik/Hintergrundmusik wird ein GVL-Zuschlag in Höhe von 10 Pro­zent für die Ver­viel­fäl­ti­gung von Ton­trä­ger­mu­sik erho­ben. Das Inkas­so wur­de ab dem 1.4.2013 aus­ge­setzt, da zwi­schen der Bun­des­ver­ei­ni­gung der Musik­ver­an­stal­ter und der GVL kei­ne Ver­stän­di­gung über die Höhe der GVL-Gebüh­ren für Musik­ver­viel­fäl­ti­gun­gen getrof­fen wer­den konn­te. Spä­ter ver­stän­dig­te man sich, dass über­gangs­wei­se für den genann­ten Zeit­raum noch­mals der alte GVL-Zuschlag zur Anwen­dung kom­men soll. Betrof­fen sind nur die Betrie­be, die auch in der Ver­gan­gen­heit bereits GEMA-Gebüh­ren für Musik­ver­viel­fäl­ti­gun­gen gezahlt haben.

Die GEMA sel­ber macht zudem einen 10%igen Straf­zu­schlag für nicht ein­ge­reich­te Musik­fol­gen (Play­lis­ten) gel­tend. Denn bei Ver­an­stal­tun­gen mit Live­mu­sik (z.B. mit Sän­ger, Musi­ker, Bands, Allein­un­ter­hal­ter, Bar­pia­nis­ten etc.) muss der Ver­an­stal­ter der GEMA nach der Ver­an­stal­tung eine Auf­stel­lung über die bei der Ver­an­stal­tung gespiel­ten Wer­ke (Musik­fol­ge) über­sen­den. Die­se Ver­pflich­tung ergibt sich u.a. aus § 13 b Urhe­ber­rechts­wahr­neh­mungs­ge­setz und aus den jewei­li­gen, zur Anwen­dung kom­men­den GEMA-Tari­fen (z.B. U‑V). Die GEMA stellt dem Ver­an­stal­ter zur erleich­ter­ten Mel­dung ent­spre­chen­de Musik­fol­ge­vor­dru­cke zur Ver­fü­gung, die im Inter­net unter www.gema.de (Musik­nut­zer / Tari­fe und For­mu­la­re  / Musik­fol­gen) aus­druck­bar bzw. her­un­ter­lad­bar sind. Ent­ge­gen kom­men­der Wei­se will die GEMA die Nach­be­rech­nung des Straf­zu­schla­ges zurück­neh­men, wenn die feh­len­den Musik­fol­gen bis spä­tes­tens 31.1.2016 bei der GEMA nach­ge­reicht wer­den.

Kon­takt:
RA Ste­phan Bütt­ner
Geschäfts­füh­rer
Bun­des­ver­ei­ni­gung der Musik­ver­an­stal­ter e.V. (BVMV) c/o DEHOGA Bun­des­ver­band
Am Wei­den­damm 1 A, 10117 Ber­lin
Tel.: 030. 72625–250
Fax: 030. 72625350
E‑Mail: buettner@veranstalterverband.de
Web: www.veranstalterverband.de

Quel­le: Bun­des­ver­ei­ni­gung der Musik­ver­an­stal­ter e.V. (BVMV) c/o DEHOGA Bun­des­ver­band

Die recht­li­che Situa­ti­on ist wei­ter­hin unge­klärt, ob sog. DVB-T-Hotels, die die von Fern­seh­sen­dern digi­tal-ter­res­trisch (DVB‑T) ver­brei­te­ten TV-Pro­gramm­si­gna­le in ihren Hotel­zim­mern (mit­tels DVB-T-Zim­mer­an­ten­ne)  emp­fan­gen, zah­lungs­pflich­tig sind. Nach Auf­fas­sung des DEHOGA besteht kei­ne Zah­lungs­pflicht, da der Hote­lier weder eine Ver­tei­ler­an­la­ge betreibt, mit der Sen­de­si­gna­le an die Fern­seh­ge­rä­te wei­ter­ge­lei­tet wer­den, noch Ein­fluss dar­auf hat, wel­che Pro­gram­me emp­fan­gen und ver­brei­tet wer­den. Die GEMA hin­ge­gen ist der Ansicht, dass bereits das blo­ße Auf­stel­len eines Fern­seh­ge­rä­tes auf dem Hotel­zim­mer in Urhe­ber­rech­te ein­greift und somit eine Ver­gü­tungs­pflicht aus­löst.

Der DEHOGA, der Hotel­ver­band Deutsch­land und eini­ge Hote­liers unter­stüt­zen daher ein seit Anfang 2014 anhän­gi­ges Mus­ter­ver­fah­ren vor dem Bun­des­ge­richts­hof (BGH), in dem die Zah­lungs­pflicht von DVB-T-Hotels über­prüft wird. Mit einem Urteil des BGH dürf­te erfah­rungs­ge­mäß erst in ca. 2–3 Jah­ren zu rech­nen sein.

Um bis zur Urteil­ver­kün­dung wei­te­re, gericht­li­che Strei­tig­kei­ten ein­zel­ner Hotels mit der GEMA zu ver­mei­den, konn­te der DEHOGA nun mit der GEMA fol­gen­de Ver­ein­ba­rung für DEHO­GA-Mit­glie­der tref­fen:

 

  • Alle DVB-T-Hotels müs­sen auch wei­ter­hin bzgl. des Hotel­sen­de­ta­ri­fes Lizenz­ver­trä­ge mit der GEMA abschlie­ßen und die Gebüh­ren (für GEMA, GVL, VG Media etc.) zah­len.

 

  • Auf­grund des mit der GEMA ver­ein­bar­ten, beson­de­ren Zah­lungs­vor­be­hal­tes erhal­ten die Hotels ihre ab dem 1.5.2014 fäl­lig gewor­de­nen und geleis­te­ten Zah­lun­gen unver­züg­lich zurück, wenn vor dem BGH gewon­nen wird.

 

  • Vor­aus­set­zung ist aller­dings, dass sich die betrof­fe­nen DVB-T-Hotels (DEHO­GA-Mit­glie­der) direkt beim DEHOGA Bun­des­ver­band melden/registrieren (per Mail an Herrn RA Ste­phan Bütt­ner: buettner@dehoga.de) unter Anga­be, in wel­chem DEHO­GA-Lan­des­ver­band eine Mit­glied­schaft besteht. In der Email muss schrift­lich ver­si­chert wer­den, dass das Hotel die von Fern­seh­sen­dern digi­tal-ter­res­trisch (DVB‑T) ver­brei­te­ten TV-Pro­gramm­si­gna­le in ihren Hotel­zim­mern mit­tels DVB-T-Zim­mer­an­ten­ne  emp­fängt. Zudem muss eine Kopie der aktu­el­len GEMA-Rech­nung oder GEMA-Ände­rungs­mit­tei­lung oder GEMA-Fäl­lig­keits­hin­weis bei­gefügt wer­den.

 

  • Ach­tung: Hotels, die die Pro­gramm­si­gna­le über Satel­lit oder Kabel emp­fan­gen, sind von die­ser Ver­ein­ba­rung nicht betrof­fen.

 

Ger­ne ste­hen wir Ihnen für Rück­fra­gen zur Ver­fü­gung.

DEHO­GA-Umfra­ge zum Nut­zungs­ver­hal­ten – Jetzt teil­neh­men

Dem Gast­ge­wer­be dro­hen wei­te­re Urhe­ber­rechts­ge­büh­ren für die öffent­li­che Wie­der­ga­be von Fern­seh- oder Radio­sen­dun­gen, z.B. im Gast­raum, Neben­raum, Ter­ras­se, Hotel­bar etc. (Hin­weis: die Wie­der­ga­be auf den Hotel­zim­mern ist hier­von nicht betrof­fen). Neben GEMA, GVL und VG Wort, für die bereits gezahlt wird, for­dert nun vor allem auch die VG Media ent­spre­chen­de Nut­zungs­ge­büh­ren.

Ihre Anga­ben hel­fen uns bei den wei­te­ren Ver­hand­lun­gen. Bit­te unter­stüt­zen Sie uns des­halb bei unse­ren bei­den kur­zen Umfra­gen, die jeweils nur 1–2 Minu­ten dau­ern. Wenn Sie Fern­se­hen und/oder Radio wie­der­ge­ben, dann kli­cken Sie auf die nach­fol­gen­den Links.

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