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Ab dem 2. Novem­ber gilt die Zwei­te Ände­rung der Ach­te SARS-CoV-2-Ein­däm­mungs­ver­ord­nung.

Ver­ord­nung & FAQ

Ver­ord­nung

https://ms.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MS/MS/Presse_Corona/20–10-30_Achte_SARS-Co-2-EindV_nach_2_AEVO-Lesefassung-Reinschrift.pdf

Fra­gen und Ant­wor­ten

https://ms.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MS/MS/Presse_Corona/201023/2020_10_30_2._AEnderungsverordnung_zur_8._Eindaemmungsverordnung.pdf

Beschrän­kun­gen gemäß der Ver­ord­nung vom 30.10.2020 gül­tig ab den 02.11.2020 zu befol­gen bis 30.11.2020

Wich­tigs­te Key­facts für das Wie­der­hoch­fah­ren des Gast­ge­wer­bes in Sach­sen-Anhalt:

Dis­ko­the­ken:

  • Tanz­lust­bar­kei­ten (wie z. B. Clubs, Dis­ko­the­ken, Musik­clubs; ver­gleich­ba­re Ein­rich­tun­gen, in denen bei gewöhn­li­chem Betrieb Men­schen­an­samm­lun­gen mit räum­li­cher Enge nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kön­nen) dür­fen nicht für den Publi­kums­ver­kehr geöff­net wer­den.

Gas­tro­no­mie

(1) Abwei­chend von § 6 Abs.1 sind vom 2. Novem­ber 2020 bis 30. Novem­ber 2020 Gast­stät­ten im Sin­ne des Gast­stät­ten­ge­set­zes des Lan­des Sach­sen-Anhalt vom 7. August 2014 (GVBl. LSA S.386, 443), zuletzt geän­dert durch Arti­kel 1 des Geset­zes vom 8. Dezem­ber 2016 (GVBl. LSA S. 360), für den Publi­kums­ver­kehr zu schlie­ßen.

(2) Davon aus­ge­nom­men sind die Belie­fe­rung und die Mit­nah­me von Spei­sen, sowie der Außer-Haus-Ver­kauf. Hier­bei ist sicher­zu­stel­len, dass

  • 1. ein Abstand von min­des­tens 1,5 Metern zu ande­ren Per­so­nen ein­ge­hal­ten wird und
  • 2. im öffent­li­chen Bereich ein­schließ­lich Ein­kauf­zen­tren kein Ver­zehr in einem Umkreis von weni­ger als 50 Metern zum Abga­be­ort statt­fin­det.

(3) Bei gas­tro­no­mi­schen Ange­bo­ten in Beher­ber­gungs­be­trie­ben ist die Öff­nung für den Publi­kums­ver­kehr auf die Über­nach­tungs­gäs­te beschränkt.

(4) Für Ein­rich­tun­gen der Hoch­schul­gas­tro­no­mie der Stu­den­ten­wer­ke Sach­sen-Anhalt gel­ten Absatz 1und 2entsprechend.

(5) Ange­bo­te zur Ver­sor­gung Obdach­lo­ser (Sup­pen­kü­chen) dür­fen wei­ter betrie­ben wer­den, sofern Zugangs­re­ge­lun­gen sicher­stel­len, dass

  • 1. ein Min­dest­ab­stand von 1,5 Metern zwi­schen den Tischen sowie zwi­schen den Per­so­nen unter­ein­an­der gewähr­leis­tet ist,
  • 2. nicht mehr als ein Gast je 10 Qua­drat­me­ter Nutz­flä­che ein­ge­las­sen wird und3.Warteschlangen von mehr als fünf Per­so­nen unter­bun­den wer­den.

Hotel­le­rie:

  • Abwei­chend von § 5 Abs. 1 ist den Betrei­bern von Beher­ber­gungs­stät­ten, wie z.B. Hotels, Hos­tels, Jugend­her­ber­gen, Fami­li­en­fe­ri­en­stät­ten, Pen­sio­nen und ver­gleich­ba­ren Ange­bo­ten, Cam­ping­plät­zen, Wohn­mo­bil­stell­plät­zen, Yacht- und Sport­boot­hä­fen sowie pri­va­ten und gewerb­li­chen Ver­mie­tern von Feri­en­häu­sern, Feri­en­haus­parks, Feri­en­woh­nun­gen, Feri­en­zim­mern sowie von Über­nach­tungs- und Schlaf­ge­le­gen­hei­ten (homesha­ring) und ver­gleich­ba­ren Ange­bo­ten im Zeit­raum vom 02. Novem­ber 2020 bis 30. Novem­ber 2020 unter­sagt, Per­so­nen zu tou­ris­ti­schen Zwe­cken zu beher­ber­gen.  
  • Eine Beher­ber­gung von Per­so­nen aus fami­liä­ren oder beruf­li­chen Grün­den ist nur zuläs­sig, soweit dies zwin­gend not­wen­dig und unauf­schieb­bar ist.

Ver­an­stal­tung:

(1) Abwei­chend von § 2 Abs. 1 ist im Zeit­raum vom 2. Novem­ber 2020 bis 30. Novem­ber 2020 der Auf­ent­halt im öffent­li­chen Raum nur allei­ne, im Kreis der Ange­hö­ri­gen des eige­nen Haus­stan­des oder mit den Ange­hö­ri­gen eines wei­te­ren Haus­stan­des gestat­tet. Dabei darf die maxi­ma­le Anzahl von zehn Per­so­nen nicht über­schrit­ten wer­den. Der zuläs­si­ge Betrieb von Ein­rich­tun­gen, in denen Men­schen bestim­mungs­ge­mäß zumin­dest kurz­fris­tig zusam­men­kom­men müs­sen, bleibt davon unbe­rührt. Davon aus­ge­nom­men sind Ver­an­stal­tun­gen, die der Auf­recht­erhal­tung der öffent­li­chen Sicher­heit und Ord­nung oder der Daseins­für-und vor­sor­ge zu die­nen bestimmt sind. Dies betrifft ins­be­son­de­re Ver­an­stal­tun­gen des Ver­fas­sungs­ge­richts, der Gerich­te, der Staats­an­walt­schaft, ande­rer Behör­den, Stel­len oder Ein­rich­tun­gen, die öffent­lich­recht­li­che Auf­ga­ben wahr­neh­men. Nicht ein­ge­schränkt wird fer­ner das Selbst­or­ga­ni­sa­ti­ons­recht des Land­ta­ges, der Kir­chen und Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten, der Gemein­de­rä­te, Ver­bands­ge­mein­de­rä­te, Kreis­ta­ge und wei­te­rer Selbst­ver­wal­tungs­kör­per­schaf­ten. Die Per­so­nen­be­gren­zung des Sat­zes 1 gilt zudem nicht für Ver­an­stal­tun­gen von Par­tei­en und Wäh­ler­grup­pen zur Auf­stel­lung ihrer Bewer­ber nach den jewei­li­gen Wahl­ge­set­zen für bevor­ste­hen­de Wah­len.  

(2) Abwei­chend von § 2 Abs. 3 sind vom 2. Novem­ber 2020 bis 30. Novem­ber 2020 dort genann­te Ver­an­stal­tun­gen unter­sagt. An Hoch­zei­ten dür­fen neben den Ehe­schlie­ßen­den und dem Stan­des­be­am­ten ledig­lich die Trau­zeu­gen, die Eltern und Kin­der und Geschwis­ter der Ehe­schlie­ßen­den teil­neh­men. Bei Trau­er­fei­ern dür­fen nur der engs­te Freun­des- und Fami­li­en­kreis der oder des Ver­stor­be­nen, der Trau­er­red­ner oder Geist­li­che und das erfor­der­li­che Per­so­nal des Bestat­tungs­un­ter­neh­mens teil­neh­men.  

(3) Abwei­chend von § 2 Abs. 5 sind im Zeit­raum vom 2. Novem­ber 2020 bis30. Novem­ber 2020 pri­va­te Fei­ern aus­schließ­lich im Kreis der Ange­hö­ri­gen des eige­nen Haus­stan­des oder mit den Ange­hö­ri­gen eines wei­te­ren Haus­stan­des gestat­tet. Dabei darf die maxi­ma­le Anzahl von zehn Per­so­nen nicht über­schrit­ten wer­den. Dies gilt unab­hän­gig von einer fach­kun­di­gen Orga­ni­sa­ti­on im Sin­ne die­ser Ver­ord­nung.