Magdeburg

In die­sem Jahr fin­det die INTERNORGA vom 13.03. — 17.03.2020 statt. Mit unse­ren Part­ner­ver­bän­den DEHOGA Ham­burg, Nie­der­sach­sen, Lip­pe, Bre­men und Schles­wig-Hollstein sind wir wie­der mit einen Gemein­schafts­stand ver­tre­ten.

 

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DEHOGA Club auf der INTERNORGA 2020

Der DEHOGA Club ist der Treff­punkt für die Hotel­le­rie und Gas­tro­no­mie – auch in die­sem Jahr mit dop­pel­stö­cki­ger Loca­ti­on, pro­mi­nent am Ein­gang zur Hal­le B4.OG.

Mitten im Geschehen

Tau­schen Sie sich hier in moder­ner und ent­spann­ter Atmo­sphä­re mit Kol­le­gen aus oder infor­mie­ren Sie sich über aktu­el­le The­men des DEHOGA (Deut­scher Hotel- und Gast­stät­ten­ver­band). Auf Ihren Besuch im Foy­er Hal­le B4.OG freu­en sich die DEHO­GA-Lan­des­ver­bän­de: Ham­burg, Nord­rhein-West­fa­len, Schles­wig-Hol­stein, Bre­men, Nie­der­sach­sen, Lip­pe und Sach­sen-Anhalt.

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LVM Ver­si­che­rung

Ver­si­che­rungs­schutz für Hotels und Gast­stät­ten

Die LVM Ver­si­che­rung ver­fügt über das rich­ti­ge Leis­tungs­spek­trum und das nöti­ge Know-how, um dem Gast­ge­wer­be mit einem Spe­zi­al­kon­zept schlüs­si­ge, wirt­schaft­lich ver­nünf­ti­ge Lösun­gen für alle Ver­si­che­rungs­fra­gen zu bie­ten. Von der Haft­pflicht- bis zur Sach­ver­si­che­rung, vom Rechts­schutz bis zur Kraft­fahrt­ver­si­che­rung, von der Berufs­un­fä­hig­keits- bis zur Alters­vor­sor­ge.

Inter­net: www.lvm.de

Ihre Ansprech­part­ner in Sach­sen-Anhalt:

Robert_Maenl_LVM

Robert Mänl
Tel.: (0251) 702 7791 2332
E‑Mail: r.maenl@lvm.de

Thomas_Wiese_LVM

Tho­mas Wie­se
Tel.: (0251) 702 7791 2304
E‑Mail: t.wiese@lvm.de




Einführung der Bettensteuer in Lutherstadt-Wittenberg

(Mag­de­burg, 23. Novem­ber 2017) Am Mitt­woch, den 22.11.2017 wur­de in der 39. Stadt­rats­sit­zung der Luther­stadt Wit­ten­berg eine Bet­ten­steu­er in Höhe von 5 % auf pri­vat ver­an­lass­te ent­gelt­li­che Über­nach­tun­gen in Beher­ber­gungs­be­trie­ben beschlos­sen.
Mit Bedau­ern müs­sen wir fest­stel­len, dass seit einem Jahr die Dis­kus­si­on zur Ein­füh­rung einer Bet­ten­steu­er lief. Es ist nicht gelun­gen bei der Neu­ord­nung des Kom­mu­nal­ab­ga­ben­ge­set­zes eine Auf­nah­me der Welt­kul­tur­stät­te in Sach­sen-Anhalt zu ver­ein­ba­ren. Damit wäre der Weg frei gewor­den, über eine Kur­tax­sat­zung und ent­spre­chen­de Kur­ta­xen zu spre­chen. Dies hät­te die Ein­füh­rung der Bet­ten­steu­er ver­hin­dert.

Wir möch­ten mit dem heu­ti­gen Schrei­ben unse­re Ent­täu­schung über die­sen Beschluss Ihnen direkt mit­tei­len. Es ist für den DEHOGA Sach­sen-Anhalt e.V. und des­sen Mit­glie­dern über­haupt nicht nach­zu­voll­zie­hen, dass trotz des engen per­sön­li­chen Kon­tak­tes zu den han­deln­den Per­so­nen im Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Digi­ta­li­sie­rung und der dar­aus ein­her­ge­hen­den jah­re­lan­gen Bekennt­nis gegen eine Ein­füh­rung einer Bet­ten­steu­er in Sach­sen-Anhalt, eine sol­che Ent­schei­dung getrof­fen wur­de.

In meh­re­ren Stu­di­en und Schrei­ben hat sich neben dem DEHOGA Sach­sen-Anhalt e. V. auch die IHK Halle/Dessau aus­drück­lich gegen die Ein­füh­rung der o. g. Steu­er aus­ge­spro­chen, wel­ches bei der Ent­schei­dung der Ein­füh­rung jedoch weder Gehör noch Berück­sich­ti­gung fand.

Wir möch­ten aus­drück­lich dar­auf hin­wei­sen, dass wir die Ein­füh­rung einer zweck­ge­bun­de­nen Abga­be posi­tiv gegen­über stan­den und auch zukünf­tig gegen­über ste­hen wer­den. Eine Bet­ten­steu­er ist unse­res Erach­tens nach eine Benach­tei­li­gung einer ein­zel­nen Bran­che, in dem spe­zi­el­len Fall der Beher­ber­gungs­bran­che. Bei dem Beschluss zur Sat­zungs­än­de­rung wur­de der Gleich­be­hand­lungs­grund­satz nicht beach­tet.

Der Weg der Ein­füh­rung der o. g. Steu­er dient jedoch nicht der zweck­ge­bun­den Ver­wen­dung und kann somit wort­wört­lich zur „Stop­fung der kom­mu­na­len Haus­halts­lö­cher“ ver­wen­det wer­den. Dies sehen wir als äußerst bedenk­lich, da eine geziel­te För­de­rung der Ent­wick­lung sowie dem Erhalt des Tou­ris­mus aus die­ser Steu­er nicht grund­sätz­lich gege­ben ist. Wir sehen dar­in eine gro­ße Gefahr, dass die vor­han­de­nen tou­ris­ti­schen Struk­tu­ren zer­fal­len sowie neue Tou­ris­mus­struk­tu­ren nicht erschlos­sen wer­den kön­nen.

Die beschlos­se­ne Bet­ten­steu­er betrifft vor­wie­gend Über­nach­tungs­gäs­te, die aus pri­va­ten Grün­den in der Stadt ver­wei­len. Die­se Gäs­te haben auf Grund der län­ge­ren Ver­weil­dau­er bereits einen höhe­ren finan­zi­el­len Mehr­wert für die Ein­nah­men der Stadt. Ein Her­an­zie­hen von Über­nach­tungs­gäs­ten ist in der Luther­stadt Wit­ten­berg berech­tigt, da gera­de in der Ver­gan­gen­heit viel in und um Wit­ten­berg in die tou­ris­ti­sche Infra­struk­tur inves­tiert wur­de. Frag­wür­dig bleibt jedoch, war­um nicht auch der Tages­tou­rist mit in die Mehr­ein­nah­men der Stadt  berück­sich­tigt und inte­griert wur­de. Dies wäre über eine Ein­füh­rung einer Frem­den­ver­kehrs­ab­ga­be bzw. Tou­ris­mus­ab­ga­be zwei­fels­frei und auch trans­pa­rent mög­lich gewe­sen, jedoch kei­nes­falls über eine Bet­ten­steu­er.

Wir geben auch zu beden­ken, dass die Ein­füh­rung einer Bet­ten­steu­er in Wit­ten­berg lang­fris­tig eine Ein­füh­rung im gesam­ten Bun­des­land nach sich füh­ren wird, so möch­ten wir bereits heu­te ein­dring­lich dar­auf hin­wei­sen, dass die dar­aus ein­her­ge­hen­de Preis­er­hö­hung (im Fall von Wit­ten­berg 5 %) auf Logis, kei­ne Mehr­ein­nah­me für den Unter­neh­mer bedeu­tet, da die­se Bet­ten­steu­er die markt­üb­li­che Preis­er­hö­hung hemmt. Ein Kun­de wird nicht bereit sein, eine über­durch­schnitt­li­che Erhö­hung zu tra­gen.

Bezug neh­mend auf die bereits heu­te schon vor­herr­schen­den qua­li­ta­ti­ven Situa­ti­on auf Grund von Ertrags­schwä­che, hin­dern Sie den Unter­neh­mer die Prei­se anzu­pas­sen bzw. zu erhö­hen und die Mehr­ein­nah­men in das Unter­neh­men zu inves­tie­ren, um die qua­li­ta­ti­ven Anfor­de­run­gen ver­bun­den mit den Erwar­tungs­hal­tun­gen der Gäs­te zu ent­spre­chen bzw. um am Markt wei­ter Bestand zu haben. Ein mög­li­cher Aus­gleich die­ser Dif­fe­renz wird durch För­der­gel­der gene­riert, was nach unse­rer Auf­fas­sung nicht in Ihrem Sin­ne sein darf.

Abschlie­ßend möch­ten wir nicht uner­wähnt las­sen, dass die Ein­füh­rung der o.g. Steu­er einen enor­men büro­kra­ti­schen Mehr­auf­wand für jeden Hote­lier sowohl auch für die kom­mu­na­le Ver­wal­tung nach sich zieht.

Der Lan­des­ver­band DEHOGA Sach­sen-Anhalt e. V. zieht gemein­sam mit dem DEHOGA Bun­des­ver­band e. V. eine Prü­fung von recht­li­chen Schrit­ten in Betracht und scheut gege­be­nen­falls auch den Weg zum BGH nach Karls­ru­he nicht.

 

Mit freund­li­chen Grü­ßen

Micha­el Schmidt

Prä­si­dent

DEHOGA Sach­sen-Anhalt e.V.

Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag den 17. August 2017 wur­den die Ver­hand­lun­gen zum neu­en Ent­gelt­ta­rif­ver­trag Sach­sen-Anhalt abge­schlos­sen. Die­se Tref­fen hät­ten gut auch sei­tens der NGG zur Kom­mu­ni­ka­ti­on die­ser Punk­te genutzt wer­den kön­nen. Da die­se Ver­hand­lun­gen von Herrn Hol­ger Wil­lem (Geschäfts­füh­rer Regi­on Mag­de­burg) und unter ande­rem Clau­dia Schwa­len­berg (Vor­sit­zen­de Tarif­kom­mis­si­on, DEHOGA Sach­sen-Anhalt) geführt wur­den, wun­dert sich Schwa­len­berg über die­se Aus­sa­gen kur­ze Zeit spä­ter. Es kann nur zu Lösun­gen füh­ren kann, wenn auch der Weg zur Lösung gesucht und ver­han­delt wird. Das Schwei­gen, wenn man den Ver­tre­tern des DEHOGA Sach­sen-Anhalt direkt gegen­über sitzt, ist dem in der Mit­tei­lung zu ver­neh­men­den Kampf­geist nicht gleich zu set­zen, sagt Clau­dia Schwa­len­berg.

Den Schwer­punkt auf die Nach­wuchs­för­de­rung zu set­zen, das ist seit vie­len Jah­ren eines der Haupt­zie­le des Ver­ban­des. Erfolg­rei­che regio­na­le Meis­ter­schaf­ten, Lan­des- und Bun­des­meis­ter­schaf­ten zäh­len dazu, um die Begeis­te­rung und sehens­wer­ten Ergeb­nis­se einer Aus­bil­dung in der Hotel­le­rie- und Gas­tro­no­mie auch posi­tiv nach außen zu tra­gen. Der Weg­fall von vie­len gas­tro­no­mi­schen Anbie­tern, gera­de im länd­li­chen Raum, hat natür­lich auch zum Weg­fall von Aus­bil­dungs­be­trie­ben geführt. Das ist aber nicht den schlech­ten Arbeit­ge­bern anzu­rech­nen, son­dern auch eine Aus­wir­kung des demo­gra­fi­schen Wan­dels. Die­ser macht weder vor unse­rer Bran­che noch vor vie­len ande­ren Bran­chen halt.

Link zur kom­plet­ten Pres­se­mit­tei­lung

Im Rah­men des ESF-Bun­des­pro­gramms (BMAS) „Fach­kräf­te sichern – wei­ter­bil­den und Gleich­stel­lung för­dern“ nah­men die Euro-Schu­len Sach­sen-Anhalt Süd GmbH im Som­mer 2015 an einem bun­des­wei­ten Ide­en­wett­be­werb teil. Unter den mehr als 130 Inter­es­sen­be­kun­dun­gen und letzt­lich nur 37 Teil­neh­mern, die einen Antrag ein­rei­chen durf­ten, erhielt ihr Pro­jekt „Beruf­li­che Kom­pe­tenz­ent­wick­lung und Reten­ti­on- Manage­ment im Hotel- und Gast­stät­ten­ge­wer­be (HoGA.Retention)“ neben 16 wei­te­ren Pro­jek­ten den Zuschlag.
Die Euro-Schu­len Sach­sen-Anhalt Süd GmbH setzt ihre Pro­jekt­idee unter dem Logo Qua­li­tät durch Qua­li­fi­zie­rung um. Betei­li­gen kön­nen sich an die­sem Pro­jekt, wel­ches bis Ende 2018 geför­dert wird, Mit­glie­der des Ver­ban­des DEHOGA Sach­sen-Anhalt e.V. .
Dabei hat Reten­ti­on Manage­ment (engl. Reten­ti­on = Bei­be­hal­tung) nicht nur das Ziel, die eige­nen Mit­ar­bei­ter nach­hal­tig zu moti­vie­ren, son­dern sie sogar zu begeis­tern und sie dadurch mög­lichst lang­fris­tig ans Unter­neh­men zu bin­den. Der Per­so­nal­erhal­tung kommt mitt­ler­wei­le eine immer bedeu­ten­de­re Rol­le im Manage­ment zu. Ein Grund dafür ist, dass der Wert des Wis­sens der Mit­ar­bei­ter heut­zu­ta­ge einen sehr hohen Stel­len­wert ein­nimmt. Mit­ar­bei­ter, die ein Unter­neh­men ver­las­sen, bedeu­ten auch immer einen Ver­lust von Wis­sen. Zum ande­ren sor­gen Fak­to­ren wie der Demo­gra­phi­sche Wan­del dafür, dass dem Arbeits­markt immer weni­ger Per­so­nal zur Ver­fü­gung steht. Das Reten­ti­on Manage­ment ist somit heu­te zu einer exis­ten­zi­el­len Fra­ge für Unter­neh­men gewor­den.
Ziel des Pro­jek­tes ist zum einen die beruf­li­che Kom­pe­tenz­ent­wick­lung von Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern im HoGa-Gewer­be, die ziel­grup­pen­spe­zi­fi­sche Qua­li­fi­ka­ti­on ent­spre­chend des unter­neh­mens- und per­so­nen­spe­zi­fi­schen Bedarfs zu den The­men: Event­ma­nage­ment, Spra­chen, Public Rela­ti­ons und die Ent­wick­lung der inner­be­trieb­li­chen Orga­ni­sa­ti­on. Dabei kann die Euro-Schu­len Orga­ni­sa­ti­on auf lang­jäh­ri­ge Erfah­run­gen in der beruf­li­chen Aus- und Wei­ter­bil­dung im HoGa-Bereich und kom­pe­ten­te Part­ner zurück­grei­fen.
Im Rah­men des Pro­jek­tes nah­men die ver­ant­wort­li­chen Mit­ar­bei­ter bereits erfolg­reich an einer zwei­tä­gi­gen Aus­bil­dung zum Qua­li­täts­coach-Ser­vice Qua­li­tät Deutsch­land, orga­ni­siert vom Tou­ris­mus­ver­band Sach­sen-Anhalt e. V., teil.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie bei Frau Sabi­ne Stab­bert-Kühl, Euro-Schu­len Sach­sen-Anhalt Süd GmbH unter stabbert-kuehl.sabine@eso.de.

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