Magdeburg

Lie­be Gast­ge­ber Sach­sen-Anhalts,

der Zusam­men­halt liegt uns sehr am Her­zen, daher kön­nen sich sehr gern Gast­ge­ber unse­res Bun­des­lan­des mit Ihren Fra­gen telefonisch(0391 56 171 93) oder per Mail (info@dehoga-sachsen-anhalt.de) an uns wen­den. Die Erreich­bar­keit sowohl tele­fo­nisch als auch per E‑Mail ist auch außer­halb der Büro­zei­ten gewähr­leis­tet!

 

Infor­ma­ti­ons­dienst

Hand­lungs­emp­feh­lun­gen (Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um, IHK Halle/Dessau, IHK Mag­de­burg und DEHOGA Sach­sen-Anahlt e.V.)

Aktuelles

Checklisten, Aushänge, FAQ, Muster (Stand 01.11.2020)

Gäs­te­re­gis­trie­rung nach Lan­des­da­ten­schutz­be­hör­de — bei Ver­an­stal­tun­gen 

Bei allen Ver­an­stal­tun­gen hat der Ver­an­stal­ter Vor- und Fami­li­en­na­men, die voll­stän­di­ge Anschrift und die Tele­fon­num­mer der anwe­sen­den Per­so­nen zu erfas­sen zu füh­ren. Hier­von aus­ge­nom­men sind pri­va­te Fei­ern, bei denen die Zahl der Teil­neh­mer 50 Per­so­nen nicht über­schrei­tet.

Mit der Ver­ord­nung vom 15. Sep­tem­ber 2020 und wir­ken zum 17. Sep­tem­ber 2020 ist kei­ne Regis­trie­rungs­pflicht der Gäs­te mehr nötig. Aus­schließ­lich bei Ver­an­stal­tun­gen sind die Regis­trie­rungs­pflich­ten noch erfor­der­lich. 

Informationen zum Verdienstausfall bedingt durch Krankheit

Bei einem Ver­dienst­aus­fall bedingt durch Krank­hei­ten kön­nen Betrof­fe­ne einen Antrag auf Erstat­tung (Ver­dienst­aus­fall­ent­schä­di­gung nach Para­graf 56 Infek­ti­ons­schutz­ge­setz) stel­len. Den Antrag kön­nen Arbeit­neh­mer, Selbst­stän­di­ge und Arbeit­ge­ber für ihre Arbeit­neh­mer stel­len.

Wei­ter unter: 

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/gesundheitswesen-pharmazie/bereich-gesundheitswesen-zuwendungen-recht/informationen-zum-verdienstausfall/

Übersicht der aktuellen Beschränkungen für das Gastgewerbe in Sachsen-Anhalt

Nach­fol­gend fin­den Sie eine Über­sicht über die aktu­el­len Beschrän­kun­gen und Rege­lun­gen für das Gast­ge­wer­be. Wir wei­sen aus­drück­lich dar­auf hin, dass bei Ver­stö­ßen gemäß Infek­ti­ons­schutz­ge­setz Buß­gel­der bis zu 25.000 €, Geld­stra­fe oder Frei­heits­stra­fe bis zu fünf Jah­ren dro­hen kön­nen.

Ab dem 2. Novem­ber gilt die Zwei­te Ände­rung der Ach­te SARS-CoV-2-Ein­däm­mungs­ver­ord­nung.

Ver­ord­nung & FAQ

Ver­ord­nung

https://ms.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MS/MS/Presse_Corona/20–10–30_Achte_SARS-Co-2-EindV_nach_2_AEVO-Lesefassung-Reinschrift.pdf

Fra­gen und Ant­wor­ten

https://ms.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MS/MS/Presse_Corona/201023/2020_10_30_2._AEnderungsverordnung_zur_8._Eindaemmungsverordnung.pdf

Beschrän­kun­gen gemäß der Ver­ord­nung vom 30.10.2020 gül­tig ab den 02.11.2020 zu befol­gen bis 30.11.2020

Wich­tigs­te Key­facts für das Wie­der­hoch­fah­ren des Gast­ge­wer­bes in Sach­sen-Anhalt:

Dis­ko­the­ken:

  • Tanz­lust­bar­kei­ten (wie z. B. Clubs, Dis­ko­the­ken, Musik­clubs; ver­gleich­ba­re Ein­rich­tun­gen, in denen bei gewöhn­li­chem Betrieb Men­schen­an­samm­lun­gen mit räum­li­cher Enge nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kön­nen) dür­fen nicht für den Publi­kums­ver­kehr geöff­net wer­den.

Gas­tro­no­mie

(1) Abwei­chend von § 6 Abs.1 sind vom 2. Novem­ber 2020 bis 30. Novem­ber 2020 Gast­stät­ten im Sin­ne des Gast­stät­ten­ge­set­zes des Lan­des Sach­sen-Anhalt vom 7. August 2014 (GVBl. LSA S.386, 443), zuletzt geän­dert durch Arti­kel 1 des Geset­zes vom 8. Dezem­ber 2016 (GVBl. LSA S. 360), für den Publi­kums­ver­kehr zu schlie­ßen.

(2) Davon aus­ge­nom­men sind die Belie­fe­rung und die Mit­nah­me von Spei­sen, sowie der Außer-Haus-Ver­kauf. Hier­bei ist sicher­zu­stel­len, dass

  • 1. ein Abstand von min­des­tens 1,5 Metern zu ande­ren Per­so­nen ein­ge­hal­ten wird und
  • 2. im öffent­li­chen Bereich ein­schließ­lich Ein­kauf­zen­tren kein Ver­zehr in einem Umkreis von weni­ger als 50 Metern zum Abga­be­ort statt­fin­det.

(3) Bei gas­tro­no­mi­schen Ange­bo­ten in Beher­ber­gungs­be­trie­ben ist die Öff­nung für den Publi­kums­ver­kehr auf die Über­nach­tungs­gäs­te beschränkt.

(4) Für Ein­rich­tun­gen der Hoch­schul­gas­tro­no­mie der Stu­den­ten­wer­ke Sach­sen-Anhalt gel­ten Absatz 1und 2entsprechend.

(5) Ange­bo­te zur Ver­sor­gung Obdach­lo­ser (Sup­pen­kü­chen) dür­fen wei­ter betrie­ben wer­den, sofern Zugangs­re­ge­lun­gen sicher­stel­len, dass

  • 1. ein Min­dest­ab­stand von 1,5 Metern zwi­schen den Tischen sowie zwi­schen den Per­so­nen unter­ein­an­der gewähr­leis­tet ist,
  • 2. nicht mehr als ein Gast je 10 Qua­drat­me­ter Nutz­flä­che ein­ge­las­sen wird und3.Warteschlangen von mehr als fünf Per­so­nen unter­bun­den wer­den.

Hotel­le­rie:

  • Abwei­chend von § 5 Abs. 1 ist den Betrei­bern von Beher­ber­gungs­stät­ten, wie z.B. Hotels, Hos­tels, Jugend­her­ber­gen, Fami­li­en­fe­ri­en­stät­ten, Pen­sio­nen und ver­gleich­ba­ren Ange­bo­ten, Cam­ping­plät­zen, Wohn­mo­bil­stell­plät­zen, Yacht- und Sport­boot­hä­fen sowie pri­va­ten und gewerb­li­chen Ver­mie­tern von Feri­en­häu­sern, Feri­en­haus­parks, Feri­en­woh­nun­gen, Feri­en­zim­mern sowie von Über­nach­tungs- und Schlaf­ge­le­gen­hei­ten (homesha­ring) und ver­gleich­ba­ren Ange­bo­ten im Zeit­raum vom 02. Novem­ber 2020 bis 30. Novem­ber 2020 unter­sagt, Per­so­nen zu tou­ris­ti­schen Zwe­cken zu beher­ber­gen.  
  • Eine Beher­ber­gung von Per­so­nen aus fami­liä­ren oder beruf­li­chen Grün­den ist nur zuläs­sig, soweit dies zwin­gend not­wen­dig und unauf­schieb­bar ist.

Ver­an­stal­tung:

(1) Abwei­chend von § 2 Abs. 1 ist im Zeit­raum vom 2. Novem­ber 2020 bis 30. Novem­ber 2020 der Auf­ent­halt im öffent­li­chen Raum nur allei­ne, im Kreis der Ange­hö­ri­gen des eige­nen Haus­stan­des oder mit den Ange­hö­ri­gen eines wei­te­ren Haus­stan­des gestat­tet. Dabei darf die maxi­ma­le Anzahl von zehn Per­so­nen nicht über­schrit­ten wer­den. Der zuläs­si­ge Betrieb von Ein­rich­tun­gen, in denen Men­schen bestim­mungs­ge­mäß zumin­dest kurz­fris­tig zusam­men­kom­men müs­sen, bleibt davon unbe­rührt. Davon aus­ge­nom­men sind Ver­an­stal­tun­gen, die der Auf­recht­erhal­tung der öffent­li­chen Sicher­heit und Ord­nung oder der Daseins­für-und vor­sor­ge zu die­nen bestimmt sind. Dies betrifft ins­be­son­de­re Ver­an­stal­tun­gen des Ver­fas­sungs­ge­richts, der Gerich­te, der Staats­an­walt­schaft, ande­rer Behör­den, Stel­len oder Ein­rich­tun­gen, die öffent­lich­recht­li­che Auf­ga­ben wahr­neh­men. Nicht ein­ge­schränkt wird fer­ner das Selbst­or­ga­ni­sa­ti­ons­recht des Land­ta­ges, der Kir­chen und Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten, der Gemein­de­rä­te, Ver­bands­ge­mein­de­rä­te, Kreis­ta­ge und wei­te­rer Selbst­ver­wal­tungs­kör­per­schaf­ten. Die Per­so­nen­be­gren­zung des Sat­zes 1 gilt zudem nicht für Ver­an­stal­tun­gen von Par­tei­en und Wäh­ler­grup­pen zur Auf­stel­lung ihrer Bewer­ber nach den jewei­li­gen Wahl­ge­set­zen für bevor­ste­hen­de Wah­len.  

(2) Abwei­chend von § 2 Abs. 3 sind vom 2. Novem­ber 2020 bis 30. Novem­ber 2020 dort genann­te Ver­an­stal­tun­gen unter­sagt. An Hoch­zei­ten dür­fen neben den Ehe­schlie­ßen­den und dem Stan­des­be­am­ten ledig­lich die Trau­zeu­gen, die Eltern und Kin­der und Geschwis­ter der Ehe­schlie­ßen­den teil­neh­men. Bei Trau­er­fei­ern dür­fen nur der engs­te Freun­des- und Fami­li­en­kreis der oder des Ver­stor­be­nen, der Trau­er­red­ner oder Geist­li­che und das erfor­der­li­che Per­so­nal des Bestat­tungs­un­ter­neh­mens teil­neh­men.  

(3) Abwei­chend von § 2 Abs. 5 sind im Zeit­raum vom 2. Novem­ber 2020 bis30. Novem­ber 2020 pri­va­te Fei­ern aus­schließ­lich im Kreis der Ange­hö­ri­gen des eige­nen Haus­stan­des oder mit den Ange­hö­ri­gen eines wei­te­ren Haus­stan­des gestat­tet. Dabei darf die maxi­ma­le Anzahl von zehn Per­so­nen nicht über­schrit­ten wer­den. Dies gilt unab­hän­gig von einer fach­kun­di­gen Orga­ni­sa­ti­on im Sin­ne die­ser Ver­ord­nung.

Recht­li­cher Hin­weis: Trotz sorg­fäl­ti­ger inhalt­li­cher Kon­trol­le über­neh­men wir kei­ne Haf­tung für die Rich­tig­keit, Voll­stän­dig­keit und Aktua­li­tät der Fra­gen und Ant­wor­ten. Sie sol­len gast­ge­werb­li­chen Betrie­ben als eine ers­te Hil­fe­stel­lung die­nen und sen­si­bi­li­sie­ren. Die Ant­wor­ten auf die Fra­gen stel­len jedoch kei­ne Rechts­be­ra­tung dar und ver­mö­gen eine Rechts­be­ra­tung durch einen Rechts­an­walt im Ein­zel­fall auch nicht zu erset­zen. Auch kön­nen die Ant­wor­ten zu medi­zi­ni­schen Fra­gen und mög­li­chen Aus­wir­kun­gen kei­ne Bera­tung durch einen Fach­arzt oder die zustän­di­gen Fach­be­hör­den erset­zen.

Die Lan­des­re­gie­rung hat ein­schnei­den­de Maß­nah­men beschlos­sen, um die Aus­brei­tung des Coro­na-Virus ein­zu­däm­men. Nach­ste­hen­de fin­den Sie alle Links zu den aktu­el­len Ver­ord­nun­gen.

Sepa­ra­te Anwei­sun­gen der Land­krei­se sind zu fol­gen.

https://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/StK/STK/Startseite_pdf_Dokumente/Korrektur_PM_Corona.pdf

https://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/StK/STK/Startseite_pdf_Dokumente/Verordnung_unterschrieben.pdf

https://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/StK/STK/Startseite_pdf_Dokumente/Verordnung_Begruendung.pdf

Pres­se­mel­dung oder Pres­se­mit­tei­lung als gefal­te­te Zei­tung auf einem Tisch
©Robert Kneschke – stock.adobe.com

Pressemitteilung 05. März 2020 — Wirtschaftliche Auswirkungen des Corona-Virus im Gastgewerbe

Wirt­schaft­li­che Aus­wir­kun­gen des Coro­na-Virus im Gast­ge­wer­be Bezüg­lich der Bericht­erstat­tun­gen über das „Coro­na-Virus“ sieht Micha­el Schmidt, Prä­si­dent des DEHOGA Sach­sen-Anhalt e.V., den Aus­wir­kun­gen mit gro­ßer Sor­ge ent­ge­gen.

Immer mehr Mit­glieds­un­ter­neh­men berich­ten über eine Flut an Stor­nie­run­gen. Die Grün­de dafür sind viel­fäl­tig. Der Aus­fall von
Mes­sen, so zum Bei­spiel der Buch­mes­se in Leip­zig, aber auch Absa­gen von Gro­ße­vents, Stor­nie­run­gen von Über­nach­tun­gen inter­na­tio­na­ler Fir­men bis hin zu Stor­nie­run­gen von Fami­li­en­fei­ern und Abflau­en des all­täg­li­chen á‑la-car­te-Geschäfts.

Dies wirkt sich auf die Hotel­aus­las­tung unse­rer Mit­glieds­be­trie­be aus, was auch zur Fol­ge hat, dass der Umsatz im gas­tro­no­mi­schen Bereich ein­bricht. Vie­le Unter­neh­mer wis­sen schon jetzt nicht, wie sie ihr Per­so­nal finan­zie­ren sol­len, stel­len not­wen­di­ge Inves­ti­tio­nen und Sanie­run­gen im Unter­neh­men aus finan­zi­el­ler Sicht in Fra­ge.

Es müs­sen nun zeit­nah Akti­vi­tä­ten unter­nom­men wer­den, die dem Tou­ris­mus und somit der Hotel­le­rie und Gas­tro­no­mie vom Nut­zen sind. Zum Bei­spiel müs­sen neue Mar­ke­ting­stra­te­gien, Lösun­gen von Liqui­di­täts­eng­päs­sen oder ein zuge­schnit­te­nes Inves­ti­ti­ons­pa­ket gefun­den wer­den.

Die end­gül­ti­gen Aus­wir­kun­gen sind der­zeit noch nicht bekannt, jedoch weist der Lan­des­ver­band DEHO­GA-Sach­sen-Anhalt e.V. bereits heu­te ein­dring­lich auf die der­zei­tig schwie­ri­ge Situa­ti­on inner­halb der Bran­che hin und for­dert Unter­stüt­zung sei­tens der Lan­des­po­li­tik.

Hier­zu erging auch ein Schrei­ben an das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um. Nach wie vor bit­ten wir alle Gast­ge­ber, sich an der noch bis zum 06.03.2020 lau­fen­den Blitz­um­fra­ge des DEHOGA Bun­des­ver­ban­des zu den wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen des Coro­na-Virus im Gast­ge­wer­be zu betei­li­gen.

Hier geht es zur Umfra­ge:
https://www.surveymonkey.de/r/dehoga_umfrage_coronavirus

VERSCHOBEN

In die­sem Jahr fin­det die INTERNORGA vom 13.03. — 17.03.2020 statt. Mit unse­ren Part­ner­ver­bän­den DEHOGA Ham­burg, Nie­der­sach­sen, Lip­pe, Bre­men und Schles­wig-Hol­lstein sind wir wie­der mit einen Gemein­schafts­stand ver­tre­ten.

 

in_2020_banner_breit

DEHOGA Club auf der INTERNORGA 2020

Der DEHOGA Club ist der Treff­punkt für die Hotel­le­rie und Gas­tro­no­mie – auch in die­sem Jahr mit dop­pel­stö­cki­ger Loca­ti­on, pro­mi­nent am Ein­gang zur Hal­le B4.OG.

Mitten im Geschehen

Tau­schen Sie sich hier in moder­ner und ent­spann­ter Atmo­sphä­re mit Kol­le­gen aus oder infor­mie­ren Sie sich über aktu­el­le The­men des DEHOGA (Deut­scher Hotel- und Gast­stät­ten­ver­band). Auf Ihren Besuch im Foy­er Hal­le B4.OG freu­en sich die DEHO­GA-Lan­des­ver­bän­de: Ham­burg, Nord­rhein-West­fa­len, Schles­wig-Hol­stein, Bre­men, Nie­der­sach­sen, Lip­pe und Sach­sen-Anhalt.

Link DEHOGA Club

Link Intern­or­ga Tickets

lvm-logo-rgb

LVM Ver­si­che­rung

Ver­si­che­rungs­schutz für Hotels und Gast­stät­ten

Die LVM Ver­si­che­rung ver­fügt über das rich­ti­ge Leis­tungs­spek­trum und das nöti­ge Know-how, um dem Gast­ge­wer­be mit einem Spe­zi­al­kon­zept schlüs­si­ge, wirt­schaft­lich ver­nünf­ti­ge Lösun­gen für alle Ver­si­che­rungs­fra­gen zu bie­ten. Von der Haft­pflicht- bis zur Sach­ver­si­che­rung, vom Rechts­schutz bis zur Kraft­fahrt­ver­si­che­rung, von der Berufs­un­fä­hig­keits- bis zur Alters­vor­sor­ge.

Inter­net: www.lvm.de

Ihre Ansprech­part­ner in Sach­sen-Anhalt:

Robert_Maenl_LVM

Robert Mänl
Tel.: (0251) 702 7791 2332
E‑Mail: r.maenl@lvm.de

Thomas_Wiese_LVM

Tho­mas Wie­se
Tel.: (0251) 702 7791 2304
E‑Mail: t.wiese@lvm.de




Einführung der Bettensteuer in Lutherstadt-Wittenberg

(Mag­de­burg, 23. Novem­ber 2017) Am Mitt­woch, den 22.11.2017 wur­de in der 39. Stadt­rats­sit­zung der Luther­stadt Wit­ten­berg eine Bet­ten­steu­er in Höhe von 5 % auf pri­vat ver­an­lass­te ent­gelt­li­che Über­nach­tun­gen in Beher­ber­gungs­be­trie­ben beschlos­sen.
Mit Bedau­ern müs­sen wir fest­stel­len, dass seit einem Jahr die Dis­kus­si­on zur Ein­füh­rung einer Bet­ten­steu­er lief. Es ist nicht gelun­gen bei der Neu­ord­nung des Kom­mu­nal­ab­ga­ben­ge­set­zes eine Auf­nah­me der Welt­kul­tur­stät­te in Sach­sen-Anhalt zu ver­ein­ba­ren. Damit wäre der Weg frei gewor­den, über eine Kur­tax­sat­zung und ent­spre­chen­de Kur­ta­xen zu spre­chen. Dies hät­te die Ein­füh­rung der Bet­ten­steu­er ver­hin­dert.

Wir möch­ten mit dem heu­ti­gen Schrei­ben unse­re Ent­täu­schung über die­sen Beschluss Ihnen direkt mit­tei­len. Es ist für den DEHOGA Sach­sen-Anhalt e.V. und des­sen Mit­glie­dern über­haupt nicht nach­zu­voll­zie­hen, dass trotz des engen per­sön­li­chen Kon­tak­tes zu den han­deln­den Per­so­nen im Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Digi­ta­li­sie­rung und der dar­aus ein­her­ge­hen­den jah­re­lan­gen Bekennt­nis gegen eine Ein­füh­rung einer Bet­ten­steu­er in Sach­sen-Anhalt, eine sol­che Ent­schei­dung getrof­fen wur­de.

In meh­re­ren Stu­di­en und Schrei­ben hat sich neben dem DEHOGA Sach­sen-Anhalt e. V. auch die IHK Halle/Dessau aus­drück­lich gegen die Ein­füh­rung der o. g. Steu­er aus­ge­spro­chen, wel­ches bei der Ent­schei­dung der Ein­füh­rung jedoch weder Gehör noch Berück­sich­ti­gung fand.

Wir möch­ten aus­drück­lich dar­auf hin­wei­sen, dass wir die Ein­füh­rung einer zweck­ge­bun­de­nen Abga­be posi­tiv gegen­über stan­den und auch zukünf­tig gegen­über ste­hen wer­den. Eine Bet­ten­steu­er ist unse­res Erach­tens nach eine Benach­tei­li­gung einer ein­zel­nen Bran­che, in dem spe­zi­el­len Fall der Beher­ber­gungs­bran­che. Bei dem Beschluss zur Sat­zungs­än­de­rung wur­de der Gleich­be­hand­lungs­grund­satz nicht beach­tet.

Der Weg der Ein­füh­rung der o. g. Steu­er dient jedoch nicht der zweck­ge­bun­den Ver­wen­dung und kann somit wort­wört­lich zur „Stop­fung der kom­mu­na­len Haus­halts­lö­cher“ ver­wen­det wer­den. Dies sehen wir als äußerst bedenk­lich, da eine geziel­te För­de­rung der Ent­wick­lung sowie dem Erhalt des Tou­ris­mus aus die­ser Steu­er nicht grund­sätz­lich gege­ben ist. Wir sehen dar­in eine gro­ße Gefahr, dass die vor­han­de­nen tou­ris­ti­schen Struk­tu­ren zer­fal­len sowie neue Tou­ris­mus­struk­tu­ren nicht erschlos­sen wer­den kön­nen.

Die beschlos­se­ne Bet­ten­steu­er betrifft vor­wie­gend Über­nach­tungs­gäs­te, die aus pri­va­ten Grün­den in der Stadt ver­wei­len. Die­se Gäs­te haben auf Grund der län­ge­ren Ver­weil­dau­er bereits einen höhe­ren finan­zi­el­len Mehr­wert für die Ein­nah­men der Stadt. Ein Her­an­zie­hen von Über­nach­tungs­gäs­ten ist in der Luther­stadt Wit­ten­berg berech­tigt, da gera­de in der Ver­gan­gen­heit viel in und um Wit­ten­berg in die tou­ris­ti­sche Infra­struk­tur inves­tiert wur­de. Frag­wür­dig bleibt jedoch, war­um nicht auch der Tages­tou­rist mit in die Mehr­ein­nah­men der Stadt  berück­sich­tigt und inte­griert wur­de. Dies wäre über eine Ein­füh­rung einer Frem­den­ver­kehrs­ab­ga­be bzw. Tou­ris­mus­ab­ga­be zwei­fels­frei und auch trans­pa­rent mög­lich gewe­sen, jedoch kei­nes­falls über eine Bet­ten­steu­er.

Wir geben auch zu beden­ken, dass die Ein­füh­rung einer Bet­ten­steu­er in Wit­ten­berg lang­fris­tig eine Ein­füh­rung im gesam­ten Bun­des­land nach sich füh­ren wird, so möch­ten wir bereits heu­te ein­dring­lich dar­auf hin­wei­sen, dass die dar­aus ein­her­ge­hen­de Preis­er­hö­hung (im Fall von Wit­ten­berg 5 %) auf Logis, kei­ne Mehr­ein­nah­me für den Unter­neh­mer bedeu­tet, da die­se Bet­ten­steu­er die markt­üb­li­che Preis­er­hö­hung hemmt. Ein Kun­de wird nicht bereit sein, eine über­durch­schnitt­li­che Erhö­hung zu tra­gen.

Bezug neh­mend auf die bereits heu­te schon vor­herr­schen­den qua­li­ta­ti­ven Situa­ti­on auf Grund von Ertrags­schwä­che, hin­dern Sie den Unter­neh­mer die Prei­se anzu­pas­sen bzw. zu erhö­hen und die Mehr­ein­nah­men in das Unter­neh­men zu inves­tie­ren, um die qua­li­ta­ti­ven Anfor­de­run­gen ver­bun­den mit den Erwar­tungs­hal­tun­gen der Gäs­te zu ent­spre­chen bzw. um am Markt wei­ter Bestand zu haben. Ein mög­li­cher Aus­gleich die­ser Dif­fe­renz wird durch För­der­gel­der gene­riert, was nach unse­rer Auf­fas­sung nicht in Ihrem Sin­ne sein darf.

Abschlie­ßend möch­ten wir nicht uner­wähnt las­sen, dass die Ein­füh­rung der o.g. Steu­er einen enor­men büro­kra­ti­schen Mehr­auf­wand für jeden Hote­lier sowohl auch für die kom­mu­na­le Ver­wal­tung nach sich zieht.

Der Lan­des­ver­band DEHOGA Sach­sen-Anhalt e. V. zieht gemein­sam mit dem DEHOGA Bun­des­ver­band e. V. eine Prü­fung von recht­li­chen Schrit­ten in Betracht und scheut gege­be­nen­falls auch den Weg zum BGH nach Karls­ru­he nicht.

 

Mit freund­li­chen Grü­ßen

Micha­el Schmidt

Prä­si­dent

DEHOGA Sach­sen-Anhalt e.V.

Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag den 17. August 2017 wur­den die Ver­hand­lun­gen zum neu­en Ent­gelt­ta­rif­ver­trag Sach­sen-Anhalt abge­schlos­sen. Die­se Tref­fen hät­ten gut auch sei­tens der NGG zur Kom­mu­ni­ka­ti­on die­ser Punk­te genutzt wer­den kön­nen. Da die­se Ver­hand­lun­gen von Herrn Hol­ger Wil­lem (Geschäfts­füh­rer Regi­on Mag­de­burg) und unter ande­rem Clau­dia Schwa­len­berg (Vor­sit­zen­de Tarif­kom­mis­si­on, DEHOGA Sach­sen-Anhalt) geführt wur­den, wun­dert sich Schwa­len­berg über die­se Aus­sa­gen kur­ze Zeit spä­ter. Es kann nur zu Lösun­gen füh­ren kann, wenn auch der Weg zur Lösung gesucht und ver­han­delt wird. Das Schwei­gen, wenn man den Ver­tre­tern des DEHOGA Sach­sen-Anhalt direkt gegen­über sitzt, ist dem in der Mit­tei­lung zu ver­neh­men­den Kampf­geist nicht gleich zu set­zen, sagt Clau­dia Schwa­len­berg.

Den Schwer­punkt auf die Nach­wuchs­för­de­rung zu set­zen, das ist seit vie­len Jah­ren eines der Haupt­zie­le des Ver­ban­des. Erfolg­rei­che regio­na­le Meis­ter­schaf­ten, Lan­des- und Bun­des­meis­ter­schaf­ten zäh­len dazu, um die Begeis­te­rung und sehens­wer­ten Ergeb­nis­se einer Aus­bil­dung in der Hotel­le­rie- und Gas­tro­no­mie auch posi­tiv nach außen zu tra­gen. Der Weg­fall von vie­len gas­tro­no­mi­schen Anbie­tern, gera­de im länd­li­chen Raum, hat natür­lich auch zum Weg­fall von Aus­bil­dungs­be­trie­ben geführt. Das ist aber nicht den schlech­ten Arbeit­ge­bern anzu­rech­nen, son­dern auch eine Aus­wir­kung des demo­gra­fi­schen Wan­dels. Die­ser macht weder vor unse­rer Bran­che noch vor vie­len ande­ren Bran­chen halt.

Link zur kom­plet­ten Pres­se­mit­tei­lung

Im Rah­men des ESF-Bun­des­pro­gramms (BMAS) „Fach­kräf­te sichern – wei­ter­bil­den und Gleich­stel­lung för­dern“ nah­men die Euro-Schu­len Sach­sen-Anhalt Süd GmbH im Som­mer 2015 an einem bun­des­wei­ten Ideen­wett­be­werb teil. Unter den mehr als 130 Inter­es­sen­be­kun­dun­gen und letzt­lich nur 37 Teil­neh­mern, die einen Antrag ein­rei­chen durf­ten, erhielt ihr Pro­jekt „Beruf­li­che Kom­pe­tenz­ent­wick­lung und Reten­ti­on- Manage­ment im Hotel- und Gast­stät­ten­ge­wer­be (HoGA.Retention)“ neben 16 wei­te­ren Pro­jek­ten den Zuschlag.
Die Euro-Schu­len Sach­sen-Anhalt Süd GmbH setzt ihre Pro­jekt­idee unter dem Logo Qua­li­tät durch Qua­li­fi­zie­rung um. Betei­li­gen kön­nen sich an die­sem Pro­jekt, wel­ches bis Ende 2018 geför­dert wird, Mit­glie­der des Ver­ban­des DEHOGA Sach­sen-Anhalt e.V. .
Dabei hat Reten­ti­on Manage­ment (engl. Reten­ti­on = Bei­be­hal­tung) nicht nur das Ziel, die eige­nen Mit­ar­bei­ter nach­hal­tig zu moti­vie­ren, son­dern sie sogar zu begeis­tern und sie dadurch mög­lichst lang­fris­tig ans Unter­neh­men zu bin­den. Der Per­so­nal­erhal­tung kommt mitt­ler­wei­le eine immer bedeu­ten­de­re Rol­le im Manage­ment zu. Ein Grund dafür ist, dass der Wert des Wis­sens der Mit­ar­bei­ter heut­zu­ta­ge einen sehr hohen Stel­len­wert ein­nimmt. Mit­ar­bei­ter, die ein Unter­neh­men ver­las­sen, bedeu­ten auch immer einen Ver­lust von Wis­sen. Zum ande­ren sor­gen Fak­to­ren wie der Demo­gra­phi­sche Wan­del dafür, dass dem Arbeits­markt immer weni­ger Per­so­nal zur Ver­fü­gung steht. Das Reten­ti­on Manage­ment ist somit heu­te zu einer exis­ten­zi­el­len Fra­ge für Unter­neh­men gewor­den.
Ziel des Pro­jek­tes ist zum einen die beruf­li­che Kom­pe­tenz­ent­wick­lung von Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern im HoGa-Gewer­be, die ziel­grup­pen­spe­zi­fi­sche Qua­li­fi­ka­ti­on ent­spre­chend des unter­neh­mens- und per­so­nen­spe­zi­fi­schen Bedarfs zu den The­men: Event­ma­nage­ment, Spra­chen, Public Rela­ti­ons und die Ent­wick­lung der inner­be­trieb­li­chen Orga­ni­sa­ti­on. Dabei kann die Euro-Schu­len Orga­ni­sa­ti­on auf lang­jäh­ri­ge Erfah­run­gen in der beruf­li­chen Aus- und Wei­ter­bil­dung im HoGa-Bereich und kom­pe­ten­te Part­ner zurück­grei­fen.
Im Rah­men des Pro­jek­tes nah­men die ver­ant­wort­li­chen Mit­ar­bei­ter bereits erfolg­reich an einer zwei­tä­gi­gen Aus­bil­dung zum Qua­li­täts­coach-Ser­vice Qua­li­tät Deutsch­land, orga­ni­siert vom Tou­ris­mus­ver­band Sach­sen-Anhalt e. V., teil.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie bei Frau Sabi­ne Stab­bert-Kühl, Euro-Schu­len Sach­sen-Anhalt Süd GmbH unter stabbert-kuehl.sabine@eso.de.